Hasborner Kirmes, wie gewohnt Traumwetter. Ideale Bedingungen für Biker, die sich an der Mehrzweckhalle in Theley zu den CTF- und RTF- Fahrten des RV Schaumberg trafen. Trotz Hasborner Kirmes waren 28 männliche und 5 weibliche Biker der Einladung gefolgt. Selbst aus Saarhölzbach war ein Clubmitglied angereist. Die 37 km Strecke wurde nicht verändert und führte über Peterberg, Eckelhausen, Gonnesweiler nach Gronig, bevor der letzte Anstieg die Teilnehmer über das Zollhaus ans Ziel brachte. Die 67 km Schleife folgte anfangs der 37 km Route, bevor bei Gonnesweiler der erste Ausritt ins Gelände erfolgte. Ab jetzt war Höhenmeter fressen angesagt. Zuerst galt es, als ersten Höhepunkt, die Teufelskanzel zu bezwingen. Die anschließende Bergetappe führte uns bis aufs Schaumberg Plateau. Von hier aus stürzte man sich über schöne Singeltrails Richtung Blasiusberg, um anschließend wieder durch die Theeler Hölle zum Fuße des Schaumbergs zu gelangen. Spätestens an diesem Anstieg platzte einigen Teilnehmern dann doch die Kopfdichtung. Es ging nun durch die Lachmühle an der Ertzquelle steil bergauf und schließlich am Schwarzen Stock vorbei über den Johannes Kühn Wanderweg auf den Bitschberg zurück zum Startpunkt. An dieser Stelle ein Lob an die Organisatoren die durch die tolle Streckenführung über viele schöne Singeltrails die 67 km Strecke noch einmal aufgewertet haben. Zum Abschluss wurden in gemütlicher Runde noch einige Bierchen gezischt und die Kohlenhydratspeicher mit Grillgut aufgefüllt.
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Sagenhaft: Eulenkreuz und Hügelgräber
Die seit Wochen führungslose Tour de Matz (Matz, wo bist du???) machte sich vergangenen Donnerstag mit 4 Bikerinnen und 2 Bikern auf, den Weg zum Eulenkreuz zu suchen. Über Primstal, Nuhweiler und Mewes-Kreuz standen wir schneller und problemloser als erwartet plötzlich vor dem mächtigen Holzkreuz. Nach der Sage war dort ein armer Primstaler Bauer, der im Winter Schafwolle nach Wadern zum Spinnen bringen wollte, aus Erschöpfung im Schnee gestorben. Erst als im Frühjahr die Eulen über seinem Leichnam flogen, wurde er gefunden Gut, dass wir genügend Müsli-Riegel im Gepäck hatten!
Nach einer kurzen Gedenkpause gings steil nach Rathen hinab, ab dort übernahm einer unserer Biker die Führung, der sich als Oberlösterner Bub outete. Oberhalb der monumentalen Hügelgräber bogen wir auf den Höhenweg ein, eine alte Römerstraße, die bei dem genialen Wetter die schönsten Ausblicke bot. Schade, dass wir keine Kamera dabei hatten. Hinter dem Modell-Segelflugplatz wurde es dann doch noch ein bisschen abenteuerlich, im Unterholz war der Weg Richtung Wadern nicht auszumachen und so querten wir eine Wiese und leider auch ein Stück Straße, wo die ersten Autos schon mit Licht fuhren. In Rekordzeit passierten wir dann die Trasse, jagten die Wiesbach bei fortgeschritter Dämmerung mit nur 1 Lampe hoch und kamen pannen- und unfallfrei als letzte Truppe bei Gerda an.
