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Vogesentour
18.9.2011 von Torsten.
Am Freitag dem 16.9. startete ich bei schönstem Herbstwetter eine 2-Tage-Tour mit dem Crosser in die Vogesen. Ausgangspunkt war das hervorragende Hotel Des Bains in Gérardmer. Die Tour am ersten Tag sollte zum “Einfahren” dienen und es ging über Xonrupt-Longmer in den nördlichen Teil der Südvogesen. Die landschaftlich tolle Strecke führte über Plainfaing, La-Coix-aux-Mines nach Wisembach wo ich mir zur Stärkung ein feines 3-Gänge-Menü gönnte. Dass das “kleine” Schälchen Mousse au Chocolat wohl doch zu viel war, merkte ich gleich nach der Losfahrt, denn die folgenden 400hm nach oben liesen mich spüren, warum einige schlaue Ratgeber nur von leichter Kost zu Mittag sprachen … und ich kam irgendwann oben an ….



Anschließend ging es in flotter Fahrt hinab nach St. Marie-aux-Mines von wo aus der 700hm lange Anstieg Richtung Col-du-Bonhomme startete. Über die Route-des-Crêtes fuhr ich nach Col-de-la-Schlucht und von dort über 15km hinab nach Gérardmer.
Abends kam mein Kollege Thomas an und wir ließen es uns bei einem leckeren elsässischen Abendessen richtig gut gehen.
Am nächsten Tag gab es ein geniales Frühstück und als Tagesziel galt es den Grand Ballon zu bezwingen. Die 600hm hoch zum Col-de-la-Schlucht waren schnell gefahren und es ging über die Route-des-Crêtes gen Süden zum Grand Ballon, der mit 1336m NN den höchsten Punkt der Tour markierte. Die anschließende Abfahrt von 900hm unterbrachen wir auf halber Strecke um uns zum Mitagessen zu stärken. Da ich vom Vortag nichts gelernt hatte (bzw. wieder alles vergessen) genossen wir erneut ein “weniger-leichtes” 3-Gänge-Menü, das uns zwei Stunden lang die Beine lähmte … In Fellering holte uns der vorhergesagte Regen ein und wir fuhren nach kurzer Unterstellpause im leichten Nieselregen über Kruth und Wildenstein zum Col du Bramont und dann im strömenden Regen hinab nach La Bresse und von dort über zwei weitere Pässe zum Ausgangsort zurück. Der freundliche Hotelier stellte uns ein freies Hotelzimmer kostenfrei zum Duschen zur Verfügung und kommentierte dies wie folgt: “Warum wollt Ihr eigentlich noch Duschen, das habt Ihr doch schon getan ;-)”.



Tourdaten:
Tag 1: 107km, 1900hm, 22km/h
Tag 2: 112km, 2100hm, 21km/h
Rodalben
21.8.2011 von Torsten.
Mit 16 TUS-Peterbikern und 2 Biker von unseren Freunden aus Hirzweiler machten wir uns um 8:30h auf den Weg in die Pfalz. Am Hilschberghaus angekommen wurden die Räder für die Tour vorbereitet und wir machten dabei die Bekanntschaft von 2 weiteren Feiertags-Biker, welche die Gelgenheit für die Befahrung des Felsenweges nutzen wollten. Kurzerhand schlossen sich die Beiden unserer Gruppe an. Nach dem obligatorischen Startfoto ging es zunächst im gemäßigtem Tempo über den nassen und mit rutschigen Wurzeln und Steinen durchzogenen Waldboden. Damit jeder nach seinem Gusto fahren konnte wurden anfänglich 2 und nach dem Bärenfelsen 3 Gruppen gebildet. Das Erlebnis 45km Singletrail pur ist absolut beeindruckend - nach ca. der Hälfte der Strecke hatte sich jede(r) BikerIn mit dem Trail vertraut gemacht und es stellte sich neben dem Sonnenschein auch der ”Flow” ein. Doch jede Fahrradtour hat ein Ende - und dieses genossen wir bei herrlichem Sonnenschein, kühlen Getränken und fester Nahrung im Hilschberghaus…
Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse gab es lediglich ein paar kleinere Schrammen, Kratzer an den Klickies und erfolgreiche Rettungsaktionen von Satteltaschen aus tiefsten Abründen zu vermelden. Und auch die zwei Biker aus der dritten Gruppe wurden von den Bikerinnen wohlbehalten zum Hilschberghaus geleitet
An dieser Stelle noch ein Dankeschön an die 4 Gastfahrer, welche unsere Tour bereichert haben!



