Archive für September 2009
Ja ist denn schon Saisonende?
16.9.2009 von Christoph.
Wegen „schlechter“ Wetterlage, verletzungsbedingten Ausfällen, Schulterminen, beruflicher Verhinderung, früheren Startzeiten oder einfach nur wegen Unlust kam es dazu, dass 3 Trailcruiser (einer eigens aus dem Ausland angereist) und 1 tapferer und gestandener Dienstagsbiker die gestrige Tour um 18:00 Uhr gemeinsam angingen.
Beschreibung kurz und knapp: Tennisheim, Bostalsee, Tennisheim
Über den schwarzen Stock in Richtung Imsbach, den Trail in Richtung Johann Adams Mühle und weiter ins Orletal waren die ersten Anlaufpunkte. Von dort über Gronig, die Kapellenwiese zur Elzenberger Mühle, und weiter zur Nohmühle bis hin zum Bostalsee. Eine Runde um den See und durch Bosen am Weingärtner vorbei nach Neunkirchen Nahe. Wegen der hier schon merklich einsetzenden Dunkelheit (in den Waldpassagen) ging es auf direktem Wege über Selbach, die Imsbach, wo wir auf die harte Frauenpowertruppe trafen die dann auch noch ohne Leuchten ausgestattet einen Schlenker anhingen, weiter über den Holzweg zum Trausberg direkt ins Tennisheim. Die angesprochene Truppe kam dann letztendlich bei schon etwas fortgeschrittener Dunkelheit heil und gesund ebenfalls im Tennisheim an.
Eine Anmerkung am Rande: Auch wenn geplant wird im „Hellen“ wieder zu Hause zu sein, empfiehlt es sich trotzdem eine „Funzel“ für alle Eventualitäten im Gepäck mit dabei zu haben. Diesen Tipp bekommen auch nur diejenigen an denen mir auch was liegt. Also die anderen bitte nicht lesen.
Über die Apres Bike Stunden kann ich an dieser Stelle leider nicht berichten, da ich wegen einer sehr wichtigen Veranstaltung die Lokalität schon nach einem schnellen Bier verlassen musste.
Wer allerdings nicht mehr weiß was passiert ist, kann sich gern an Gerda oder Bruno wenden; die waren mit Sicherheit bis zum Schluss dabei!
Km 34 Hm nicht der Rede wert
Nachwuchsbiker am “heiligen Berg”
14.9.2009 von Arno.
Mont Ventoux - Nachwuchsbiker am “heiligen Berg” der Tour de France
Das Dach der Provence, der sagenumwobene Mont Ventoux ist einer der 4 “heiligen Berge” der Tour de France. Er fordert offenbar -so ist vielen Schilderungen zu lesen - letzte Kraftreserven von den Bikesportlern und leider auch oft mehr. Also eine echte Herausforderung zum Kräftemessen, um von 300m auf 1908 m am Stück 1600hm zurückzulegen.Nachdem unser 12-jähriger Jungbiker Joel erfahren hatte, dass wir bei unserem Kanu Urlaub an der Ardeche ganz in der Nähe sind, gab´s nur noch ein Thema: Wann geht´s rauf?Nachdem ich das Thema nicht mehr wegdiskutieren konnte, hatte ich mir eine Strategie zurechtgelegt, wie wir es unbeschadet schaffen könnten.300hm - 15 Min Pause, 200 hm wieder Pause, 200 hm wieder Pause, … dabei Puls im Auge behalten, ….Doch es kam leider anders!Zunächst 36 Grad dann zwischendurch 42 Grad und von den oft beißenden, kalten Winden war leider auch nichts zu spüren.Nach 300 hm dann mein Vorschlag: Lass uns kurz Rast machen! Antw.: Komm, ein bisschen fahren wir noch.Nach 500 hm: So jetzt wird´s Zeit für eine Pause. Antw.: Komm, ich bin noch gut drauf, ein bisschen fahren wir noch.Nach 800 hm: Wir müssen jetzt Pause machen sonst schaffen wir es nicht. Antw.: Ich habe mit meinem Bruder gewettet, ich will durchfahren!Nach 1200 hm: Mir reichts jetzt; ich mache jetzt Pause und esse jetzt mein Brot! Jungbiker: Füll mir meine Flasche, ich fahre in der Zwischenzeit auf dem Rastplatz hin und her.Nach 5 Minuten hatte ich dann die Faxen, alleine dazusitzen und zuzusehen, wie ein fanatischer TUS Jungbiker um mich herumfährt und bin dann auch wieder aufs Bike.Endlich, um 14:30 haben wir die weiße Kuppe des Mont Ventoux zum ersten Mal erblickt.Jetzt würden wir die letzten 200hm auch noch schaffen. Dass unser Jungbiker dann am “Zielhang” noch mit einem Sprint loslegt, kam dann doch zu überraschend, um ihm die Zieleinfahrt noch streitig zu machen.Mein Vorschlag, eine alternative Abfahrt zu wählen, bei der wir dann noch ca. 50-100hm hätten fahren müssen, wurde dann doch energisch mit unglaubwürdigen Begründungen abgelehnt und die direkte Abfahrt vorgezogen.
