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Juli 2010
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Archive für Juli 2010

Kirmes in Höchsten 4.8.2010

Am nächsten Mittwoch startet eine “Tour de Schnur” um 17:30 am Tennisheim zur Höchster-Kirmes. Gebiket wird eine kleine Runde denn Weizen und Hähnchen müssen sich ja bekanntlicherweise erst immer verdient werden.

Alpenüberquerung Biberwier - Comer See

Am 26.6.2010 machten wir uns, alles gut verpackt in einem Bus (7 Biker, 7 Bikes in einem Mercedes Sprinter, sehr empfehlenswert) auf den Weg Richtung Süden, Sonne und Berge, denn die galt es in der folgenden Woche zu erglimmen und zu überqueren. Zum Einradeln gab es auch schon am Nachmittag die erste Tour in der Zugspitzregion an dem wunderschönen Plan- und Heiterwangsee vorbei, zurück zum Cube-Hotel wo man die letzten Höhenmeter im Haus bis zu den Zimmern zurücklegen kann.

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Biberwier - Pfunds

Etwas verspätet, aber reich beschenkt, denn im  Hotel war das Women’s Camp der Zeitschrift Mountain-Bike und es gab Radschuhe, Rucksäcke, Brillen usw zum Testen speziell für Frauen (das ließ sich der Hausfrauenverein natürlich nicht entgehen) ging es auf die erste Etappe von der ich nicht soviel berichten kann da ich an diesem Tag Busfahrer war und meiner Gruppe von Pfunds aus am schönen, sehr grünen Inn entlang entgegenradelte. In Landeck beim Mittagessen waren wir wieder alle komplett, über die stellenweise tückische Via Claudia Augusta (Roman Highway),  landeten wir pünktlich zum Deutschlandspiel in Pfunds im Highländer.

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Pfunds - Santa Maria

Von dem sportlichen Erfog der deutschen Nationalmanschaft beflügelt, wurde wieder auf der römischen Autobahn Richtung Schweiz gebiket. Bei der Festung Finstermünz löste sich plötzlich unsere Via Claudia im grünen Nichts auf und wir mussten ganz nach der Art unserer Alternativen Donnerstagtouren die Räder schieben und tragen. Dank Roland waren unsere Waden Brennessel resistent und die Arme trainiert so dass wir die kleine Klettereinlage wohlbehalten meisterten. Über Scoul, S-charl und den Pass Costainas (2251hm) gelangten wir ins Unterengadin nach Santa Maria, wo zu unser Überraschung Busfahrer Ferdi einen Kasten Erdinger im Bach kalt gestellt hatte.

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Santa Maria - Arnoga

Nach einer erholsamen Nacht in unserer urigen Unterkunft und einem schweizer Bio-Frühstück sausten wir nach Müstair um noch schnell das Unesco Weltkulturerbe die Kapelle Karls des Grossen zu besichtigen. Langsam gingen wir die ersten Höhenmeter auf dem Weg nach Alpmora an, denn wir wussten, dass eine Menge davon folgen werden. Der nicht ganz einfache Abstieg erfolgte über rutschige Schotter und Schneefelder. Am Lago di San Giacomo wurde wir diesmal von Vera und Herri mit schneegekühltem Erdinger empfangen. Erfrischt konnten wir so nach Arnoga rollen.

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Arnoga - Le Prese

Durch italienische Pasta, Bresaola, Panna Cotta usw gut gestärkt gings direkt vom Hotel auf die Piste. Heute stand das Val Viola und damit der höchste Punkt der Tour (2538hm) auf dem Programm. Zum Eingewöhnen gab´s am Anfang noch gut zu fahrendes Gelände später wurde es immer steiniger und steiler. Der Abstieg war ein besonderes Highlight von dem wir unseren Enkeln noch berichten werden. Richtig idyllisch wurde die Strecke ab dem Lago da Val Viola. Da wir in der Mittagspause noch nicht richtig müde waren, entschlossen wir uns noch über den Berninapass (2323hm) zu radeln. Der Abstieg erfolgte nun über 1200hm und Traumwege nach Le Prese.

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Le Prese - Colico (Comer See)

Für die letzte Etappe unserer Alpenüberquerung gab´s noch ein besonderes Leckerli. Von Le Prese aus fuhren wir mit der Räthischen Bahn (Unesco Weltkulturerbe) wieder auf den Berninapass. Dort erwarteten uns 2200hm, über St Moritz und den Majolapass bergab (super). Durch den Gewitterhimmel und durch die etwas schwierige Wegfindung in Italien unter Zeitdruck geraten erreichten wir nach 115km um 19:30 den Comer See. Gefeiert wurde bei italienischer Lifemusik in der Eisdiele von Colico.

