Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Tour de Schnur.

Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  

Archiv der Kategorie Tour de Schnur

Geschichtsunterricht und neue Wege!

5 Biker/innen (Verhältnis 1 x XX und 4 x XY) machten sich am vergangenen Samstag bei  schönstem Bikewetter auf, um eine schöne Tour zu erleben. Mit dem ein oder anderen gingen sogar die Frühlingsgefühle durch. Um das Verhältnis auf 1/3 aufzubessern und ein Versprechen vom Vorabend einzulösen fuhren wir über Bergweiler und nahmen eine dortig ansässige Bikerkollegin in die Gruppe mit auf. Nach einem kurzen Plausch mit einem in die Heimat zurückgekehrten Forstgenossen beschlossen wir die Hoxbergtürme etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Nun über eine etwas ungewöhnliche Streckenführung gingen wir das Ziel an. Ungewöhnlich im Sinne nicht den direkten Weg einzuschlagen führte uns die Strecke über Sotzweiler, dem Wortsegel, Steinbach, Dörsdorf auf eine Anhöhe oberhalb von Scheuern. Hier konnte unser Guide wieder vollends Punkten. Der kurz angeschnittene Geschichtsunterricht über den Galgenberg wurde in Schrift auf den Panoramatafeln genau so bestätigt. Um 1780 fand auf Diesem die letzte Hinrichtung statt.

 dsc03586.JPG dsc03587.JPG dsc03588.JPG

Weiter über komplett neue Wege fuhren wir über Scheuern, Lindscheid, Dorf nach Limbach. Hier ein bekannter Anstieg und schon wieder links ab auf einen neuen Weg. Nach kurzer Orientierungslosigkeit fand ich mich zwischen Limbach und Gresaubach wieder. Weiter in Richtung Schmelz bis hin zur oberhalb gelegenen Kapelle. Die verwaschenen Stufen hinunter zu einer kurzen Zwangspause wegen eines Durchschlages am Hinterrades bei einem der beiden „Carbonbrüder“.

dsc03589.JPG  dsc03590.JPG

Oberhalb Primsweiler in Richtung Knorscheid führte der Weg nun direkt zum Hoxberganstieg. Auf diesem Teilabschnitt verzögerten lediglich ein Mercedes mit Hirnamputierten und ein abgerissener Schaltzug unsere Fahrt. Auch hier konnte unser Guide sein Punktekonto weiter auffüllen und präparierte das Rad unseres Rudinators erneut so, dass dieser die Heimreise in bekannter Art und Weise wie am letzten Wochenende antreten konnte. Eine Steigerung zur letzten Woche musste schon sein, dieses Mal hatte er lediglich 3 Gänge zur Verfügung.

dsc03592.JPG  dsc03594.JPG  dsc03593.JPG

Die Übriggebliebenen machten sich nun an den Anstieg zum Hoxberg. Von dort ging’s dann über teils bekannte Trials nach Lebach zurück. Da die Zeit schon etwas fortgeschritten und bei dem ein oder anderen noch weitere Termine anstanden konnten wir lediglich noch kurz für eine Fotosession anhalten. Das Bild zeigt Maria mit unseren „Carbonbrüdern“.

 dsc03597.JPG  dsc03598.JPG

Der letzte Teilabschnitt führte dann über die Caritasklinik Lebach, dem Lauftreff, Tanneck,  Niedersaubach dem RWR-Schleichweg direkt nach Steinbach. Hier verabschiedete sich unsere Mitbikerin aus Bergweiler.

Fazit:

Um nicht meine Schreiblizenz zu verlieren und mich in einer Plagiatsaffäre wieder zu finden, muss ich an dieser Stelle folgendes ergänzen:

 *** Hallo zusammen, muss unseren Guide Lothar loben. Super Tour, aber ganz schön hart. Ich hoffe dass et Rudi gut nach Hause gekommen ist. Schönes Hinterteil.***

 Quelle E-Mail vom 13.03.11 von V. aus B. bei S.

63 KM              1350 HM

Traumhafte Landschaftstour am 26.2.

(geschrieben von Schnurri, eingestellt von Ute)

Weil wahrscheinlich alle Weicheier fürchteten, vom Regen durchnässt zu werden, machten wir uns am vergangenen Samstag in magerer Besetzung auf den Weg:

1. ein superfreundlicher, entgegenkommender , leistungs- und geschwindigkeitsorientierter Lothar (Alt-Knebbel)

2. Eine sehr starke, gut trainierte Omi aus Neipel (unsere Resi), klein, aber fein - und was viel schlimmer ist, manchmal etwas gedankenlos (darauf darf ich lt. Resi nicht näher eingehen).

und 3.) eich, euer Schnurri.