Leider konnten Takker und Manuel nicht wie geplant dabei sein! Das hätte bei euch sicher auch einen Flow gebracht.
Die Auffahrt zum “heiligen Berg” können wir allen ambitionierten TUS Bikern empfehlen, die auch gerne ausnahmsweise mal hm auf Teer fahren wollen, um in die Strapazen einer Tour den France Etappe Einblick zu bekommen. Die Franzosen sind echte Biker-Fans, bei der Auffahrt wird man von unzähligen Passanten und entgegenkommenden Autos mit Hupkonzerten und Rufen angefeuert.
Autor: Markus B.

Die Alternativen auf Tour - Tag 6: Der letzte Ritt
10.9.2009 von Torsten.
Der letzte Tag war als gemütlicher Ausklang geplant. Ziel war das Rittkreuz und Details können den Bildern unten entnommen werden…. Erwähnenswert war die Abfahrt vom Gipfel über eine doch recht steile Schotterpiste, welche von allen Bikern mit Bravour gemeistert wurde. Wohlbehalten kamen wir alle wieder in Wengen an und eine tolle 6-Tage-Tour ging zu Ende. Fortsetzung wird gewünscht
An dieser Stelle möchten wir uns bei Christoph und Wolfgang für die logistische Unterstützung recht herzlich bedanken.
Tourdaten: 33km, 1400hm




Die Alternativen auf Tour - Tag 5: Pralongia
10.9.2009 von Torsten.
Der Start dieser Tour führte uns unfreiwillig über die 1855m hohen Ranch (die 300hm mehr waren eine Tourverschönerung unseres Guides…) und von dort aus über La Illa, am Fluss vorbei nach St. Cassian. Von dort aus ging es über einen 700hm hohen Schotterweg zum Skigebiet von Pralongia. Nach der obligatorischen Stärkung (ein Biker nahm gleich 2 Teller Spaghetti zu sich um sich für die Abfahrt zu stärken) ging es über eine Skipiste und anschließend über Schotterwege und Straße nach Corvara. Von dort aus folgten wir dem Fluß nach Pedraces und über den bekannten Weg über Vagliarei zurück nach Hause.
Tourdaten: 57km, 1900hm


Biergartentour
10.9.2009 von Sandra.
Mit 6 Biker/innen wollten wir die letzten Sonnestrahlen genießen. Wir fuhren über die Imsbach weiter auf den Peterberg, anschließend auf direktem Weg zum Biergarten an den Bostalsee. Dort trafen wir noch eine Bikerin, die es versäumt hatte, die News im Bikerspoint zu lesen.Anschließend ging es zum Orletal. Dort musste unser Gastguide sein „heißes“ Teil anstellen, damit wir den Weg nach Hause fanden. Auf dem Rückweg erfuhren wir noch, wie der Schwarze Stock zu seinen Namen kam. An dieser Stelle noch eine Bitte an alle „Topausgestatteten Ehemänner“ unser Frauenpowerbikerinnen: Wenn ihr wollt, dass wir weiterhin Dienstags 3 Stunden aus dem Haus sind, setzt euch mit C.H. aus H. bei T. in Verbindung, der gibt euch die Adresse, wo es billige Leuchten gibt. Anschließend ging es zu Gerda, dort bedauerten wir noch unsere kränklichen Dienstagsbiker, ohne Fahrradkleidung. Leider konnte die Frage mit den entzündenen Haarwurzeln bei der Tour nicht geklärt werden. Es war zu Dunkel. D. wird es beim nächsten 19.30 h Termin begutachten. Es war eine schöne, lockere Tour, 40 km, 1100 kcal
Bank1Saar Marathon St Ingbert
10.9.2009 von Birgit.