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Abschließend die Worte des Alpencross-Pioniers Achim Zahn:

“ÜBER JEDEN BERG FÜHRT EIN WEG”

und DIESER WEG war unser Ziel  :-))

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MTB Marathon Erbeskopf

Top Ergebnisse der TUS-Jungbiker beim Hitzerennen am Erbeskopf 

Die Hitze beim diesjährigen Marathon auf dem Erbeskopf am 11. Juli 2010 machte den drei Jungbikern scheinbar keine Probleme. Die Luft war schließlich raus…, aber nur aus Manuels Hinterreifen. Ansonsten kam die Truppe fast gleichzeitig und noch energiegeladen ins Ziel.
Auf Rückfrage der Bikermama´s, ob die Jungs die TUS-Altbiker, die auf der Marathon Distanz unterwegs waren gesehen hätten, kam spontan die Ansage: ,,Wir sind auf dem langen Anstieg zum Erbeskopf an ihnen vorbei…, die waren so langsam, eigentlich hätten wir sie schieben müssen.“
Mit Schlammdurchfahrten, rutschigen Wurzelpassagen und dem Highlight- in Falllinie die Skipiste runter- warf es den ein oder anderen Fahrer aus dem Sattel aber unsere Jungs fuhren wie auf Schienen.

In der Gesamtwertung, der 38km Distanz fuhren sie bei ca. 430 Teilnehmern auf die hervorragenden Plätze
- 32: Lukas Kaufmann,
- 37: Joel Backes,
- 38: Manuel Spohn.

Die tolle Leistung wird es richtig durch die Wertung, der jeweiligen Altersklassen im Saar-Pfalz-Cup deutlich.
1.Platz U15: Joel Backes
4.Platz U19: Lukas Kaufmann
4.Platz MHK: Manuel Spohn

Klasse Leistung, weiter so!!!
Autor:Markus B.

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Zeit für ein Eis bei Mary

Etwas träge setzten sich die einzelnen Radgruppen, bei hochsommerlichen Temperaturen, in Bewegung. Ute, Jörg und Walter fuhren durch die Seiters, Johannes-Kühn-Weg, Offizierspfad, Johann-Adams-Mühle und weiter Richtung Gronig. Durchs Orletal hoch und weiter auf den Nahe-Radweg- nach Türkismühle. Als das Ziel Türkismühle feststand, begann Jörg vom Spagettieis zu schwärmen. Vor dem Cafe Mary war dann doch die Versuchung zu groß und man entspannte bei einem leckeren Eis. Etwas schwer fiel die Weiterfahrt, doch man fand schnell den Rhythmus wieder und das Tempo wurde gesteigert. So erreichte man, ohne Abstecher auf den Peterberg, über Eckelhausen, Bostalsee, Selbach, als erste Gruppe das Tennisheim. Trotz der hohen Temperaturen empfand niemand die Tour als unangenehm.

Tourdaten: 46,55 km;17,17 km/h; 652 Hm

 

Einladung zur Radtour der AOK u. Gemeinde Tholey am 10.07.2010

Hallo Radfreunde,  

Folgende Einladung möchte ich euch nicht vorenthalten:

Es handelt sich um eine organisierte 23 km lange Radtour der AOK und Gemeinde Tholey durch den Wareswald nach Winterbach, Bliesen und zurück nach Tholey, die speziell für Familien mit Kindern ausgesucht und geeignet ist. Der Start ist um 14.00 Uhr am Rathaus von Tholey. Erwartet werden ca. 150 bis 200 Teilnehmer. Unterstützt werden die vorgenannten Organisatoren von SR 1, dem ADFC und unseren Radfreunden von Theley. Als besonderes Highligth wird im Anschluss ein wertvolles Fahrrad und weitere Präsente verlost. Für Speis und Trank ist während der Tour und im Anschluss bestens gesorgt.

Grüße aus Südtirol (ein Stück Deutschland in Italien)

Getreu dem Motto „Keine Gnade für die Wade“ meldet sich die Meransentruppe; im Einzelnen: 3 x Frauenpower, 1 x Dienstagbiker, 1 x Sofafahrer, der abgesetzte Guide sowie der „Hirzweiler Rowdy“ der die Truppe in unnachahmlicher Weise die Berge rauf und runter scheucht.

Tag 1: Kennenlernen (34km; 1080 Hm)

Bei einer „lockeren“ Einrollrunde in und um Meransen wurde die Gegend erkundet. Der „Sterbende Baum“ , auf der Tour, wurde mit seiner Geschichte vom Guide bis ins Detail erklärt und beim Apres-Bike in Bildern reflektiert. Mit leichten Entzugserscheinungen und dem Anblick der Frauenpower Hühnerhautanfälle wurde der jüngste männliche Teilnehmer (mit Gewürzmischung 3 im Gepäck) schon schwer auf die Probe gestellt.