Platt gefahren…
22.4.2011 von Torsten.
Ziel unseres Guides war es wohl, die vergangene Donnerstagstour in allen Belangen zu toppen. So starteten wir mit 15 Mann / Frau über die Seiters hoch zu den Windrädern und von dort über den Trausberg-Single zum Kniebrecher. Bei besten Wetterbedingungen stellten sich schnell die ersten Glücksgefühle ein. Kurz vor Vogelsbüsch ging es links zum Weg des Wassers hinab (der Guide ist dort, wo mannur noch die Staubwolke sieht …), und wir folgtem diesen um ein wenig die Fahrtechnik zu schulen. Anschließend schlugen wir kurz vor den Limbacher Weihern wieder den Weg nach oben ein. An der Teerstraße angekommen ging es gleich wieder links ab in rascher Faht zur schönen Aussicht über Büschfeld. Von dort weiter über den Weg des Wassers (die Endorphine jubelten!) bis zur Limbacher Kläranlage. Über Limbach Bahnhof ging es hoch zum Horst wo uns ein erster Platfuß stoppte. Dieser wurde - aufgrund männlicher Schwiergkeiten bei der Bedienung der Luftpumpe sowie Aufziehen des Reifens - in unbefriedigender Geschwindigkeit behoben und es ging über den Steinbruch weiter Richtung Schmelzer Kapelle.
Da unser Guide mit der vorherigen Pannenservice-Leistung des gesamten Teams nicht zufrieden war, schlug er das Flüsterpost-Spiel vor: in der berüchtigten Stufenabfahrt flüsterte er seinen nachfolgenden Kollegen kurz platt zu und zwei Biker folgten seiner Anweisung und riefen ebenfalls Platt… Nun hatte das gesamte Team die Aufgabe, die 3 Plattfüße zu beheben unter Einsatzes sämtlicher zur Verfügung stehender Materialien :-) Da auch diese Aufgabe wohl nicht zur Zufriedenheit des Guides umgesetzt wurde, meldete unserer Guide einen erneuten Platten des soeben gewechselten Hinterrades und ein fünter Reparaturansatz wurde unternommen (Anmerkung der Redaktion: ein Loch konnte im Schlauch nicht festgestellt werden).
Nach absolvierter Rekordzeit war unser Guide endlich zufrieden und wir konnten den Heimweg über den Erzgräberweg, Sprint nach Höchsten, Dörsdorfer Fußballplatz, Ritzelberg zum Tennisheim antreten. Rechtzeitig vor der Dunkelheit erreichten wir alle hochzufrieden und glücklich unser Ziel …
Tourdaten: 40 km, 850 hm, 5 Plattfüße (ist dies eigentlich Rekord ? - oder zumindest 3 Platten gleichzeitig???)




