Dienstag 18.03 Uhr, stark bewölkt, kein Regen, nasse Straßen 3 Rennräder und 3 Guides starten zur 1. offiziellen Kojak-Cruiser-Tour 2010.Jetzt noch habe ich den Ruf im Ohr “Datt geet awwer schneller…” als wir Hasbornraus Richtung “langer Wääch” cruisten. Über Theley vorbei am Haus Bliesquelle(ehemaliges Nagelstudio, ohne Maniküre und Pediküre) gings in flottem Bergabtempodurch Gronig und Oberthal. Bei der nun folgenden Bergaufpassage (Güdesweiler,Steinberg-Deckenhard) zeigten sich die Schwächen des schon in die Jahre gekommenenF. Moser Rahmens gegenüber den aktuellen “Canyon-Geschossen” (2009er und 2010er Modelle).Über Walhausen, Türkismühle, Gonnesweiler und Selbach gings in einer Flachetappe bis Theley,wo man sich entschloss die Schleife über Tholey, Sotzweiler, Bergweiler mitzunehmen.Den Scheißhiwwel runter (Tholey-Sotzweiler) konnte der F. Moser-Rahme seine Gewichtsvorteileausspielen und die Geschwindigkeit des starken 2010er Canyons (mit Schutzblech) halten.Leider reichte es für beide Fahrer nicht die 70Km/h zu knacken.In Sotzweiler konnte dann das 2009er Canyon wieder aufschliesen, mit dem Kommentar:“Bei 113er Trittfrequenz huppse ich nur noch om Saddel, wie kinne ir dann so schnell duddele.”Antwort: “Naja, 130-140 Umdrehungen sollte man schon können, wenns sein muß auch 146.”Um das nun aber richtig zu stellen. Beim 2010 Canyon und F.Moser sind andere Kassetten verbautund dadurch schwerere Gänge möglich.An der Bushaltestelle Lachmühle wurde dann erstmals für das obligatorische Fotoshooting gestoppt. Von dort gings locker bis Hasborn wo wir kurz nach 20 Uhr einrollten. Fazit: Schöne Tour, wenig Verkehr, etwas Wasser von unten, rasante Abfahrten, viel domm geschwetzt, Gesamt 49 KM, Durchschnitt 24 Km/h, beim helle derhemm….
Beginn unserer Saison ist für den 07.04.2010 geplant! Wie gewohnt, treffen wir uns um 18h am Tennisheim! Hoffentlich spielt der Wettergott mit u. beschert uns eine schöne erste Fahrt! Freue mich auf viele schöne Touren mit unserer Gruppe. Bis dann!
Wie angekündigt starteten drei hartgesottene Dienstagsbiker bei wolkenverhangenem Himmel und krottenschlechter Wetterprognose in die Radsaison 2010. Vorbei an unseren auf dem Huhnerberg angeblich nach einem Technikareal suchenden Powerfrauen (oder hatten die nur was verloren, was Männer nicht kennen ??), Johann-Adams-Mühle und Bärhof führte uns die Wegstrecke entspannt zur Bahntrasse Richtung St. Wendel, um kurz nach Bliesen den Boullion-Parcours zu umrunden und gleichzeitig nach den Golffreunden St. Wendel zu sehen. Sehr einladend hier das gleichmäßig geschorene satt grün wirkende Wiesenareal. Man machte sich Gedanken, was wohl passieren würde, wenn man hier auf einem sanft abfallenden Teilstück eine ca. 30 m lange Bremsspur verewigen würde. Infolge der doch kurzen Bikezeit bewegten wir uns schnell an der Wurzelbach entlang, den schweißtreibenden 1000m (langen!) Aufstieg zur Rheinstraße hinauf.
Von hier stürzten wir uns mutig und guter Hoffnung auf freie Fahrt -nach doch einigen Tragepassagen- den Single Trial hinab nach Marpingen. An den Alsweiler Weihern und Hundeplatz vorbei kletterten wir bergauf bis Tholey und kamen über den Schaumbergpfad, Bergweiler -nach Ablieferung eines Bikekollegen in der Lachmühle- mit Eintreffen der Dunkelheit nach 42 km trockenen Fusses am Tennisheim an. Schade dass uns, den Teerfresser-Bikern (=Kojak-Cruiser) und unserem weiblichen Pendant – den Powerfrauen- der gemeinsame Apres-Bike wegen geschlossenem Tennisheim nicht ermöglicht wurde. Ein Tipp an alle in den Startlöscher wartenden Biker: Auch wenn die Kachelmannprognose noch so schlecht ist; ihr werdet weder eingesperrt(!)noch müsst ihr nach Ausreden ringen; Wetter gibt’s dennoch und immer – manchmal bei angekündigtem Regen sogar herrlicher Sonnenschein -wie heute!! Wir wünschen allen Bikefreunden eine angenehme, abwechslungsreiche und unfallfrei Saison und freuen uns auf gemeinsame Touren.
endlich ist der Winterschlaf der Frauenpowergruppe vorbei, wir starten am Dienstag, 30.03.2010, um 18.00 h am Tennisheim. Schickt eure Männer noch in die Garagen bzw. Keller, damit sie euer ”gutes” Stück putzen, ölen, Tacho einstellen, usw., denn unsere 1. Fahrt sollte nicht schon am “Huhnerberg” wegen techn. Defekten enden.