Los gings zum Huhnerberg, Schwarzer Stock, Steilstück Teer Richtung Theley - da war der Guide schon platt (zum ersten Mal in diesem Jahr…) Imsbach, Selbach, Nunkirchen, Bostalsee, Gonnesweiler, Türkismühle. Unsere Omi war nicht mehr orientiert und fragte mich, wo wir uns befinden. Amerika, Grand Canyon Türkismühle war unser Ziel: die alte Kiesgrube, einfach traumhaft!

Von dort gings durch die Palzzz über Ellweiler, Meckenbach, Sötern zur Petersberger Alm, wo wir Mineralien zu uns nahmen (alkoholfreies Weizen natürlich) . Auf dem Nachhauseweg kam dann die negative Überraschung: der versprochene Regen setzte ein. Ich hatte natürlich meine Regenkleidung im Rucksack, aber andere waren ohne alles… (eben gedankenlos) - aber was uns nicht tötet, macht uns nur härter.

Im Gässje angekommen, saß bereits unser BikeKollege et Rudi am Büffet und aß genüsslich leckere Röllchen.Für alle Kollegen die diese Tour erleben wollen, wird dieses schöne Fleckchen Erde öfters angefahren. Einfache Strecke, auch für Anfänger geeignet, aber doch noch 55 km.

Bis hoffentlich am nächsten Samstag um 13.00 Uhr!

MfG Euer Schnurri

Traumtour am Sonntag, den 14. November

geschrieben von Markus Sch.

Liebe Bikerkollegen und  -kolleginnen!

Lasst mich bitte zuerst diese Vorgeschichte erzählen, sonst  verstehen vielleicht manche den Sinn dieses Textes nicht.

Da Tourguide Schnurri Frühaufsteher ist, traute er am Sonntagmorgen seinen Augen nicht. Nach längerer Krankheit wollte ich mich wieder etwas sportlich betätigen und widmete mich daher ganz und gar meinen Nordic-Walking-Stöcken.

Als ich jedoch die Tür nach draußen öffnete und die Sonne mir ins Gesicht schien, sagte mein innerliches Ich mir:“ Junge, wirf die Stöcke in die Ecke, es gibt auch schlechteres Wetter…“ Also begann ich mein Fahrrad zu checken. Da es erst kurz vor 8 Uhr war, rief ich zuerst meinen Schwager Jörg an, um ihn zu fragen, ob er mitfährt. Wie immer war nur sein Anrufbeantworter eingeschaltet, den ich aber sofort vollgequatscht habe. Mein nächster Anruf sollte einem immer etwas vor mir fahrenden, korpulenten, mittelgroßen, untersetzten, graumelierten, aber immer noch gut aussehenden Mann aus der J.M.-Straße gelten. Aber von diesem Anruf ließ ich dann doch die Finger –seine Antwort wäre sicherlich gewesen:

- Was, heute morgen doch nicht - Es ist Sonntagmorgen - Und dann schon um 9 Uhr Abfahrt-  Nein - Meine Frau schlägt mich tot…

So ging mein nächster Anruf in die Br.Strasse, an einen meiner besten Kollegen (außer Frauen und Rudis), ebenfalls ein etwas gaumelierter, hüftgeschädigter, aber immer noch fitter Biker. Als der den Hörer abnahm (normalerweise geht um diese Zeit immer nur die Mailbox ran) und ich ihm von diesem geilen Wetter erzählte, bekam ich sofort eine Absage:

- Ich liege noch auf der Couch, musste dort übernachten, weil meine Frau sonst womöglich eine A-vergiftung bekommen hätte (zuviel Hackfleisch, Zwiebeln und Pilze (Pilschen)…

Also blieb mir nichts mehr übrig, als meinen Nachbar Knebbel jun. zu benachrichtigen, der aber auch selbst nach mehreren Anrufen nicht ans Telefon ging. Danach blieb nur noch mein Nachbar B.B. übrig, der mir auch sofort zusagte.

