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Traumhafte Landschaftstour am 26.2.
2.3.2011 von Ute.
(geschrieben von Schnurri, eingestellt von Ute)
Weil wahrscheinlich alle Weicheier fürchteten, vom Regen durchnässt zu werden, machten wir uns am vergangenen Samstag in magerer Besetzung auf den Weg:
1. ein superfreundlicher, entgegenkommender , leistungs- und geschwindigkeitsorientierter Lothar (Alt-Knebbel)
2. Eine sehr starke, gut trainierte Omi aus Neipel (unsere Resi), klein, aber fein - und was viel schlimmer ist, manchmal etwas gedankenlos (darauf darf ich lt. Resi nicht näher eingehen).
und 3.) eich, euer Schnurri.
Los gings zum Huhnerberg, Schwarzer Stock, Steilstück Teer Richtung Theley - da war der Guide schon platt (zum ersten Mal in diesem Jahr…) Imsbach, Selbach, Nunkirchen, Bostalsee, Gonnesweiler, Türkismühle. Unsere Omi war nicht mehr orientiert und fragte mich, wo wir uns befinden. Amerika, Grand Canyon Türkismühle war unser Ziel: die alte Kiesgrube, einfach traumhaft!
Von dort gings durch die Palzzz über Ellweiler, Meckenbach, Sötern zur Petersberger Alm, wo wir Mineralien zu uns nahmen (alkoholfreies Weizen natürlich) . Auf dem Nachhauseweg kam dann die negative Überraschung: der versprochene Regen setzte ein. Ich hatte natürlich meine Regenkleidung im Rucksack, aber andere waren ohne alles… (eben gedankenlos) - aber was uns nicht tötet, macht uns nur härter.
Im Gässje angekommen, saß bereits unser BikeKollege et Rudi am Büffet und aß genüsslich leckere Röllchen.Für alle Kollegen die diese Tour erleben wollen, wird dieses schöne Fleckchen Erde öfters angefahren. Einfache Strecke, auch für Anfänger geeignet, aber doch noch 55 km.
Bis hoffentlich am nächsten Samstag um 13.00 Uhr!
MfG Euer Schnurri
Traumtour am Sonntag, den 14. November
17.11.2010 von Ute.
geschrieben von Markus Sch.
Liebe Bikerkollegen und -kolleginnen!
Lasst mich bitte zuerst diese Vorgeschichte erzählen, sonst verstehen vielleicht manche den Sinn dieses Textes nicht.
Da Tourguide Schnurri Frühaufsteher ist, traute er am Sonntagmorgen seinen Augen nicht. Nach längerer Krankheit wollte ich mich wieder etwas sportlich betätigen und widmete mich daher ganz und gar meinen Nordic-Walking-Stöcken.
Als ich jedoch die Tür nach draußen öffnete und die Sonne mir ins Gesicht schien, sagte mein innerliches Ich mir:“ Junge, wirf die Stöcke in die Ecke, es gibt auch schlechteres Wetter…“ Also begann ich mein Fahrrad zu checken. Da es erst kurz vor 8 Uhr war, rief ich zuerst meinen Schwager Jörg an, um ihn zu fragen, ob er mitfährt. Wie immer war nur sein Anrufbeantworter eingeschaltet, den ich aber sofort vollgequatscht habe. Mein nächster Anruf sollte einem immer etwas vor mir fahrenden, korpulenten, mittelgroßen, untersetzten, graumelierten, aber immer noch gut aussehenden Mann aus der J.M.-Straße gelten. Aber von diesem Anruf ließ ich dann doch die Finger –seine Antwort wäre sicherlich gewesen:
- Was, heute morgen doch nicht - Es ist Sonntagmorgen - Und dann schon um 9 Uhr Abfahrt- Nein - Meine Frau schlägt mich tot…
So ging mein nächster Anruf in die Br.Strasse, an einen meiner besten Kollegen (außer Frauen und Rudis), ebenfalls ein etwas gaumelierter, hüftgeschädigter, aber immer noch fitter Biker. Als der den Hörer abnahm (normalerweise geht um diese Zeit immer nur die Mailbox ran) und ich ihm von diesem geilen Wetter erzählte, bekam ich sofort eine Absage:
- Ich liege noch auf der Couch, musste dort übernachten, weil meine Frau sonst womöglich eine A-vergiftung bekommen hätte (zuviel Hackfleisch, Zwiebeln und Pilze (Pilschen)…
Also blieb mir nichts mehr übrig, als meinen Nachbar Knebbel jun. zu benachrichtigen, der aber auch selbst nach mehreren Anrufen nicht ans Telefon ging. Danach blieb nur noch mein Nachbar B.B. übrig, der mir auch sofort zusagte.