Tag 2: Fallow-Day (32km; 1650 Hm)

Für die jüngste Mitbikerin, der reinste „Wellnessurlaub“! Über „fahrbare“ Trails konnte die erste Einheit im Rosenbett und mit unmittelbar folgender Elektrostimulationstherapie genossen werden. Als Folge konnte Sie schließlich auch noch über Farbveränderungen ohne Bodypainting an den Beinen lachen.

Tag 3: Gipfeltour (42km; 1900 Hm)

Beginnend mit einer Radwanderung in Richtung Vals und dem anschließenden Einstieg in Richtung Stoanamandl erklommen wir unseren ersten Gipfel in 2118 Meter und trugen uns ins Gipfelbuch ein. Nach dem Einsaugen der nicht beschreibbaren Eindrücke ging es über genialen Trails wieder bis auf 740 Meter nach Mühlbach in die Eisdiele! Biken pur!

Tag 4: Wanderung → Sterben (13km; 1300 Hm)

Locker, mit dem Bus zur Faneralm begann die heutige Wandertour. Von hier ging es mit stetigem Anstieg von 1739 Metern bis zur Brixner Hütte auf 2268 Meter. Nach kurzer Erfrischungspause begann das Abenteuer „Wurmaulspitze“. Über Schneefelder und „reißenden“ Gebirgsbächen, vorbei an „erstaunt dreinblickenden“ Murmeltieren (was wollen die Radfahrer hier?) ging es bis zum Gipfelkreuz auf 3022 m ü. N.N.! Eine Fotosaisson und der obligatorische Gipfelbucheintrag wurden vorgenommen. Mit zunächst guten und im Anschluss brennenden Oberschenkeln und Fersen begann der Abstieg in Richtung Bus, den wir 1:30 h später erreichten.

Tag 5 : MTB – Extrem - Shopping ;-) (58 km; 1399 Hm) 

Mit schmerzenden Beinen vom Vortag führte die 5. Tour in die Shoppingmeile Brixen. Nach rasanter Abfahrt ins Tal schossen wir über den Radweg mit kurzem Zwischenstopp am Kloster „Neustift“ auf direktem Wege zum Ziel. Bei „angenehmen“ 45° C mussten wir auf dem Marktplatz eine Erfrischung zu uns nehmen. Über das Apfelplateau in sengender Sonne und hier gefühlten 60° C scheuchte uns der Guide die Hänge hoch und die Singles herunter. Nach kurzem Kneipp-Fußbad konnten schließlich die letzten Körner noch am Anstieg von Mühlbach verbrannt werden.

Tag 6: Königsetappe bis 15:59 Uhr! (31 Km, 2640 Hm)

Auf zur letzten Runde, dachten sich noch die verbliebenen 5 Biker(in) der Truppe. Zweien hat es in Brixen so gut gefallen, dass das Extemshopping noch verlängert wurde. Schwere Beine trieben uns bis zum Anstieg auf den Gitsch in 2512 m Höhe (ungefähr genau)! Von hier an begann die zunächst zittrige Abfahrt mit anschließender Steigung auf den „Kleinen Gitsch“. Nach erfolgter Fotosaisson stürzten wir uns über geniale S2 bis S3 Trails und Forstwege nach Vals. Der anschließende Anstieg zum Stoanamadl in 2122 Meter wurde locker von den Teilnehmern bewältigt. Im anschließenden Sturzflug (bei einem im wahrsten Sinne des Wortes) traf sich die Gruppe wieder in Mühlbach auf 770 Metern zur dritten Seilbahnfahrt. (Eigenleistung 640 Hm)!

Tourdaten gesamt:

  • 210 Kilometer

  • 7969 Höhenmeter

  • 137 Weizenbier

  • 5 Scheidungen

  • 1 Morddrohung

  • 5 Stürze und 107 Beinnahestürze

  • 2 Reifenpannen

Fazit:

  • Mega Super Hammer Affen Geil!

  • Aktivurlaub zum Empfehlen

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    Sprüchesammlung:

    • Wenn ihr Lust habt weiter zu schieben, können wir den nächsten Single auch noch fahren! (Guide)

    • Noch nie hab ich Schmerzen so genossen wie hier (C.H.)

    • Dem Anderen seine Tanja heißt doch gar nicht Tanja (J.B.)

    • Wenn ich aufstehen könnte, würde ich dem Guide eine langen (T.G.)

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