Endlich konnten wir die Fahrt dann gegen 9.oo Uhr antreten. Über Theley gings Richtung Gronig/Momberg, zurück durchs Orletal (eine Traumlandschaft: Wassermassen toben und bahnten sich ihren Weg immer wieder in Richtung Karpfenweiher, dort wo Ute K. mit ihrem Bike auf die Jagd geht (Rehwechsel), dann Richtung Oberthal (Wurzelweg) nach Bosen, Türkismühle zurück zum Peterberg, hinunter Richtung Braunshausen (Skipiste links, fast trocken, aber doch sehr gefährlich),und weiter Richtung Kastel, wieder quälend hinauf zum Peterberg und schließlich Richtung Heimat.

Nach 3,5 Stunden Qual und Strapazen das Ergebnis:

-         Waden und Oberschenkelkrämpfe

-         Schwindel im Kopf

-         Brechreiz mit Gallenauswurf (Internes Feuerwehrfest mit selbstgebrautem Weizenbier)

Und die positive Bilanz: 51,64 km bei 1462 HM

Danke, lieber Bernd, für deine Anteilnahme und dein Mitleid mit mir. Das war eine richtige Traumtour!!!

MfG Schnurri

PS.: Für alle, die Herbert Grönemeyer noch nicht kennen, ein bekanntes Lied, jedoch etwas umformuliert:

Ich bin wieder hier, in meinem Revier,

war nie wirklich weg, hatte mich mit Krankheit bedeckt.

Ich rieche den Dreck, ich atme tief ein,

und dann bin ich mir sicher,

euer Guide und Bikerkollege zu sein.

TOUR DE SCHNUR, Samstag 16.10.2010

Am Samstag, den 16.10.2010 findet auf besonderen Wunsch (nämlich meinem) eine spezielle Schnur-Tour Richtung Finkenrech, Eppelborn, Dirmingen, Marpingen usw statt. Es werden ca 50 km und 1000 hm in gemässigtem Tempo gebiket. Treffpunkt ist 13:00 Uhr am Tennisheim. Hoffentlich ist Markus bis dahin wieder gesund und das Wetter so schön wie letzte Woche…..

Tour de Schnur Samstags um 14 Uhr

In den Herbst- und Wintermonaten startet die Gruppe Samstags um 14Uhr.

Bitte um Verständnis

Hallo Donnerstagsbiker,

wegen einer Veranstaltung der Jungendlichen des Tennisvereins (Nachtlager) steht uns Bikern das Tennisheim ausnahmsweise am Donnerstag, dem 20.08.09 nur bis 21.30 Uhr zur Verfügung. Ich bitte um Verständnis.

Disziplin war angesagt

24 Biker trafen sich am Tennisheim und starteten in 3 Gruppen. 7 vernünftige ältere Herren folgten der Tour de Schnur. Kurzfristige Richtungsänderungen des Guides erschwerten es der Spitzengruppe  wegzufahren. Über Umwege nach Theley, Offizierspfad, der Marcos vorderen Schlauch kostete. Der Schlauchwechsel wurde mit verschiedenen Schwierigkeiten schnell vollzogen. Weiter auf der Teerstrasse ging es nach Selbach, Nahequelle, Peterberg, Hunnenring, Primstalsperre,  den Wurzelweg nach Mariahütte und weiter zur Gomms Mühle führte uns der Weg. Dort erlaubte es sich ein „Krallenmacher“ uns mit hoher Geschwindigkeit zu überholen. Etwas Vorsprung gelassen und als seine Route abzusehen war, ging es hinterher. Den Plattenweg an der Bauschuttdeponie hoch und weiter Richtung Nuhweiler, bis der Ausreißer von fast allen überholt wurde. Selbst eine bergauf laufende  Joggerin konnte das Tempo der Gruppe nicht verlangsamen. Weiter über Primstal, die Wiesbach hoch erreichte man wohlbehalten das „Weizenbierheim“ in Hasborn. Trotz einiger Leistungsunterschiede war der Guide zufrieden und freute sich über sein „leichtes Amt“.

Tourdaten:       50,17 km;        783 Hm

 

 

Info!!!

(eingestellt von Ute im Auftrag von Markus)

Liebe Bikerinnen und Biker,

ich möchte mich hiermit nochmals recht herzlich bei allen bedanken, die bei der letzten Donnerstagstour am 30.7. dabei waren.

P.S.: Teamgeist…, wir in der Gruppe… gemeinsam…, Disziplin… - lasst euch alle diese Worte einmal durch den Kopf gehen. Wo liegt überhaupt der Sinn eines Glücks bei solch schönen geführten und geplanten Touren?