Endlich konnten wir die Fahrt dann gegen 9.oo Uhr antreten. Über Theley gings Richtung Gronig/Momberg, zurück durchs Orletal (eine Traumlandschaft: Wassermassen toben und bahnten sich ihren Weg immer wieder in Richtung Karpfenweiher, dort wo Ute K. mit ihrem Bike auf die Jagd geht (Rehwechsel), dann Richtung Oberthal (Wurzelweg) nach Bosen, Türkismühle zurück zum Peterberg, hinunter Richtung Braunshausen (Skipiste links, fast trocken, aber doch sehr gefährlich),und weiter Richtung Kastel, wieder quälend hinauf zum Peterberg und schließlich Richtung Heimat.
Nach 3,5 Stunden Qual und Strapazen das Ergebnis:
- Waden und Oberschenkelkrämpfe
- Schwindel im Kopf
- Brechreiz mit Gallenauswurf (Internes Feuerwehrfest mit selbstgebrautem Weizenbier)
Und die positive Bilanz: 51,64 km bei 1462 HM
Danke, lieber Bernd, für deine Anteilnahme und dein Mitleid mit mir. Das war eine richtige Traumtour!!!
MfG Schnurri
PS.: Für alle, die Herbert Grönemeyer noch nicht kennen, ein bekanntes Lied, jedoch etwas umformuliert:
Ich bin wieder hier, in meinem Revier,
war nie wirklich weg, hatte mich mit Krankheit bedeckt.
Ich rieche den Dreck, ich atme tief ein,
und dann bin ich mir sicher,
euer Guide und Bikerkollege zu sein.
“Mixed” statt Powerradeln
29.8.2010 von Ute.
Walters ehemalige PowerRadler radeln seit 2 Wochen unter neuer (weiblicher) Führung etwas weniger powermäßig.
Die Tour am vergangenen Donnerstag führte 5 “Mixed”-BikerInnen von der Langheck über den Limbacher Bahnhof nach Höchsten, da der Himmel über dem ursprünglichen Ziel Nunkirchen/Noswendel gewitterschwarz eingefärbt war. So gelangten wir außen und innen trocken über Steinbach, an der Autobahn entlang mit dem abschließenden Schlenker über Kremerberg und Igelskopf, der der Zugezogenen schon letzte Woche so gut gefallen hatte, ins Basislager.
35 km, 600 Hm
ACHTUNG: Ab nächster Woche starten wir bereits um 17.30 Uhr!
Schnelli-Sonntags-Tiefschnee-Tour
31.1.2010 von Ute.
Fast zur gewohnten Zeit (kurz nach 10) und fast am gewohnten Ort (nur eine Straßenecke weiter) trafen sich am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein 10 BikerInnen zur Schnell(i)-Tour auf Langlaufskiern.
Eine echte ALTERnative bei diesen Bedingungen, fand auch Sponellis Roland und pflügte uns auf den ersten Kilometern über den Holzweg Richtung Theley eine passable Loipe. Dort wo die Steigung zum Beilstein hoch richtig Kräfte kostet, übernahm Guide Schnelli die Führungsarbeit und gab sie bis zum bitteren Ende zwei Stunden später nicht mehr ab. (Einen Mann, der so gut spurt, möchten wir auch mal haben, Dorothee!)