Desperate Housemen on Tour…
14.4.2011 von Torsten.
Vergangenen Donnerstag stellten zwei Apres-Biker fest, dass sie am Freitag beide Urlaub hatten. Kurzerhand wurden die Terminkalender synchronisiert und etwas Zeit zwischen den haushälterischen Pflichten für eine kleine 2,5h lange Tour vereinbart. Punkt 8:30h trafen sich die Hausmänner (Hausfrauen waren nicht eingeladen) und los ging es über den schwarzen Stock, Johann-Adams-Mühle zum Wareswald. Dort ging es über den 5-Weiher-Weg Richtung Rheinstraße und hinab in die Wurzelbach. Von dort aus am Schlupfwinkel vorbei hoch zum Golfplatz. Da es noch recht früh am Morgen war , wurde der Weg über die Skulpturenstraße zum Bostalsee eingeschlagen. Bei herrlichem Sonnenschein wurde die Uhrzeit gecheckt und man wir sich in sekundenschnelle einig, dass der Tag fürs Rad fahren da war und sich ein Abstecher zum Peterberg noch einbauen ließ… oben angekommen wurde es nun zeitlich etwas enger, da um 12:30h hungrige Kinder nach Hause kommen würden. Im Eiltempo ging es über Selbach und den Holzweg nach Hasborn und rechtzeitig zur Mittagessenszeit waren die Bikes geputzt, die Fahrer geduscht, die Einkäufe erledigt und das Essen auf den Tischen
Tourdaten : 62km, 1150hm -die geplante Fahrzeit wurde nur leicht um 3600 Sekunden überzogen
P.S.: da die beiden Biker gerne anonym bleiben möchten, wird der Bericht von mir ins Netz gestellt…
Tour de Schnur Samstags um 14 Uhr
3.10.2010 von Torsten.
In den Herbst- und Wintermonaten startet die Gruppe Samstags um 14Uhr.
Donnerstagstour weiterhin um 18 Uhr
4.9.2010 von Torsten.
Mit der ALTERnativen Gruppe wollen wir weiterhin Donnerstags um 18 Uhr am Tennisheim starten. Zum Ausgleich des späteren Startes wollen wir die Abenddämmerung noch ein wenig verlängern… d.h. denkt bitte an ausreichend Beleuchtung.
Radwandern am Tremalzo
29.8.2010 von Torsten.
Der letzte Tag unseres Urlaubs wurde für eine Tour am Gardasee benutzt: los ging’s am Lago di Ledro über den Radweg 456. Über steile Rampen schoben wir uns von 650m Höhe ausgehend immer höher bis auf 1300m… endlich ein Trail, den man fahren konnte… mit der kleinen Herausforderung, dass einige Stellen des Weges so exponiert bzw. verblockt waren, dass wir an diesen das Schieben bzw. Tragen bevorzugten. Der Weg mündete bald in eine breite Schotterstraße, welche uns von der Rückseite her hoch zum Tremalzo führte. Oben am Berg war Nebel mit Sichtweite unter 50m und entsprechend frisch war es. Am Rifogio Garda wurde ein Kaffee zum aufwärmen genossen, die letzten 200hm hoch zum Tremalzo bewältigt. Rechtzeitig zur schönen Aussicht riss der Nebel innerhalb von 10 Sekunden auf und gab Blicke bis zum Gardasee frei. Über zahllose Serpentinen und durch zwei Tunnels schlängelte sich der Weg am Hang entlang bis auf 1200hm hinab, wo wir auf den Weg 421 am 1.Weltkriegs-Denkmal abbogen. Die folgende, 10 km lange Abfahrt nach Precares (Wege 101, 115) ging nun über Singletrails (einige wenige Schiebepassagen bergab insklusive) mit sensationellen Aussichten, die unsere Bikerherzen höher schlagen ließen. Von Precares aus ging es über die alte Tonalestraße zurück nach Riva direkt ins Eiscafe
Tourdaten: 48km, 1800hm



Die alt. Alpenüberquerung: Tag 6 - Wo geht’s nach Riva?
27.8.2010 von Torsten.
Los ging es gleich mit einer langen Abfahrt in Madonna di Campiglio. Doch schon ziemlich bald stellten wir fest, dass wir 200hm weiter oben den anderen Weg hätten wählen müssen. Nach kurzer Beratschlagung entschieden wir uns, dem Rat unseres Navis zu folgen und die Abfahrt ins Tal fortzusetzen. Unten angekommen fuhren wir über den Radweg bei 34°C im Schatten bis nach Stancia (inkl. einer kleinen Schleife, immer dem Navi folgend) wo wir wieder auf unserem eigentlichen Weg waren. Nach einer Rast am Wasserfall ging es weiter Richtung Riva, welches hier schon ausgeschildert war. Eine weitere Rast in einem kleinen Dorfcafe und schon waren wir auf der letzten Anhöhe vor Riva. Über eine 10km lange Abfahrt ging es im Eiltempo unserem Ziel entgegen und alle Biker kamen berauscht durch die Aussicht wohlbehalten in Riva an. Noch schnell 3* die Straße auf- und abfahren bis wir das Hotel gefunden hatten und dem wohlverdienten Absacker stand nichts mehr im Wege. In Summe war es ein traumhaft schönes Erlebnis.
Tourdaten: 86km, 900hm



