MIR HANN GESPIELT AM LIEBSCHDE NUR IM DREGG …..
29.7.2011 von Christoph.
Nach einer Woche mit teilweise ergiebigen Regenschauern machten sich insgesamt 10 Biker (8 ohne und die 2 traditionellen Mitschutzblechfahrern aus der Schnurgruppe) auf, ein paar „trockene” Waldwege unter die Räder zu bekommen.
Ein kurzer Gedanke ans Heimfahren hatte ein Mitfahrer aus der Lach beim Heimspiel den Blasiusberg hinauf. Schon nach kurzer Zeit musste der Guide zugestehen „ich dachte es wäre trockener” nachdem sein Vorderrad das Überqueren einer Wurzel nicht überstand und der Griff zum Boden in Anspruch genommen werden musste!
Weiter am Fuße des Schaumberges im Rücken von Tholey ging es in Richtung Wareswald. Auf der Teerstrecke entdeckten dann mehrer die Gruppe von Birgit und gingen direkt über zur „Beutejagd” und forcierten das Tempo. Nach dem Überholen wurde das Tempo auf dem Weg nach Bliesen weiterhin aufrecht gehalten; es ging ja schließlich Berg runter.
Eine kurze Kreiselbildung auf der Bahntrasse konnte uns auf dem kurzen Weg zur Abfahrt Baltersweiler wieder an einem einzelnen Biker vorbeirunden.
Nun ging es auf den „immer trocken Skulpturenweg” in Richtung Bostalsee. Diese Wegstrecke war am gestrigen Tag besonders interessant, da schnelle Lenkbewegungen oder das kurzfristige hochreißen der Klickpedalen, natürlich samt Rad, zum Umfahren oder Überspringen der Wasserpfützen geübt werden konnten. Nun gut, der ein oder andere landete mittendrin statt nur dahinter. Andere weichten den Pfützen aus, was allerdings wenig Sinn machte da der Nebenmann voll durchfuhr und den Inhalt rechts und links verteilten. Dies war auch auf den Kleidern unserer „Mitschutzblechfahrer” zu sehen. Auf jeden Fall hatte man dabei einen riesen Spaß!
Nach kurzem Führungswechsel in der Guideetage wurden wir zu einem Ort der Stille inmitten des Waldes oberhalb des idyllisch gelegenen Schlösschens nähe Obertaler Bruch geführt. Allerdings war dieser Weg auf Grund von Waldarbeiten mit einer Schiebepassage verbunden. Von besagter Stelle ging es dann auf direktem Wege über Gonnesweiler zum Bostalsee. Ein Plattfuß verzögerte diesen Teilabschnitt nur unwesentlich. Ne dreiviertel Runde und schon ging`s weiter über den halben Peterberg in Richtung Bruderborn und dem Höhenweg. Der schlanker der beiden Guides wollte die 3 „Huwwel” noch hochfahren was unsere „Mitschutzblechfahrer” wegen Ihres hohen Fahrradgewichtes (ich betone Fahrrad- nicht Eigengewicht!)
verweigerten und den direkten Weg zur „Tränke” ansteuerten.
Drei von acht konnten auch bei diesem Anstieg einen Erfolg verbuchen und rollten mit einem Lächeln im Gesicht mit den Restlichen über das Hofgut Imsbach, die Johann Adams Mühle und letztendlich den Schwarzen Stock zum wohlverdienten „Apresbikebier”.
Schöne Tour, nur Nässe von unten, ein Plattfuß, keine Verletzten —– alles super!
Kontrollierte Himmelsrichtungstouren der Dienstagsbiker
27.7.2011 von Hermann.
Die beiden letzten Dienstagstouren standen wieder unter dem Zeichen des verlassenen Wettergottes. So musste das Tourvorhaben „Bärenpfad“ wegen dunkelster Regenwolken ab Bostalsee aufgegeben werden und wir fuhren ab sofort trocken über den Peterberg, Kastel, Buweiler, Richtung Benkelberg – immer der Sonne entgegen. Unter diesen wärmenden Sonnenstrahlen surften wir an Grimburg vorbei, durch Wedern, Wadern und auf den Wunsch eines Mitbikers hin über die Flachetappe der Bahntrasse die alt bewährte und schon fast platt gefahrene Wiesbach hinauf zum Tennisheim.