Zur Landschaft: Die Loipenspur schmiegte sich sanft an die sonnenbeschienenen Pulverschnee-Kuppen des Bitschberg-Rückens, bis hin zu den majestätischen Windrädern, mystisch verhüllt in sanftem Wolkendunst. Stille umfing die 10 Skiwanderer in den Weiten des Hasborner Hochplateaus , lediglich der Anblick der Spuren heimischer Winterwaldbewohner gab Zeugnis von Leben in dieser Einsamkeit. (Dies dichtete mein Göttergatte nach dem zweiten Geburtstagsweizen…)
Vom Bitschberg hinunter zur Seitersch gab es noch einige rasante Abfahrten, teilweise auf bekannten Single-Trails - trotzdem waren keine größeren Aus- und Unfälle zu beklagen. Nur der für Materialprobleme zuständige Biker aus der Lerchesflur wurde Opfer seiner überalterten Ausrüstung und musste mit seinen No-Wax-No-Rutsch-Skiern vorzeitig aufgeben.
Zum krönenden Abschluss gab‘s bei Hansi auf Alland noch einen zünftigen Geburtstagsumtrunk im Schnee, der stimmungsmäßig in keiner Weise dem Après-Bike im Tennisheim nachstand.




Sagenhaft: Eulenkreuz und Hügelgräber
30.8.2009 von Ute.
Die seit Wochen führungslose Tour de Matz (Matz, wo bist du???) machte sich vergangenen Donnerstag mit 4 Bikerinnen und 2 Bikern auf, den Weg zum Eulenkreuz zu suchen. Über Primstal, Nuhweiler und Mewes-Kreuz standen wir schneller und problemloser als erwartet plötzlich vor dem mächtigen Holzkreuz. Nach der Sage war dort ein armer Primstaler Bauer, der im Winter Schafwolle nach Wadern zum Spinnen bringen wollte, aus Erschöpfung im Schnee gestorben. Erst als im Frühjahr die Eulen über seinem Leichnam flogen, wurde er gefunden…Gut, dass wir genügend Müsli-Riegel im Gepäck hatten!
Nach einer kurzen “Gedenkpause“ gings steil nach Rathen hinab, ab dort übernahm einer unserer Biker die Führung, der sich als Oberlösterner Bub outete. Oberhalb der monumentalen Hügelgräber bogen wir auf den Höhenweg ein, eine alte Römerstraße, die bei dem genialen Wetter die schönsten Ausblicke bot. Schade, dass wir keine Kamera dabei hatten. Hinter dem Modell-Segelflugplatz wurde es dann doch noch ein bisschen abenteuerlich, im Unterholz war der Weg Richtung Wadern nicht auszumachen und so querten wir eine Wiese und leider auch ein Stück Straße, wo die ersten Autos schon mit Licht fuhren. In Rekordzeit passierten wir dann die Trasse, jagten die Wiesbach bei fortgeschritter Dämmerung mit nur 1 Lampe hoch und kamen pannen- und unfallfrei als letzte Truppe bei Gerda an.
46 km, 797 Hm
Info!!!
1.8.2009 von Ute.
(eingestellt von Ute im Auftrag von Markus)
Liebe Bikerinnen und Biker,
ich möchte mich hiermit nochmals recht herzlich bei allen bedanken, die bei der letzten Donnerstagstour am 30.7. dabei waren.
P.S.: Teamgeist…, wir in der Gruppe… gemeinsam…, Disziplin… - lasst euch alle diese Worte einmal durch den Kopf gehen. Wo liegt überhaupt der Sinn eines Glücks bei solch schönen geführten und geplanten Touren?
Ich werde in Zukunft keine geführten Touren mehr über 10 Personen akzeptieren.
