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INFO – CTF RV Tempo Hirzweiler am So. 22.04.

Hallo liebe TUS Biker,
ich möchte informieren, dass unsere Biker Freunde aus Hirzweiler am kommenden Sonntag ihre CTF Tour veranstalten – anbei eine Mitteilung des RV Tempo mit organisatorischen Hinweisen.
Wer Lust hat mit dem Bike nach Hirzweiler zu fahren, kann sich uns gerne anschließen.
Treffpunkt: So. 22.04. um 07:45 am Sportplatz (bzw. Feuerwehrhaus) in Theley

Liebe Radsportfreunde,
am kommenden Sonntag ist es endlich soweit.

Der RV Tempo wird die offizielle SRB Saison mit der ersten Breitensportveranstaltung des Jahres eröffnen.

Das Wetter wird gut werden und die Bedingungen auf der Strecke könnten derzeit nicht besser sein.

Startzeiten sind zwischen 8 und 10 Uhr. Los geht es dieses Jahr erstmals an unserem Clubheim.

Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Sportplatz wenige 100m unterhalb unserer Anlage.

Umkleide und Duschmöglichkeiten gibt es in begrenzter Anzahl in unserem Clubheim, ansonsten in der Dorfwaldhalle (zwischen 11:00 Uhr 15:00 Uhr)

Als Highlight des Tages wird Klaus eine geführte Tour anbieten. Diese ist eine Kombination der schönsten Spots der 35er und 55er – Runde.

Die Streckenlänge wird ca. 45 km betragen. Die Teilnahmegebühr hierfür beträgt 5 ,– €.

A B F A H R T ist um 9:00 Uhr auf dem Tennisplatz.

Das OrgaTeam freut sich auf Euere Teilnahme.

bike TRANSALP 2018 – Wer sucht noch eine Challenge?

Wer hat Lust die diesjährige TransAlp in 7 Etappen von Imst über Nauders, Livigno, Bormio, Ponte di Legno, Val di Sole, Valle del Chiese bis nach Arco ins gelobte Bikerland an den Gardasee zu fahren?
Zumindest ein TuS Team mit Markus und Joel Backes geht an den Start.
Wir würden uns freuen, wenn das ein oder andere Team sich dazu gesellen würde.

Wer hat Lust auf die ultimative Bike Herausforderung 2018 (In 7 Etappen von Imst nach Arco. 503 Kilometer, 18.000 Höhenmeter)?

Kontakt: mb.backes@t-online.de, joel.backes@t-online.de

https://bike-transalp.de/strecke/strecke-gesamt/

Interessante CTF in Luxemburg – HemoRide – am So. 24.09.

An alle TuS Biker, die die Saison noch mit interessanten Rides verlängern wollen.

Bei unserer diesjährigen Rodalben Tour hatten wir Biker aus Luxemburg kennengelernt, die jährlich eine große CTF Veranstaltung (in 2016 über 800 Teilnehmer) organisieren. Die angeboten Touren haben offenbar einen hohen Single Trail Anteil und Erlebniswert für Mountainbiker.

Einige TuS Biker haben bereits Interesse angemeldet, teil zu nehmen. Wer Lust hat mit zu kommen, kann sich gerne bei mir Zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften melden.

http://www.hemoride.lu/home

Gelungene Veranstaltung mit überwältigendem Zuspruch – unsere geführte Trail Tour Schaumberger Land 2017

Zum 5. Mal fand in diesem Jahr die „Geführte Trail-Tour“ des TuS Peterberg – diese Jahr zum erstem Mal in Kooperation mit der Gemeinde Tholey statt.

Bei idealem Biker Wetter mit Sonne und angenehmen Temperaturen haben sich nach 90 Voranmeldungen letztendlich ca. 130 Mountainbiker eingefunden. Wir waren überwältigt von dem enormen Zuspruch. Gut, dass wir im TuS Peterberg mittlerweile über eine große Anzahl von erfahrenen Guides verfügen und so trotz Ferienzeit und sonstigen Ausfällen von Guides, aus dem bisherigen Team, die Veranstaltung auf hohem Niveau durchführen konnten. Insgesamt waren 21 Guides, 2 Catering Girls, 1 Bereitschaftsfahrzeug und eine Chefeinkäuferin im Einsatz. Das Team hat klasse zusammen funktioniert, was uns auch viel Lob der Biker Freunde einbrachte.