Die gestrige Tour war ebenfalls vom Wetter geprägt. Ein unmittelbar vorausgegangener, ausgiebiger Schauer über unserem Ort und den in der Umgebung legenden Dörfern sorgte für rutschige und aufgeweichte Wegstrecken. Scheinbar hat es sich schon rumgesprochen, dass einige Dienstagsbiker jetzt sogar zu Hause abgeholt werden müssen. Ist es tatsächlich die Ungewissheit u. Angst vor der Feuchtigkeit oder sind hier Frauen im Spiel? Ein Biker hatte scheinbar immer noch die Hoffnung, zumindest einen Fahrer aus der „Teerfresserabteilung“ anzutreffen, doch stand er leider mit seinem Vollrenner hoffnungslos allein am Tennisheim und wechselte spontan sein Gefährt. Der 5-er-Tross setzte sich mit kurzer Verspätung und einem kleinen Umweg in Bewegung und erreichte über Höchsten Gresaubach, Tannek das angekündigte Trockengebiet von Lebach, Hoxberg und Umgebung. So war es möglich den steilsten Anstieg des Kaltensteinpfades zu wählen, um die Höhe des Hoxberges peilricht und geradeaus schnell zu erklimmen. An der Grube Falscheid vorbei durch Reisbach, Landsweiler und Habach kamen wir bei Eppelborn wieder ins Feuchtbiotop des “tropischen Regenwaldes”. Kein Wunder, dass unsere Freunde im Tennisheim uns erst beim zweiten Hinsehen erkennen konnten. Kommentar eines Bikers: Um diese Bräune zu erhalten, zahlen etliche Leute in Solarien Unsummen von Geld. Dies gibt´s bei unseren Radtouren zusätzlich zur gesunden Luft gratis.
In der Hoffnung auf baldige Wetterbesserung peilen wir für nächsten Dienstag erneut den „Bärenpfad“ bei Nohfelden an - die ideale Trainingsfahrt vor unserer traditionellen Rodalbentour am 15.08.2011.
Sporttag am Bostalsee am 14.08.11 - MTB-Tour-Managment
21.7.2011 von Hermann.
Uns erreicht eine weitere Anfrage des Landkreises St. Wendel und der KSK St. Wendel, den Sporttag am Bostalsee im Bereich des MTB-Sports mit unserem Know-how am Sonntag, dem 14.08.2011 aktiv mit zu gestalten und zu begleiten. Um eine Zusage erteilen zu können, benötigen wir ca. 8-10 Radbegleiter in der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr, um eine anspruchsgerechte Einsteiger- und eine Fortgeschrittenentour sicherzustellen. Bei Teilnahme bitte ich um kurze Rückmeldung bis spätestens Dienstag, 26.07.2011.
Für die am Samstag, 06.08.2011 ab 11.00 Uhr in Tholey stattfindende SZ-Radtour (300 bis 500 Biker werden erwartet!!) benötigen wir ebenfalls 15 Radbegleiter und Helfer. Auch hier bitten wir um Rückmeldung bei aktiver Beteiligung an Walter Kern Tel 06897 / 857106 oder 0171 / 2149628. Bereits jetzt schon für euer Engagement herzlichen Dank vom TuS Peterberg
Radtour mit der Saarbrücker Zeitung am Samstag, den 06.08.2011
20.7.2011 von Walter.
Radtour der Saarbrücker Zeitung am Samstag, den 06.08.2011
Am Samstag, den 06.08.2011 um 11:00 Uhr startet die Radtour der Saarbrücker Zeitung am Marktplatz in Tholey. Vom TuS Peterberg übernehmen wir die Radbegleitung der erwarteten 300 bis 500 Teilnehmer. Die Streckenlänge beträgt zwischen 20 und 30 km. Zusätzlich besorgen wir die Pausenverpflegung an 2 Stellen (Sportplatz Obertahl und Zollhaus Theley jeweils 2 Personen) und den Getränkeverkauf an Start und Ziel in Tholey. Wir haben wieder die Gelegenheit uns in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es wäre schön, wenn sich unsere Mitglieder zeigen und zum guten Gelingen der Aktion beitragen können. Die ganze Aktion wird gegen ca. 15:00 Uhr beendet sein.
Wer kann in der Zeit zwischen 10:00 und 15:00 Uhr mithelfen. Es muss nicht über den ganzen Zeitraum sein, denn die Einsatzorte müssen zu unterschiedlichen Zeiten besetzt sein.
Genauere Info erfolgt nach Diensteinteilung.
Urlaub
11.7.2011 von Sandra.
Feldwebel hat am Dienstag Urlaub und verlegt kurzfristig die Tour ins Tholeyer Schwimmbad auf die Liegewiese (ohne Fahrrad).
Kojak-Cruiser auf Städtereise
6.7.2011 von Armin.