Es grüßt euch Markus Schnur
Flotter Vierer
5.5.2009 von Ute.
Mit einem etwas angeschlagenen Guide starteten wir zu viert zu einer gemütlich-flotten Samstagstour: über die Imsbach zum Peterberg, nach Schwarzenbach hinunter und weiter zum Nonnweiler Stausee. Dort gönnten wir uns eine Pause in der wärmenden Sonne. Als kleine “Schmankerl” wurden auf dem Rückweg die Treppenanlage an der Staumauer - wo es leider zu einem Sturz mit leichtem Personenschaden kam - und der Wurzelpfad am Bach bei Mariahütte eingebaut. Ihren krönenden Abschluss fand diese Tour im üblichen Wiesbach-Rennen, das unser Guide - standhaft im dicken Gang tretend - als letzter beendete (”Datt moss weh duuhn!”)…
54 km, 668 Hm, Schnitt 17,3
Hexentour mit Höhen
1.5.2009 von Ute.
Mit 5 Bikerinnen unter 11 Fahrern, was einer Frauenquote von nahezu 50% entpricht, wird diese Tour zu einer echten “Hexentour”. Über die Wiesbach starten wir nach Primstal, weiter über die Kasteler Höhe nach Kastel. Von dort erklimmt das Hauptfeld im Windschatten unserer Müsliqueen in gleichmäßigem Tempo den Peterberg und holt so kurz vor der Gipfelankunft den ein oder anderen aus der Ausreißergruppe ein. Zurück gehts über die Imsbach mit Teilen des Offizierspfades, über Theley hinauf zum “halben Schaumberg” (Bauer Hoffmann, Mexiko City, Hiert). Vor der “Gro Els” treffen wir auf die “Alternativen” und laufen pünktlich mit dem Einschalten der Straßenbeleuchtung im Tennisheim ein. Hexenmäßig gut wars!

Wunsch-Klassiker
27.4.2009 von Ute.
Auf speziellen Wunsch haben die “Schnuris” am Samstag mal wieder die Eppelborner Tour in Angriff genommen, wobei das Tempo gemacht wurde von einem, der müde Beine hatte (TG) und einem anderen (MB), der noch nicht so viel trainiert hat…


Am Ortseingang von Eppelborn musste bei einem technischen Stopp festgestellt werden, dass ein fast nagelneues Canyon-Bike schon vom bloßen Anschauen eine Beule in der Felge bekommen hatte.
Da das Wetter besser war als der Wetterbericht, war die Stimmung bestens und so konnte Markus in Tholey noch seine geliebte halbe Schaumbergumrundung über die Pfade zur Bacchushütte, über Bergweiler zur Lachmühle anhängen.
7 Biker, 52 km, 951 HM, Schnitt 15,5
Müsli-Tour
27.4.2009 von Ute.
10 BikerInnen starten am Donnerstag bei recht kühlen Temperaturen über die Langheck, die Limbacher Weihern und den Limbacher Bahnhof Richtung Höchsten. Dabei wird schon an den Weihern, etwa bei km 10 die erste Müsli-Pause für die zierlichste der Bikerinnen eingelegt, damit sie ihren Energiehaushalt ausgleichen kann.
Nach dem steilen Trail zur Höchstener Kapelle hinunter findet dann Müsli-Halt Nr. 2 statt, wo auch unser Kasteler Biker nun müsligestärkt nach einer zusätzlichen “Schleife” verlangt. Die führt und dann über Steinbach (wo bald danach - ihr ahnt es schon - Müsli-Pause 3 fällig ist) via Wurzelpassage und Dunkeltunnel zum Wortsegel/Heiligenhäuschen. Über Dörsdorf gehts zügig zum Tennisheim, wo sich an diesem Abend die völlig Ausgehungerten sogar mit einem halben Hähnchen stärken können.
38 km, 715 HM, 3 Müslipausen