Für die Teilnehmer war offenbar kein Weg ins Schaumberger Land zu weit – von Homburg, Saarbrücken, Merzig, … bis über die Landesgrenzen von Trier sind die MTB Fan´s angereist. Auch MTB Arbeitsgruppe des Johannes Kepler Gymnasium war mit 10 starken Jugendlichen und ihrem Lehrer (saarländisches Erfolgsprojekt Alpenüberquerung 2016) vertreten.  Viele Teilnehmer sind seit Jahren treue Gäste – Aussagen wie: die Veranstaltung hat bei mir im Kalender immer einen festen Blocker – sind motivierend. Diesmal waren auch viele jung gebliebene, ältere Herrschaften dabei, die sich z.T. mit „e“ Unterstützung (positiv gemeint) durch die Trails schlängelten – chapeau – bleibt dabei!

Nach einer kurzen Begrüßung, der Ansage von Verhaltensregeln und der Gruppeneinteilung machten sich die Biker in 3 Leistungsstufen (ca. 38 – 45 km und 700 -1200 hm), die sich wegen der enormen Teilnehmerzahlen in insgesamt 7 Gruppen splitteten, auf zur „Trail Tour Schaumberger Land“.

Die angenehmen Temperaturen, die coolen Trails und traumhaften Aussichten, z.B. auf dem Sängert, am Wortsegel oder Schaumberg ließen die Anstrengungen schnell vergessen.

An der Verpflegungsstelle Imsbach-Kapelle konnten bei einer perfekten Bewirtung mit Kuchen, Obst, Müsliriegeln und Getränken die Speicher wieder aufgefüllt werden, um zum Abschluss den Hausberg (Schaumberg) zu bewältigen. Mit Ausblick bis auf die Vogesen und einem flowigen 220 hm – Downhill wurden die Anstrengungen der Auffahrt belohnt.

Die Gruppen sind geschlossen bei immer noch strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zwischen 17:30 und 18:30 zurück gekehrt. Leider musste unser Bereitschaftsdienst einmal zu Einsatz kommen und einen gestürzten Gast-Biker, mit vermutlich nur leichten Verletzungen, zurück bringen. Ansonsten gab es glücklicherweise keine nennenswerte Verletzungen.

Gefreut hat uns, dass sich die allermeisten Teilnehmer noch zum Apres-Bike im Tennisheim einfanden. Bei ausgelassener Stimmung wurden die Tourerlebnisse ausgetauscht, gefachsimpelt, neue Mountainbike Tourenpläne geschmiedet und reichlich Kaltgetränke geordert.

Die Gastbiker waren durchweg begeistert und gaben uns tolles Feedback. Den Vereinsmitgliedern hat es ebenfalls viel Freude bereitet, unsere Highlight Trails zu zeigen und die Bestätigung zu bekommen, wie wundervoll Land und Menschen im Schaumberger Land sind.

Ein ganz dickes Lob aus dem Vorstand an das gesamte Vereinsteam für die Top Organisation.

        

Geschafft – 24h-Saarlandumrundung

Es war ein heißer Ritt – und nicht nur wegen den Temperaturen von knapp 30 Grad.

Am Freitagabend sind wir – Christian, Joel, Lukas, Sebastian, Markus – gegen 18:15 aufgebrochen, nachdem wir noch mal unsere Ausrüstung zur Mitnahme am Mann und Taschen zur Weitergabe an unser Verpflegungsteam  kontrolliert und vervollständigt hatten. Es ging schon gut los – noch schnell Luft nachpumpen,  nachdem wir uns auf den wahrscheinlich für die Strecke und die gewählte Bereifung optimalen Luftdruck von 2,7- 3,0 bar verständigt hatten – Zischen, Bläschen aus einem Schlauchlosreifen. Die Undichtigkeit konnte schnell mit einem Gummipfropfen behoben werden. Das sollte aber bis auf die letzten 200m vor dem Ziel der einzige Schaden bleiben – mit letzter Luft (im Vorderreifen) hat sich unser Schlauchlosfahrer über die Zielschranke oberhalb der Wiesbach geschleppt.

