Die Kunst der perfekten Streckenauswahl

…und danach doch noch trocken ins Tennisheim…

Nur vier Biker (einer mit Duschzeug) fanden am Dienstag bei schlechtester Wetterprognose und absolut unbeständiger Wetterlage den Weg zum Start der Touren. Es handelt sich um 2 hartgesottene Schmalspurathleten und 2 altgesottene Stollenflitzer. Man fuhr nach kurzer Absprache dennoch getrennte Wege und gab Bruno und Gerda kurzerhand frei. Die MTB-ler hatten nach den unmittelbar vorausgegangenen Schauern den guten Vorsatz, überwiegend Teerpassagen zu benutzen. Schon nach wenigen Kilometern war man sich einig, aus Langeweile auf schmale, interessante Wege in Richtung Schaumberg auszuweichen. Auf diesen aufgeweichten Single-Trails ging es dann mit viel Gefühl und Geschick hinab nach Tholey, Alsweiler, Marpingen und anschließend hinauf zur Rheinstrasse. Der Rückweg über Berschweiler teils über den Biberpfad war abermals gespickt mit Trails und dank hervorragender Schutzblech(kunststoff)ausstattung blieb zumindest die Gesichtspassage überwiegend matschfrei. Wir hoffen, dass den Fahrradproduzenten bewusst ist, dass auch diese Wetterverhältnisse dazu dienen sollten, gute Fahrräder auf Robustheit und Haltbarkeit zu testen. Das beste war, dass  das Tennisheim doch noch für uns geöffnet hatte und wir bis zum Eintreffen nicht von oben nass wurden, obwohl es überall um uns herum regnete. „Die Kunst der richtigen Streckenwahl“ mit einigen Sonnenscheinanteilen u. Regenbogenlichtspielen war mal wieder voll aufgegangen und wir konnten es nicht glauben, dass unsere beiden Schmalspurathleten in häuslicher Umgebung himmelwärts schauend, den Regen beobachtend, auf besseres Wetter wartend, mit enttäuschter Miene den Start verschoben haben.        

2 Gedanken zu „Die Kunst der perfekten Streckenauswahl

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