Interessante CTF in Luxemburg – HemoRide – am So. 24.09.

An alle TuS Biker, die die Saison noch mit interessanten Rides verlängern wollen.

Bei unserer diesjährigen Rodalben Tour hatten wir Biker aus Luxemburg kennengelernt, die jährlich eine große CTF Veranstaltung (in 2016 über 800 Teilnehmer) organisieren. Die angeboten Touren haben offenbar einen hohen Single Trail Anteil und Erlebniswert für Mountainbiker.

Einige TuS Biker haben bereits Interesse angemeldet, teil zu nehmen. Wer Lust hat mit zu kommen, kann sich gerne bei mir Zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften melden.

http://www.hemoride.lu/home

Frauenpowertour 2017: Hollywood liegt an der Mosel…

Da sich die Mitnahme von Männern im vergangenen Jahr bewährt hatte, wurde aus dem Frauenpower-Ausflug auch in der diesjährigen Auflage ein Mixed. 12 Radler und Radlerinnen starteten also an einem Samstagvormittag im August bei grauem Himmel Richtung Moseltal. Schon am Peterberg fielen die ersten Tropfen, verdichteten sich am Tirolerstein und raubten uns am Erbeskopf bei kühlen und windigen 8 Grad die wohlverdiente Aussicht.

Nicht alle waren so top ausgerüstet wie die wassererprobten „Jockeys“  Dorle und Erhard, und so bibberten und froren wir bei der Abfahrt vom Berg, anstatt sie zu genießen. Im Hunolsteiner Bauernhof Café, wo Danny zu uns stieß,  wärmten wir uns mit Kraftbrühe und Strammer Max oder Kaffee und Kuchen auf. Danach ging es wesentlich trockener und wärmer und vor allem auch sehr malerisch durchs Dhrontal nach Neumagen-Dhron.  In der Vinothek mitten in den Weinbergen bei Thörnich ging dann für uns endgültig die Sonne auf, denn mit der Ansage, dass es nur noch 2 km bis zum Hotel sind, orderten wir die speziellen Weinproben des Hauses, je 4 Gläser verschiedener Weine, dazu Brot und Tapas – einfach zu schön, um schnell wieder aufzubrechen….

   

So trafen wir nach 94 km und rund 1200 HM erst gegen 20 Uhr im „Schleicher Kuckuck“ ein, wo der Empfang nicht sehr entgegenkommend war. Es musste schnell geduscht und gegessen werden, denn schon um 22 Uhr sollte das Restaurant des Hauses schließen.  Da unser Gepäckservice mit Markus, der noch das Kirmesrennen in Hirzweiler bestritten hatte, erst später eintraf, saßen einige statt in großer Abendgarderobe in Radklamotten am Tisch, was aber weiter keinen störte. Eine abschließbare Garage für unsere Räder stellte uns glücklicherweise ein freundlicher Nachbar zur Verfügung. Nach dem allzu frühen Rausschmiss aus dem Restaurant fand man sich noch zu einer Zimmerparty auf dem einzigen Dreibettzimmer ein, das Claudia mit den Spontanteilnehmern der Tour teilte.

Am nächsten Morgen war unsere  Welt wieder in Ordnung: ein ordentliches Frühstück,  Sonnenschein und blauer Himmel!!!  Jutta und Markus tauschten die Fahrzeuge, überflüssiges Gepäck wurde ins Auto geladen und so ging es zügig zum Zummethof hinauf, um die schöne Aussicht aufs Moseltal zu genießen. Durchs Tal der kleinen Dhron ging es über wunderschöne Wege und Pfade, vorbei an der Schinderhanneshöhle bis zur Fischerhütte in Beuren, wo der Frühschoppen serviert wurde.

Wir passierten das ehemalige Konzentrationslager in Hinzert, wo wir am imposanten Dokumentationszentrum aus Cortenstahl kurz innehielten, gelangten danach über Reinsfeld an die Ruwerquelle und den Knüppeldamm am Weyrichsmoor, bis wir schließlich gegen 15 Uhr an der Spießbratenhalle in Schillingen eintrafen. Nach ausgiebiger Manipulation des am Tisch befestigten Sonnenschirms, der mit Kabelbindern und Keilunterlagen endlich die Sicht auf den Tischnachbarn freigab, konnten auch Andy und Peter der hervorragenden Spießbraten genießen.
Der restliche Heimweg war ein Kinderspiel, flott ging es über Weiskirchen, Bildchen, Noswendel und die Primstaler Trasse, auch zwei beinahe platte Hinterreifen bremsten uns dabei nicht aus. Am Ende des Tages waren es 90 km und 1400 HM, über die die beiden Guides Andy und Lothar die Gruppe hervorragend anführten.

Rodalben 2017 – abwechslungs- und erlebnisreich

Für die 25 Teilnehmer war das Felsen-Event von Rodalben in diesem Jahr wieder ein Erlebnis. Erstmals hatten wir auch eine Wandergruppe mit dabei, die die tollen Wege und Aussichten auf einer 14 km langen Strecke an den unterschiedlichen Felsgalerien vorbei zu Fuß erkundeten.

 

Für die beiden Rad-Gruppen blieb nicht die Zeit, ausgiebig die Felsformationen zu bestaunen und die herrlichen Blick zu genießen. Schließlich galt es eine anstrengende Strecke ca. 42 Km und 1100 Hm in höchster Konzentration zurückzulegen. Fahrfehler wurden sofort bestraft und der Ein oder Andere erlebte auch mal einen ungewollten Abflug. Dennoch wohlbehalten und ohne größere Verletzungen – fast zeitgleich- kamen die MTB´ler (teils regenbedingt verkürzt) und die Wandergruppe zum traditionell, gemütlichen Abschluss am Hilchberghaus an, wo alle kulinarisch an einer langen Tischtafel bestens verwöhnt wurden.  Auch im nächsten Jahr werden wir wieder die Möglichkeit der kombinierten Wander- und Bike-Tour anbieten und somit schon jetzt neben den Traditionsbikern die neue Gruppe „Wanderfreunde“ einladen.