46 km, 797 Hm
„Al-Die-Cruiser“ auf Entdeckungstour
Aus drei Gruppen (Alternative, Dienstagsbiker, Cruiser) setzte sich die gestrige Dienstagstour zusammen. Die 6 Bker fuhren einige schöne Single-Trials mal andersrum also bergauf. Geht auch und man erkennt schnell, wie lang diese Aufstiegpassagen sein können. Grüne Hölle schweißtreibend bis halbe Höhe Schaumberg, weiter über die Tafeltour zum Aussichtspunkt oberhalb Theley; für die Teerspezialisten eine Sprintwertung auf befestigtem Weg zum Herzweg, danach steil hinab nach Tholey ins unberührte Gebiet von Alsweiler und anschließend den langen, unbefestigten, nicht endenden Anstieg am Bauhof Marpingen zur Rheinstraße hoch. Wieder zur Auflockerung und besonders für unsere Teerfresser eine Teerpassage bis Urexweiler und über die Waldautobahn im Schweinsgalopp Richtung Wustweiler, hinab nach Dirmingen, vorbei am Nobelcampingplatz und über Finkenrech, Macherbach streifend im freien Fall nach Aschbach, hinauf (am Single Trial vorbei – fällt schon schwer!!) nach Höchsten und schon wieder zu Hause. 46 Km bei knapp 900 hm und kein Regen, trotz ungünstigster Kachelmannwetterprognose!! Kompliment an die beiden Gastbiker, haben die doch echte Alpenqualität und Ausdauer bewiesen und sind gerne auch weiterhin willkommen.
Wiesbachrennen
Endlich war es wieder so weit, das Wiesbachrennen stand an. Im Vorfeld zeigte uns ein mutiger Bergsteiger, wie man ohne Hilfsmittel einen Baum erklimmen kann, um das vereinseigene Transparent anzubringen.Mit 30 minütiger Verspätung (die hübschen Wettkampfrichterinnen kämpften noch mit der Technik ) konnte das Rennen gestartet werden. 8 Biker boten den zahlreichen, teilweise weit angereisten Fans, Familien, Wetteinbringern ohne Rennmotavation, Freibiergesichtern oder einfach nur Bikefreunden ein tolles Rennen. Unsere Jüngsten, Manuel, Lukas und Tobias lehrten Chris und Jürgen das Fürchten. Manuel hatte dank seines Trainingsplanes, den er zu später Stunde am Lagerfeuer preisgab, und sofort von Alwine (so war der Name, den unser A.B. erhalten sollte, falls er ein Mädchen geworden wäre) notiert wurde, die Nase vorn.
In einer sensationellen Zeit von 8.28 Minuten gewann er das Rennen. Lukas und Tobias mussten sich knapp den Oldies geschlagen geben, sie fuhren ebenfalls ein tolles Rennen.
Den Grund, warum unser Schlusslicht so spät das Ziel erreichte, konnte man sofort erkennen: das verstaubte Getriebe (umbaubedingt), kostete mindestens 10 Minuten.
Im Anschluss an das Rennen wurde noch gegrillt, unserem Grillmeister Theo danken wir hiermit auf diesem Weg. Mit einem harten Kern von ca. 20 Leuten wurden über verschiedene Trainingspläne und Diäten diskutiert, die Himmelsrichtungen (Nord) wurden erklärt. Die Lachmuskeln wurden am Lagerfeuer stark beansprucht.
Es zeigt sich wieder einmal, dass die spontanen Feste mit vielen netten, unkomplizierten Menschen immer etwas besonderes sind. Es war wirklich super!!!
Danke noch an alle, die bereits im Vorfeld zahlreiche Wetten abgeschlossen haben, damit das Wiesbachrennen in 4. Auflage nächstes Jahr wieder stattfinden kann. Denkt aber bitte daran, dass es für alle Wetten Zeugen gibt
3. Wiesbachrennen
Hier einige Impressionen vom 3. Wiesbachrennen. Danke an die Organisatoren und Akteure für den netten Nachmittag und Abend. Kompliment an die Bergfahrer. Sie alle zählten bei den weit über 50 begeisterten und jubelnden Fahrradanhängern zu den Gewinnern. Macht Gebrauch und schreibt eure Eindrücke und Glückwünsche in Form von Kommentaren!!