Den ersten Streckenabschnitt Nonnweiler, Peterberg, Bostalsee hatten wir deutlich schneller als geplant absolviert, so dass wir unsere erste Verpflegungsstation dynamisch von Oberkirchen zum Gipfelplateau Höcher Berg verlegten. Per WHATSAPP Gruppe wurde das gesamte Betreuerteam laufend über Standorte und erwartete Etappen-Ankunftszeiten informiert, so dass Plananpassungen jederzeit möglich waren. Gegen 22:00 Uhr hat uns Manuel am Höcherbergturm ein feudales Dinner mit Bouletten, Kartoffelsalat, Energy Drinks, … bereitet. Nachdem wir uns startklar für die Nachtetappe gemacht, d.h. Navi mit Powerbank nachgeladen, Beleuchtung installiert, trockene, warme Klamotten angezogen hatten, ging´s gegen 11:00 Uhr bei Vollmond und angenehmen Temperaturen weiter.

Wir waren gespannt darauf zu erfahren, wie man eine Nacht auf dem Rad übersteht: Übermannende Müdigkeit, Sekundenschlaf, Übersehene Hindernisse, …?

Die Nachtetappe startete über eine flotte Abfahrt über Höchen nach Homburg, Blieskastel, Gersheim, Saargemünd, Saarbrücken, Völklingen. Vor eine schwere Probe hat uns das von weitem sichtbare, hell erleuchtete Riesenrad des Webenheimer Bauernfestes gestellt. Schnell waren wir uns einig – ein kleiner Abstecher mit einem Alkoholfreiem muss drin sein. Mit der Sperrstunde  wurden wir um 01:00 raus geworfen – so kamen wir auch nicht auf dumme Gedanken.

Klasse war, dass wir in der Nacht kaum Höhenmeter fahren müssten, somit relativ schnell Kilometer abspulten und bei Windschattenfahrt im belgischen Greisel sehr konzentriert sein mussten. Jede erkannte Gefahrenstelle wurde lautstark in der Gruppe kommuniziert – tolles Teaming.

Richtig geholfen hat uns der satte Sound aus der mobilen Lautsprecher Box im Trikot von Joel (Dank an Maurice für die Leihgabe). So haben wir die Nacht über mehrere Playlisten hoch und runter gehört. Vermutlich ist der ein oder andere nachtschlafende Bliesgauer mit offenem Fenster mit dem Gefühl aufgewacht, schlecht geträumt zu haben.

Vor Saarbrücken waren wir dann nicht wenig verwundert  – noch so ein paar verwirrte Gesellen wie wir – mit Beleuchtung, Trinkrucksäcken aber Laufschuhen nachts um 3 Uhr auf dem Radweg anzutreffen. Neugierig fragend hieß es, dass gerade der „1. Ultimativer Saar Ultra“ Marathon statt findet (111km von Saargemünd nach Konz).

Den Verpflegungsbedarf über Nacht hatten unterschätzt. So mussten wir gegen 4:30 Uhr noch vor der rettenden Frühstückspause spontan eine Tankstelle in Völklingen „überfallen“, um einer Dehydrierung bzw. Hungerast vorzubeugen.

Richtig Körner hat dann der ca. 40 km lange Streckenabschnitt über Großrosseln, St. Niklaus, Lauterbach nach Überherrn gekostet.

Was waren wir froh, als wir gegen 06:30 und 210 gefahrenen Kilometern Birgit, Hansi und den bereits reichlich gedeckten Frühstückstisch mit warmem Kaffee, leckeren Backwaren, selbst gemachter Marmelade, Käse, Wurst, Müsli, Obst, …. gesehen hatten. Eine anderthalb Stunde hatten wir uns in geselliger Runde Zeit für das üppige Frühstück gelassen. Trotz dem, dass wir bis hierhin deutlich schneller als geplant unterwegs waren sollte sich die lange Pause als zu luxuriös herausstellen.