Ich werde in Zukunft keine geführten Touren mehr über 10 Personen akzeptieren.

Es grüßt euch Markus Schnur

Tour de Schnur mit Hindernissen

Dass die Urlaubszeit nicht spurlos an den Peterberg – Bikern vorüber geht zeigte der letzte Donnerstag, denn nur 24 Biker(innen) trafen sich am Tennisheim. Bei der Gruppenaufteilung tat man sich schwer, denn jeder wollte die Tour de Schnur mitfahren. Trotz einiger Abschiebeversuche zu Roland blieb die Gruppe zahlenmäßig (16) und leistungsmäßig sehr stark. Auf eine Bikerin musste noch gewartet werden, da ihr Mann verspätet von der Arbeit nach Hause kam. Die Gruppe wälze sich über Ritzelberg, Dörsdorf, Truppenübungsplatz Richtung Schmelz. Dann das erste Highlight, der Single-Trial nach Limbach, über die Wiese hoch auf den Rundweg zum Steinbruch, 200 Meter gefahren und der erste Plattfuß war da. Eine größere Gruppe hilfsbereiter Helfer kümmerte sich um die Reparatur, während der Rest die vorbeikommenden Läufer betrachtete und sie anfeuerte. Unverständlich, dass ein einfacher Schlauchwechsel so lange dauern kann? Endlich ging es weiter! Abfahrt zum alten Limbacher Bahnhof, auf der uns Roland mit seiner Gruppe entgegen kam, erneuter Check der Bereifung, bzw. Radbefestigung und Toni fuhr allein nach Hause. Größte Sorge der beteiligten Mechaniker war, dass Schnelli etwas erfährt. Weiter ging es den Weg des Wassers hoch nach Vogelsbüsch, den steilen Weg nach Buttnich runter. Der nächste Nothalt kam von Reiner, denn bei der Abfahrt war er zu flott und der nächste Plattfuß war da. Unten angekommen wurde das Werkzeug ausgepackt, die weißen Arbeitshandschuhe angezogen und ruck – zuck war das Bike wieder fahrbereit. Über Bardenbach, an der Prims entlang Richtung Noswendel, nach Dagstuhl und zuletzt über die Bahntrasse nach Primstal. Dort meldeten sich zwei Biker ordnungsgemäß ab, hetzten die Wiesbach hoch und trafen zufrieden im Tennisheim ein. Der Rest nahm die Teerstrasse zum Peterberg, gab den Rest der Strecke richtig Gas, um bei einbrechender Dunkelheit ins Tennisheim zu kommen. Dabei ging bei Einigen der Gaul durch und die Gruppe traf unkontrolliert bei Gerda an.

Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tour, trotz des unrühmlichen Endes. Nach dem zweiten Weizen herrschte bei allen wieder eine ausgelassene und zufriedene Stimmung, wobei niemand  nachtragend war.

Ganz nebenbei die Tourdaten:  55 km;             927 Hm

 

Sprüche zur Tour im Tennisheim:

Guide (nach dem Eintreffen und nochmals nach dem Duschen):            Nur Idioten, nur Idioten!!!!

MB:     Wir haben unseren Guide verloren!

VS:      Wo ist der Schnur?

Chr.:    So eine zottelige Aktion, ich fahre nur noch mit Spon

Chr.:    Der Guide hatte recht

 

 

Schneller als die Feuerwehr

Mit 5 Bikern starteten wir über den schwarzen Stock nach Theley, Wareswald, Rheinstraße nach Oberlinxweiler. Dass unser Guide bei der Feuerwehr ist, zeigte er gleich auf den ersten 20 km, als wir einen Schnitt von deutlich über 20km/h fuhren. Gemäß dem obigen Motto und um leichter die folgenden Berge bezwingen zu können machten wir daraufhin eine kurze “Wasser-Marsch”-Pause… Den Spiemont hoch, von dort links an Werschweiler vorbei ging es über den Tiefenbachpfad auf den Bosenberg.  Über Baltersweiler und Güdesweiler ging es zum Bostalsee, den wir noch schnell umrundeten. Über Selbach, Katharinenwald und Bitschbergweg trafen wir rechtzeitig vorm Regen wieder in Hasborn ein. Mit 70km und 1175hm ging eine tolle Tour zu Ende.