Die alt. Alpenüberquerung: Tag 5 - Ab durch’s Gehääcks
25.8.2010 von Torsten.
Am vorletzten Tag auf dem Weg zum Gardasee galt es die Strecke von Ponte di Legno nach Madanna die Campiglio zu bezwingen. Im Expresstempo ging es über den Tonale-Pass runter nach Ossana. Das letzte Teilstück der Abfahrt führte uns über einen Single-Trail der gespickt mit umgefallenen Tannen, Dornen und Hecken war. Über die Ursache, warum wir diesen Weg fuhren wurde anschließend heftig disktuiert und die wahre Ursache lassen wir den Leser für sich entscheiden: laut Guide hat das Navi den Weg so vorgegeben, während die anderen Tour-Teinehmer vermuteten, dass unser Guide schlicht und einfach Heimweh nach solchen Wegen hatte 
Von Ossana aus begann der schweißtreibende und lange Anstieg nach Oro Bruno (wir wollen die Daheimgebliebenen nicht wieder mit Aussagen über unser tolles Wetter ärgern), wo wir auch unsere Nachmittagspause machten. Anschließend ging es über Schotterwege Richtung Tal. Kurz vor Ziel galt es noch einen Waldweg über einen Single-Trail zu befahren. Durch den Regen der letzten Tage war der Weg derart durchgeweicht, dass ein Biker, der mutig ein Schlagloch durchfahren wollte, kurz darauf sein Hinterrag bis fast zur Nabe im Schlammloch versenkt hatte. O.k.: die Ursache für den Mut lag in einer verloren gegangenen Befestigungsschraube einer Schuhplatte und dieser Defekt hinderte am Ausklicken… Mit einem Kunstsprung rettete er den freien Fuß ans Ufer und konnte so sein Fahrrad vorm Versinken noch trockenen Fußes retten. Die letzten Kilometer nach Madonna verliefen dann ohnen besondere Ereignisse.
Tourdaten: 51km, 1700hm



Die alt. Alpenüberquerung: Tag 4 - eine Teer-Tour
24.8.2010 von Torsten.
Los ging’s um 9 Uhr bei bedecktem Himmel. Durch die Wolkenschicht über dem Tal von Grosio (650m über NN) war es schon 22°C warm mit einer Luftfeuchtigkeit von nahe 100%. Entsprechend langsam nahmen wir den Anstieg über eine schmale, wenig befahrene Teerstraße zum Passo di Foppa (1852m über NN) in Angriff. Bereits ab 1200m zeigte sich die Sonne und wir hatten den Rest des Tages wieder Kaiserwetter. Kurz vor dem Foppa-Pass machten wir an einerm Brunnen Rast und feuerten die anderen Radfahrer an, welche uns passierten. Auch wir wurden auf unserer Tour immer wieder angefeuert - die Italiener sind total radsportbegeistert und dann wird schon mal das Fenster vom passierenden Auto für ein “forza” heruntergekurbelt…
Nach erfolgter Rast (kaum zu glauben, aber wir machten keinen Einkehrschwung fürs Mittagessen) ging es weiter zum höchsten Punkt der Tour auf 2100m. Dort wartete wieder eine lange Abfahrt auf uns … die steilsten Stücke dieses Weges (>30% Gefälle - so genau wissen wir es nicht, da wirklich keiner von uns länger auf den Tacho schauen wollte) waren frisch asphaltiert und unsere Bremsen rauchten ordentlich. Am Ende der Abfahrt wurde am Dorfplatz ein Kaffee genossen und anschließend die restlichen 10km nach Ponte die Lengio über Seitenstraßen in Angriff genommen. Erwähnenswert ist das Abendessen in der Pizzeria La Brasa: köstlich, super preiswert, schneller und freundlicher Service und satt haben sie uns auch bekommen 
Tourdaten: 47km, 1900hm