Übermütig hatten wir die Mittagspause um 40 km von ursprünglich Nennig nach Mettlach geschoben. Der neue Plan war die bevorstehende 100km Etappe über den Saargau nach Perl, runter ins Moseltal nach Besch, Remich Nennig, rauf nach Weiten (Nähe Orscholz), Traben-Rodt, runter ins Saartal nach Mettlach in ca. 4:15 Stunden incl. Pausen zu meistern. Die nicht abreißen wollenden Auf- und Abstiege, die Hitze, das deutlich langsamere Tempo  und der damit langsam steigende Zeitdruck haben uns zeitweise zermürbt. Auch wurden erste Überanstrengungen deutlich. Wir konnten die Hinweisschilder am Radweg „x hm Steigung auf xy km Länge“ nicht mehr sehen. Um die Mittagszeit dann der gefühlte moralische Tiefpunkt der Tour. Energy Drinks, Cola, Bananen, Gels, Riegel und viel Wasser mussten herhalten, um die ersehnte Mittagspause bei Km 310 zu erreichen.

Ein Traum, vor uns erschienen 2 Blondinen auf einer Wiese unter einem großen Baum direkt am Brauhaus Mettlach, an einem fürstlich gedeckten Mittagstisch mit kaltem Weizen (blau) – nein, es war keine Fata Morgana. Jutta und Simone haben zum Lunch mit Hackbraten, Nudelsalat, Obst, Kaffee und Kuchen geladen. Schade nur, dass ein Mitfahrer unverhofft massive Krämpfe ertragen musste und leider kein Bissen des leckeren Essens herunter bekam. Noch bedauerlicher und da haben wir alle mit gelitten, an eine Fortsetzung der Tour so kurz vor dem Ziel war nicht mehr zu denken.

Nach dem gestillten Hunger und Durst übermannte die Müdigkeit manchen harten Biker Gesellen und es wurde kurzum mal ein Schäferstündchen in der Wiese oder im Anglersessel zelebriert.

Um das selbst gesteckte Ziel „in 24 Stunden rund ums Saarland“ nicht zu verschlafen, sind wir um 14:30 dann doch aufgebrochen. Gut aufgetankt und ausgeruht war es unsere gemeinsame Ansage „jetzt fahren wir die letzten 55 km gemütlich nach Hause“. Jeder im TUS kennt die Weisheit „heute fahren wir gemütlich“ ist grundsätzlich Biker Latein. Schon am ersten Anstieg ging die Hetzerei los – offenbar wollte jeder beweisen, was er noch nach 300 km drauf hat.  Die letzte Etappe führte uns über Hausbach, Losheim, Weierweiler, Weiskirchen, Wadern zur jetzt ersehnten (sonst eher unangenehmen) Wiesbach. Wir waren selbst überrascht, dass das Team gesamthaft in der Lage war, die recht anspruchsvolle Strecke mit geschätzten 500 – 600 hm noch mit einer  Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 22 Km/h zu fahren.

Total gefreut haben wir uns, dass Hansi und Birgit uns auf den letzten Kilometern entgegen kamen und uns ins Ziel begleitet haben. Schade war, dass wir die „Samstagmittag Tour“, die uns ebenfalls nach Hause begleiten wollten, in Losheim knapp verpasst hatten.

Grandios empfanden wir den gemeinsamen Einlauf über die Schranke Ausgangs der Wiesbach zu dem uns viele TUS Kameraden begeisternd empfingen. Unser Betreuerteam hatte zum Abschluss noch mal eins drauf gelegt und eine perfekte Grillparty organisiert.

Am Ende standen um 17:45 Uhr 365 km, 3250hm mit einer Duchschnittszeit von 21,9 km bei einer Gesamtfahrzeit incl. Pausen von 23h 30min auf dem Tacho – Geschafft

Mit reichlich Kaltgetränken und Schwenkfleisch wurden die kleinen Wehwehchen schnell unterdrückt – im Grunde machten sich lediglich unsere Hinterteile ernsthaft bemerkbar – und der warme Sommerabend gesellig, in vollen Zügen genossen.

Fazit:

  • Eine einmalige, unvergessliche Grenzerfahrung
  • Anstrengung und Musik hält wach
  • Jung und Alt fährt gut zusammen
  • Erfahrung ist ebenso wichtig wie Organisation
  • Glück gehört dazu – keine Stürze, Pannen, Top Wetter
  • Ein Betreuerteam das seinesgleichen sucht – vielen Dank an:
    Birgit, Jutta, Simone, Hansi, Manuel, Maurice