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Grand Canyon, die Zweite

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah?.., dachten sich am Samstag 8 Biker und machten sich auf einige Sehenswürdigkeiten im Nordsaarland zu suchen. Zunächst ging es vorbei am Bostalsee, Gonnesweiler, Türkismühle bis zum Höhepunkt „Grand Canyon“. Auf dem Rückweg legten wir noch eine kleine Rast am Momberg ein und konnten die Aussicht über das St. Wendeler Land genießen. Auf der Abfahrt zum Orletal wurde dann noch einmal richtig Gas gegeben, so dass wir uns das „Après-Weizen“ redlich verdient hatten. Als Dank bekam einer der Guides noch zum Abschluss den Kopf so richtig gewaschen.

 

57 km 950 Hm

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Doppelschlag

Im Warmfahrtempo ging es hinauf zum Langhecktrail, den wir anschließend rasant durchflogen bis wir kurz vor Schluss durch eine künstliche Barriere gebremst wurden. Über anspruchsvolle Passagen folgten wir dem Weg des Wassers, Geologenweg bis nach Limbach. Nun begann der Aufstieg zum Aussichtspunkt „Steinbruch Schattertriech“, wo es nicht nur die wundervolle Landschaft zu beobachten gab. An der Schmelzer Kapelle war das Gebet für eine pannnenlose Tour wohl zu kurz, da uns bei der Abfahrt gleich ein Doppelschlag erwischte. Zum schönen Abschluss meisterten wir noch den H.-B.-Gedenktrail bevor wir zum Grillabend am Tennisheim einliefen.

 

 

48 km 950 Hm

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„Ur Ur Ur Großvater“ auf 692 m ü. N.N.

Unter Aufsicht eines Vorstandmitglieds und Prüfers musste unser Guide Roland bei dieser Tour erneut die „Qualifikation zur Führung“ für die nächste Saison unter Beweis stellen. Also wählte dieser natürlich eine Tour die viele Herausforderungen bot.

Der Weg führte zunächst über schmierige und rutschige Trails auf dem Bitschberg in Richtung Autobahnauffahrt Primstal und weiter in Richtung Selbach. An der Nahequelle vorbei weiter zum Bostalsee. Hier wurde der Guide auf eine harte Probe gestellt, denn in der Gruppe wurden Stimmen laut das Ziel kurzfristig zu verlegen und im Biergarten Einkehr zu halten. Ich glaube zwar schweren Herzens, aber schließlich mit dem Blick die Prüfung zu bestehen umfuhr er geschickt das angesprochene Areal und verfolgte weiterhin seine Route. Über Eckelhausen, ein Stück in Richtung Hausberg und weiter über Sötern, Eisen, Heidenhof, Golfplatz, Forsthaus Neuhof zum Tiroler Stein. Dass ein Guide nicht nur eine Strecke abfahren kann, sondern auch geschichtliche Hintergründe kennen muss, bewies dieser am besagten Ziel.

„Hier erklärte er, dass es sich bei dem Tiroler mit dem FamiliennameThomas um den „Ur Ur Ur Großvater“ unseres bekannten Fahrradflüsterer handele. Dieser betrieb zu damaliger Zeit einen florierenden Fahrradhandel mit ROTWILD, CUBE und SPEZIALIZED, sowie Anbauteilen und Zubehör von FOX, ROCK SHOX und SHIMANO. Auf einer seiner Auslieferungen zwischen Eisen und Zinsershütten wurde er eben wegen dieser Ware erschlagen und beraubt. Ihm zu Ehren wurde an dieser Stelle dieses Kreuz errichtet.“

Nun genug der Phrasen, weiter ging es über teils befahrbare teils unbefahrbare (Ausnahme war natürlich der Prüfer H.B.) Trails und Waldwege zurück in Richtung Nonnweiler Stausee. Zunächst hielt ich es für einen schlechten Scherz als der Guide den Weg hinunter über den Damm erwähnte. Noch einmal durchpusten, die Powangen zusammenkneifen und ab hinterher. Auf halber Strecke sammelte sich die Gruppe und es wurde die weitere Abfahrt zur Fotosassion genutzt. Nonnweiler, Wurzelweg entlang der Prims, Mariahütte, Kastel, Kläranlage, Primstal hießen die weiteren Durchfahrpunkte. Schließlich wurden die letzten Körner auf der Wiesbach bis zum Vereinsheim verbrannt.

Kurz nach der Wiesbach bekam Roland das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt. Das er bestanden hatte wollte er natürlich sofort seiner Frau mitteilen und übergab, da Uwe zwischenzeitlich auch schon abgebogen war, mir die Führung der Gruppe. Das ich darüber sehr Stolz war versteht sich von selbst. Vor lauter Glücksgefühlen bemerkte ich nicht das Herannahen zweier Biker, die uns dann die Seiters hinab überholten. Um nicht vollends das Gesicht zu verlieren biss ich noch einmal auf die Zähne und rundete mich zurück (einmal im Leben den Andreas überholen, und wenn es auch nur für kurze Zeit war).

Der restliche Abend, was soll ich sagen: „Wie immer, einfach GEIL“!

In naher Zukunft ist auch zu erwarten mal ein paar Videosequenzen auf dieser Plattform präsentieren zu können. Das Fernsehen war auch bei dieser Fahrt dabei. Lasst Euch überraschen und schaut mal des Öfteren in den Blog.

Km 58   Hm 1130

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„Grand Canyon 2“ oder…

…die Suche nach dem Schatz im Silbersee. Über selten gefahrene Wege fuhren wir durch Theley, Alsweiler bis hoch zur Rheinstraße. Nachdem wir die Richtung Spiermont aufgenommen hatten, ging es auf Entdeckungstour. Ganz nach dem Motto „Wo noch kein Weg ist – wird einer gemacht“ oder „So wird ein Mann ein Mann“ (gell Christoph), wurde die Suche nach dem Silbersee aufgenommen. Diesen fanden wir, dank Insiderwissen, obwohl er ganz versteckt im “Gehäcks“ lag – einfach nur „Natur pur“. Weiter führte uns die Tour durch einen ganz in der Nähe liegenden Steinbruch, den die Natur mittlerweile stark eingenommen hat. Tolle Einblicke. Nachdem wir für einen Biker „fast“ 1 Stunde Pause gemacht hatten, kletterten wir den Spiermont hinauf weiter über den Tiefenbachpfad, Bosenberg, Bahntrasse nach Hause.

 

Wieder war eine schöne Entdeckungstour vorbei.

 

58 km 1188 Hm

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Erholungstour

Da einige Biker leicht angeschlagen waren, ging es zu einer gemütlichen Tour, an den Thalexweiler Weihern hinauf in Richtung Finkenrech. Dem feuchten Wetter zum Trotz bikten wir über viele „fahrbare Singles“ nach Aschbach, Höchsten, Limbach, Nunkirchen, Vogelsbüsch, Kniebrecher zum Tennisheim.

 

48 km 1006 Hm

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