Der erste Schritt ist geschafft und die Gründung der neuen Rennradgruppe ist beschlossene Sache.
Unter der Führung von Ralph, Christian und Armin starten die „Kojak-Cruiser“ in die Rennradsaison 2010.
Erstmalig in der Vereinsgeschichte fährt die Gruppe am:
Dienstag den 30.03.2010 um 18.00 Uhr (Sommerzeit)
Abfahrt ist wie bei den meisten unserer Gruppen das Tennisheim Hasborn.
Um das geplante Saisonziel zu erreichen brauchen wir Deine Unterstützung.
An mindestens einem Dienstag im Sommer soll die 100km – Marke überfahren werden. Natürlich ohne Zusatzbeleuchtung.
Deshalb gilt:
Der Frühling ist da, runter vom Sofa, rauf aufs Rad und unterstütz uns bei der wöchentlichen Kojak-Cruiser-Tour.
Wer darf mitfahren?
Jeder der ein Fahrad hat und mitfahren will. (Achtung: Bei uns gilt die Helmpflicht.)
Wer ist besonders erwünscht?
- ortskundige Streckenkenner
- Taktiker
- Techniker
- Konditionsbolzen
- Windschattenspezialisten
- Bergaufbremser
- Bergabsprinter
- Après-Bike-Profis
Die Teilnahme mit Elektroräder, Hybridrädern, Mofas oder Rollern ist leider nicht gestattet. Auch der Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ermöglicht keine „Ausnahmeregelung“.
Die Teilnahme mit Rennrädern, Speedbikes, Triathlonräder und Mountainbikes (ggf. mit Kojakbereifung) ist erwünscht.
In diesem Sinn „Kette rechts und los“ mit den Kojak-Cruisern.
Bei leicht schleierwolkenbehangenem Himmel und 28°C machten sich 8 Biker zu einer gemütlichen Tour auf. Bereits 40 Minuten später saßen wir alle im dicht gedrängten Biergarten am Bostalsee. Zisch … Zisch … und schon waren zwei alkoholfrei Weizenbiere in unseren Kehlen verdunstet ………… bis der Wecker seinen Dienst aufnahm!
Beim Zurückblicken auf die gestrige Tour stellt sich die Realität allerdings etwas anders dar. 8 Biker, das stimmte übrigens 3 davon jüngeren Alters darunter ein Friemer und der Rest „Mittelalter“, machten sich über „geteerte Feldwege“ auf, den Winterspeck ein wenig zu reduzieren. Über den „neu geteerten“ Huhnerberg und schwarzen Stock ging es Richtung Imsbach und gleich weiter nach Selbach. Hier verabschiedetete sich bereits einer der 3 jüngeren und fuhr seiner eigenen Wege und Trainingspläne entgegen.
Der Rest fuhr, was sage ich da, schob in Richtung Wochenendhäuser. Erlauben Sie mir kurz den Vergleich: Das Fahren mit „Kojakbereifung“ im Schnee könnte man meines Erachtens mit dem Verspeisen eines guten Rumpsteaks vergleichen, allerdings ohne Zähne. Das Stück Fleisch wandert von einer Wangentasche zur Anderen, von einem Zahnfleischstummel zum nächsten ohne große Resultate des Fortschritts. Ähnlich verhielt sich mein vorderes Laufrad im Schnee …..
Nun denn, unbeirrt davon folgte der Guide seiner im Kopf schon festgelegten Streckenführung, und es ging weiter über die Elzenberger Mühle nach Wallhausen. Heisterberg, Namborn, Eisweiler waren die Durchfahrtsstationen nach Hofeld-Mauschbach. Rechts ab über den Bornerhof weiter über Roschberg, Baltersweiler, Urweiler führte die Strecke geradewegs in unsere Kreisstadt St. Wendel.
Hier noch ein guter Schluck aus der Energieflasche und nach allmählichem Einrollen konnte der Express mittels belgischen Kreisels gut Fahrt aufnehmen. Dass wir erst am Beginn der Saison stehen musste schließlich jeder, nach gefühlten “98km”, feststellen. Schwuppdiwupp waren wir nach einem kurzen Sprint auch schon wieder am Waruswald vorbei und kurz vor Theley.
Hier entschieden sich noch einige Biker einen „Schlenker“ einzulegen, der über die Johann Adams Mühle, wo wir die Familie Spohn verabschiedeten, Selbach, den Sängert nach Hasborn die 67km komplettierte.
Beim anschließenden Einkehrschwung der nun noch verbliebenen 3 Biker wurde allerdings an alle Mitbiker der Tour gedacht, so dass wenn wir alle mitgekommen wären, jeder zumindest ein Weizen abbekommen hätte …….