Archiv für den Tag: 7. April 2010

Panoramatour

Bei schönstem Wetter starten die Dienstagstruppe mit fünf Bikern Richtung Bitschberg. Die heutige Tour könnte man als Panoramatour betiteln, da drei der schönsten Aussichtspunkte in unserer Gegend angesteuert wurden, Aussichtspunkt oberhalb von Büschfeld, Hoxfels und Steinbruch
Michelbach. Anschließend ging es in rasanter Fahrt über den Kreuzweg nach Schmelz. Durch den Lebacher Wald, Gresaubach, Höchsten und Dörsdorf führte uns die Tour  schließlich, wegen einbrechender Dunkelheit, auf dem schnellsten Weg ins Tennisheim zurück.
An dieser Stelle noch ein Lob an unseren Neueinsteiger Tom, der die Tour locker mitgeradelt hat. Am nächsten Dienstag üben wir noch das „Apres-Biken“ 🙂
Tech. Daten: 44 Km, 880 hm, Durchschnittlich 5WZ 

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DER KLEINSTE WAR DER GRÖSSTE !!!

The Day after,

 …. nach der offiziellen Eröffnung der Dienstagsrunde war für 3 der fünfköpfigen Gruppe diese Tour  eine wahre Herausforderung. Aber nicht diese drei, sondern ein neuer Stern am Montenbikehimmel erleuchtete die Tour zum Schimmelkopf.

Mit nur 11 Erdenjahren ging der mutige, wie es die Gene halt mitgaben, Biker die Tour samt  ¾  der Familie Backes + „noch einem Backes im petto“ an.  Namentlich war ich definitiv der Außenseiter.

Los ging’s bei schönstem Bikewetter  gegen 11:15 Uhr in der Seiters.  Nach der Eroberung des Bitschberges ging es rasant die Wiesbach hinab und entlang der Bahntrasse in Richtung Dagstuhl und weiter nach Wadern. Ab diesem Moment begann der Leidensweg der „Vortagsbiker“, die Dank Gerda Pudding in den Beinen hatten. Gleichmäßig in lockerem Tritt schraubte sich der 11jährige Maurice Backes in Richtung Schimmelkopf, wobei er den anderen Mitfahrern lediglich die Gesichtsröte bei den Steigungen in`s Gesicht trieb und darüber lachen konnte. Der Lohn dieser Quälerei konnte der junge dynamische Biker dann selbst handschriftlich auf der Tafel in 695 m ü. NN verfassen.

Eine kurze Rast mit Stärkung und hui begann die rasante Abfahrt nach Weiskirchen. Über einen schönen Single-Trail erreichten wir schließlich den Kurort. Zur Enttäuschung unseres Jungbikers war dies allerdings der letzte Trail. Ab diesem Zeitpunkt wurde, entsprechend der anderen 3 älteren männlichen Mitbikern die Strecke etwas einfacher und flacher fortgesetzt.

Über Morschholz, Wadern, die Bahnstecke nach Primstal bis zum letzten Wiesbachanstieg  wurde der Taumtag und die neu blühende Natur genossen. Nach einem „Hauruck“ waren auch die letzten 146 Hm geschafft, und die entspannende Abfahrt nach Hause konnte gemütlich in Angriff genommen werden.

Das + der Familie Backes (Herr A. B. aus H. bei T.) und Ich verweigerten natürlich auch nicht die Einladung der ¾ Fam. Backes zu Apres-Bike. Doch es kam alles anders. Vor verschlossener Tür machten sich die beiden Familienoberhäupter der Fam. Backes spaßeshalber darüber lustig  beim Verlassen des Hauses abgeschlossen zu haben, ohne den dazugehörigen Schlüssel  in der Tasche mitzuführen …… aber man hat ja eine Oma/Mutter/Schwiegermutter.

Prompt reagierten die beiden Mitbiker und die Einladung wurde halt an einen anderen Ort verschoben. „Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurde der nächstgelegene Ort angesteuert, da das + am Ende seiner Kräfte war“.

Auch auf die Gefahr hin, dass meine Infos nicht hundert % korrekt sind, möchte ich an dieser Stelle nochmals Maurice Backes ein ganz herzliches „Daumen hoch“ für die gebrachte Leistung geben. Ich glaube er ist das erste Mitglied vom „TUS Peterberg“ der mit nur 11 Jahren den Schimmelkopf von Hasborn hat angefahren. Das bedeutet:

55,58 Km    960 Hm   11 WZ   2 SP

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P.S.: Ich wollte die einzige Frau der Truppe hier nicht unterschlagen, aber was soll ich sagen, Sie fuhr in alter Manier und ohne Murren ohne Knurren in alt bekannter Art und Weise , mit noch viel besserm Vortrieb „Dank Koblenz“ dem Berg und der Heimat entgegen. Ich sagte es ja bereits: DIE GENE

Endlich Sonne…

Mit 16 Bikerinnen startete Frauenpower der Sonne entgegen. Vier Bikerinnen wurden vom Chef persönlich begrüßt: eine Neueinsteigerin, 2 ewig Kranke, und eine, die endlich die Kommunionsfeiern der Kinder und sonstige Stresssituationen im Griff hatte und dieses Jahr wieder voll einsteigen konnte..Wir starteten über den Huhnerberg zur Johann-Adams-Mühle, weiter nach Selbach. Da das Gesicht unserer Neueinsteigerin schon etwas gerötet war, machten wir an den Wochenendhäusern kurz Rast, schraubten noch etwas am Fahrrad ihres Ehemannes herum und fuhren an der Nahequelle vorbei zur Sombach.  Hier trafen wir noch die Dienstagsbiker mit ihren Rennmaschinen, die sich noch einmal schwer ins Zeug legten, um uns zu imponieren….

Eine Bikerin verabschiedete sich an der Sombach, da sie noch einen wichtigen Termin in Theley hatte (einen DVD-Film zurückbringen) .

Wir fuhren über den Holzweg zu unserer Auswertungsstelle. Hm: 380, Kcal: 580, „Gejammerts“: gering. Im Anschluss musste unser Chef noch Tachos erklären, Alzheimer Patienten ihre Mitfahren vorstellen (wo kenn ich die nur her….), Rucksäcke einsammeln, Adonis-Körper vorstellen, Kostenleistungsrechnung erkären: wie eine Mitbikerin jede Woche 4 Euro mit dem Ehemann unserer Chefin sparen kann.

Es war mal wieder ein sehr lehrreicher Abend….