Der Hausfrauenverein auf dem Idarkopf

Am letzten Samstag startete der Hausfrauenverein zu einer Tour Richtung Idarkopf. Für diese Trainingseinheit engagierten wir uns einen Special-Bike-Guide aus Eppelborn.
Trotz des fehlenden Vertrauens, in unsere Kondition, die einige Vereinskameraden äusserten (dann kommt ihr heut´aber nicht mehr heim) machten wir uns locker und vergnügt auf den Weg, denn wir wussten, dass die Tage im Juni sehr sehr sehr lang sind.
Über altbekannte Wege ging´s durch die Wiesbach, über Kastel, Richtung Talsperre Nonnweiler, in für uns unbekanntes Gebiet. Wir passierten Ortschaften mit exotischen Namen wie Damflos oder Thiergarten, bis wir in total unbewohntes wahrscheinlich von jeglicher Zivilisation abgeschnittene Waldgebiete kamen.
Da wir das Geld für eine Übernachtung sparen wollten ließen wir den Erbeskopfgipfel rechts liegen und fuhren zügig über die holprige Langlaufloipe Richtung Idarkopf. Der einzige Pfälzer dem wir in diesem doch etwas trostlosen Wald begegneten trug ein Geweih und war überraschend schüchtern. Auf der mit Allenbachern gepflasterten Loipe, lernten wir unser Fullys richtig zu schätzen. Gut durchgeschüttelt erreichten wir schon am frühen Nachmittag den Idarkopfgipfel und ließen es uns nicht nehmen den 152 stufenhohen Turm zu erklimmen. In luftiger Höhe wurde das Buffett aufgebaut und unsere Fotosession abgehalten. Frisch gestärkt kletterten wir vom Turm und fuhren wieder Holterdipolter über die heißgeliebte Loipe bis wir nach Allenbach abbogen.
Da jegliche Beschilderung fehlte fuhren wir, dem Orientierungssinn unseres Guides folgend, über ungekannte Waldwege und landeten auf dem Parkplatz eines interessanten Hotels ( Joy and Fun ) vor Börfink. Dort wurde die Route neuberechnet und wir rollten über Muhl und Neuhütten zum Einkehrschwung an den Nonnweilersee. Durch Erdinger und Kuchen frisch gestärkt erreichten wir wieder Kastel, wo sich unserer Gruppe teilte.
Da ein Teil des Hausfrauenvereins noch nicht das Soll der 2000 Höhenmeter erfüllt hatte und nicht zu früh daheim erscheinen wollte, wurde noch eine Schleife über den Ameisenpfad, nach Primstal, die Sombach und die Wiesbach bis Hasborn drangehängt. Über eine Flachetappe erreichte der Rest der Truppe noch rechtzeitig zum Apres das Gässje in Hasborn.
Tourdaten: von Hasborn aus 120 km, 2060 hm, 2877 kcal
Tourdaten: von Eppelborn aus 150 km, 2380 hm, 3001 kcal

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