Unerschrocken und der Hitze trotzend machten wir uns vor einer Woche mit sechs mehr oder weniger “Kojak-Cruiser” auf den Weg, in die bisher von uns unbefahrenen Landeshauptstadt. Doch nachdem das Tagesziel Saarbrücken ausgegeben wurde, verabschiedeten sich zwei “Profi-Cruiser” aus Thalexweiler, bereits in Illingen. Nein nicht die lange Distanz schreckte sie, sondern eher, dass die Beiden gerade erst aus Saarbrücken angereist waren (mit dem Fahrrad natürlich). Und an einem Tag zweimal nach Saarbrücken mit dem Rad, das musste dann ja auch nicht mehr sein. Sie hatten unser Verständnis. Auch unser “Jungrennradfahrer” verabschiedete sich in Illingen, denn er hatte schon morgens “geblotzt” und wollte nur noch ein bisschen mit uns mitfahren.
So fuhren wir zu Dritt und ab Illingen übernahm unser “Auswärtsguide” mit den Worten “Ich kenn da einen guten Weg nach Merchweiler, da müssen wir nicht den Galgenberg hoch”, die Führung. Was er aber verschwieg, der “gute Weg” war mindestens doppelt so lang und hatte etliche Höhenmeter mehr, aber egal der Weg war das Ziel. So dachten wir auch, als wir uns zwischen Bildstock und Quierschied entscheiden mussten und dann feststellten, dass die Wegführung nach Saarbrücken über Landstrassen nicht ganz so einfach ist, als über die A1.
So war es auch schon 20:10 Uhr, als wir an der Shell Tankstelle nähe Westspange unsere Wasservorräte auffüllten. Der Tankwart sah unser TuS Trikot und wollte wissen, ob wir auch wirklich vom Peterberg kommen, das wäre doch bestimmt 60 km entfernt. “Fast” war unsere Antwort und er hatte auch wirklich gut geschätzt, denn bis dahin standen schon 59 km auf dem Tacho. Nachdem wir noch ein wenig mit ihm geplaudert hatten und ihm unsere weitere Route geschildert hatten, schaute er nur ungläubig oder vielleicht auch mitleidig.
Also machten wir uns über Völklingen, Saarlouis, Lebach auf den Heimweg ins Tennisheim, wo wir um 22:10 Uhr, zu unserer bis dato längsten Tour eintrafen.
Tourdaten: 117 km
Durchschnitt: 29,1 km/h
Aufstieg: 902 m
Im Tennisheim angekommen, fuhren wir unsere Tour nochmals im Kopf ab und schnell wurde uns klar, dass wir schon mit Merzig, Wadern, St. Wendel, Saarlouis, Neunkirchen, Saarbrücken und Völklingen alle Kreisstädte des Saarlandes befahren hatten. Alle,…..außer die Bierstadt Homburg !! Also das Ziel für die nächste Tour war klar, Homburg, auf jeden Fall Homburg musste es sein.
Und mit diesem Ziel vor Augen machten wir uns diesmal zu viert auf. Aus den Fehlern der letzte Woche gelernt, gab es diesmal sogar einen im Voraus fest ausgearbeiteten Plan (sowohl in Papier als auch in digitaler Form). Über Gronig, Bliesen im Blindflug durch St. Wendel, den Hügel nach Werschweiler hoch und dann durch Kojak-Cruiser Neuland. In der doch recht hügeligen Landschaft sagen wohl Orte wie Dörrenbach, Lautenbach, Waldziegelhütte nur den wenigsten mehr was. Und so ging es über Waldmohr nach Homburg.
Sie haben ihr Ziel erreicht !!
Aber für immer dort bleiben wollte natürlich auch niemand und nach einer kurzen Stärkung an der Shell Tankstelle ging es über Bexbach nach Neunkirchen. Weiter über Merchweiler…..diesmal den Galgenberg runter (wo uns ein vorausfahrender PKW mit 50km/h einbremste, dafür nochmals einen besondern DANK an die Spassbremse)…..über Illingen, Dirmingen, Eppelborn, Bubach, Aschbach, Thalexweiler nach Sotzweiler. Hier wurden dann noch die letzten Körner bei einem Bergsprinnt verbrannt. Gemütlich über die Lach und die Drehmühle zum Tennisheim, wo wir um 21:50 Uhr eintrafen.
Tourdaten: 104 km
Durchschnitt: 29,0 km/h
Aufstieg: 1190 m
Für uns alle ist es immer noch verwunderlich, wie schnell man mit dem Rennrad in jeder größeren saarländischen Stadt ist und wie groß unser Aktionsradius nach Feierabend geworden ist.
Ich schlage vor, als nächstes nehmen wir uns die Pfalz vor……..zumindest den Südwesten.