Am letzten Sonntag wagten sich wieder 4 TuS-Peterberg Biker an den Start des anspruchsvollen und legendären St Ingbert Marathons.
Auf der Marathon Distanz von 95 km und 2700 hm war der TuS mit Jörg Johann ,der die Strecke in einer sagenhaften Zeit von 4:39 Std bewältigte, vertreten. Damit erreichte Jörg den 37. Platz in der Gesamtwertung und einen sensationellen 4. Platz in der Sen1 Altersklasse.
Auf der mittleren Strecke 48 km und 1400 hm startet Michael Weber im ” Simone Weber TuS-Peterbergtrikot”. Er erreichte mit einer Zeit von 2:43 Std den 102. Platz in der Gesamtwertung, in der Altersklasse Sen 2-4 den 27. Platz und womit niemand gerechnet hatte, Platz 2 in der Frauenwertung (laut Gerüchten gewann er als Zweitplazierte einen Sport BH).
Auf der Kurzdistanz 31 km und 1000 hm starteten Manuel Spohn und Lukas Kaufmann im TuS-Trikot. Mit einer Zeit von 1:48 Std landete Manuel im Gesamtklassement auf dem 7. und in der U 19 Wertung auf dem 4. Platz. Lukas fuhr mit 1:47 Std in der äusserst stark besetzten Altersklasse U 17 auf Platz 10.
Beim Kids-Race das schon samstags stattfand bikete Joel Backes in der U13 Alterklassenwertung auf Platz 5.
Abschließend ein Lob an alle TuS-Peterberg-Rennfahrer, welche die anspruchsvolle Strecke unfallfrei gemeistert haben. Weiter ist die Kondition der treuen Fans zu bewundern, die trotz eiskalter Füsse alle Vereins - und Familienmitglieder freudig im Ziel begrüßten.
Von dieser Stelle aus möchte ich unserem “unkaputtbaren Fahrradradfahrbikebeauftragten” noch gute Besserung für sein Schlüsselbein wünschen.



Die Alternativen auf Tour- Tag4: Regeneradtour
9.9.2009 von Torsten.
Der 4. Tag unseres Trips war als Entspannungstour geplant und entsprechend starteten wir am Besinnungsweg. Von dort aus ging es wieder hoch zum Heiligkreuz. Wir genossen den strahlend blauen Himmel und machten uns nach der Pause (diese durfte auch etwas länger sein) auf den uns angepriesenen Singletrail hinab nach St. Kassian. Dieser Trail begeisterte alle Fahrer restlos (endlich mal ein Weg ohne Schiebe- oder Tragepassagen) und war das Highlight der Tour. Der Rückweg führte uns wieder über Valgiarei (jedoch auf einem anderen Weg) zurück nach Wengen. Zum Abschluss der Tour gönnten wir uns ein Erfrischungsgetränk in der Größe 66cl, welches in unserer Region wohl eher nicht bekannt ist 
Zwei Biker wollten unser Versprechen vom Samstag noch einlösen und legten die 300hm zum Mayrhof zurück. Außer einer traumhaften Aussicht gab es für die beiden jedoch nichts - der gute Mann war mit der Heuernte beschäftigt….
Tourdaten: 32km, 1300hm (respektiv 38km und 1600hm)


Tour 02.09.09
9.9.2009 von Anja.
Mit 7 Bikerinnen ging es pünktlich um halb 6 los!! Zunächst Brückenstraße, Seiters, Mühlfeldstraße, Kompostieranlage bis zur Wiesbach, welche wir hurraa ….. endlich mal runterrollen durften, zugegebenermaßen war schöner u. schneller als andersrum!! Geradewegs weiter fuhren wir am Naturbad, Hundeübungsplatz Primstal schön durch den Wald bis Kastel! Nach Ende des Radweges u. überqueren der Hauptstraße sollte es eigentlich Richtung Braunshausen gehen, da wir aber im Wald etwas orientierungslos waren, entschlossen wir uns aufgrund der nahenden Dämmerung zurückzufahren! Nicht die Wiesbach, sondern die Sombach gings hoch, zog sich wie Gummi bis Anschluss Radweg Theley Industriegebiet in die Seiters zurück!!! 28 km Berg u. Tal aber schön!! 
Die Alternativen auf Tour - Tag 3: Schlüterhütte und Kreuzkofeljoch
8.9.2009 von Torsten.
Bei strahlend blauem Himmel machten wir uns auf den Weg zur Königsetappe. Diesmal starteten wir mit einer 300hm langen Abfahrt nach Pederoa. Nach Longiarü fing der anstrengende Teil der Tour an: 1000hm am Stück hoch zur Hütte Ucia Vaciara wo wir unsere erste Rast einlegten. Die Hütte ist einfach nur Hammer: absolut urige Hütte mit einem traumhaften Panorama, von dem wir uns fast gar nicht trennen konnten… da unser Tagesziel das 2424m hoch gelegene Kreuzkofeljoch war, nahmen wir dann doch nach einiger Zeit Abschied … Beim nächsten schönen Aussichtspunkt trafen wir dann Claudi die uns mal ins rechte Licht rückte. Details können bei den Tourteinehmern angefragt werden;-)
Nach 20 min Fotosession mit Fotogespräch ging es schnell zur Schlüterhütte und von dort aus über einen Klettersteig (50hm) hoch zum Kreuzkofeljoch, welches uns alles abverlangte, dafür mit einem traumhaften Panorama entschädigte. Die Anfahrt nach Freina führte über losen Schotter, welche die 120mm-Giganto-Scheibenbremsen des Urlaubs-Specialized-Bikes an ihre Grenzen brachte. Über Pescol, Pedraces, Vagiarei fürte uns die Tour wieder zurück nach Wengen. Fazit: anstrengend aber einfach nur schön…
Tourdaten: 52km, 2124hm



Die Alternativen auf Tour - Tag 2: Fanes-Runde
7.9.2009 von Torsten.
Auch an diesem Tag sollte das Wetter nicht optimal sein: 5 Biker kehrten mit leichtem Sonnenbrand nach Hause 
Bei 7° machten wir uns auf die große Fanes-Runde (die Temperatur in der Nacht betrug 1°C). Wie am Vortag war erst ein Anstieg diesmal mit 518,78hm zu bewältigen. Oben auf dem Rittjoch wurden wir von Wanderern gefragt, warum wir so etwas machen… ein erfahrener einheimischer Biker der mit uns oben am Joch war antwortete auf die Frage mit dem Satz, dass seit der Einführung des Euros alles doppelt so teuer ist.
Nach dem Anziehen der Winterbekleidung nahmen wir die Abfahrt nach St. Vigil in Angriff, zogen uns unten die Sommerbekleidung an und fuhren gemütlich zur Pederü-Hütte hoch und anschließend die Rampen hoch zur Fanes-Hütte. Oben angekommen mussten wir feststellen, dass halb Südtirol in der Hütte zu Gast war und alle Sitzplätze Innen wie auch Außen belegt waren… Kurzerhand entschlossen wir uns dennoch etwas zu trinken. Die letzten 100hm zum Limojoch waren schnell hochgeschoben (ein Biker bewies, dass der Anstieg doch zu fahren war) und die Fanes-Hochebene lag mit atemberaubender Schönheit vor uns (kleine Steinchen waren von den Gipfeln abgebrochen). Am Ende des Plateaus erreichten wir das Tadega-Joch und blickten in das Tal hinab: was wir auf den ersten Blick vermuteten stellte sich schnell als traurige Realität heraus. Wir vernichteten 300hm in der Abfahrt mit dem Rad auf dem Rücken mit etlichen uns bemitleidigend ansehenden Wanderfreunden ….
Doch jedes Leid hat ein Ende und wir hatten bald wieder einen fahrbaren Weg vor uns. Am Fluß entlang erreichten wir Pedraces von wo aus wir nur noch einen 250hm hohen Anstieg zu bewältigen hatten. Der erste Biker am Ziel (War dieser etwa vom Hunger den Berg hochgetrieben worden?) bestellte schon einmal die flüssigen Kohlenhydrate und direkt nach Lieferung dieser stießen schon alle 6 auf die erfolgreiche Tour an.
Tourdaten: 58km, 1834hm, 3900-4700 Kalorien

