Die Kunst der perfekten Streckenauswahl

…und danach doch noch trocken ins Tennisheim…

Nur vier Biker (einer mit Duschzeug) fanden am Dienstag bei schlechtester Wetterprognose und absolut unbeständiger Wetterlage den Weg zum Start der Touren. Es handelt sich um 2 hartgesottene Schmalspurathleten und 2 altgesottene Stollenflitzer. Man fuhr nach kurzer Absprache dennoch getrennte Wege und gab Bruno und Gerda kurzerhand frei. Die MTB-ler hatten nach den unmittelbar vorausgegangenen Schauern den guten Vorsatz, überwiegend Teerpassagen zu benutzen. Schon nach wenigen Kilometern war man sich einig, aus Langeweile auf schmale, interessante Wege in Richtung Schaumberg auszuweichen. Auf diesen aufgeweichten Single-Trails ging es dann mit viel Gefühl und Geschick hinab nach Tholey, Alsweiler, Marpingen und anschließend hinauf zur Rheinstrasse. Der Rückweg über Berschweiler teils über den Biberpfad war abermals gespickt mit Trails und dank hervorragender Schutzblech(kunststoff)ausstattung blieb zumindest die Gesichtspassage überwiegend matschfrei. Wir hoffen, dass den Fahrradproduzenten bewusst ist, dass auch diese Wetterverhältnisse dazu dienen sollten, gute Fahrräder auf Robustheit und Haltbarkeit zu testen. Das beste war, dass  das Tennisheim doch noch für uns geöffnet hatte und wir bis zum Eintreffen nicht von oben nass wurden, obwohl es überall um uns herum regnete. „Die Kunst der richtigen Streckenwahl“ mit einigen Sonnenscheinanteilen u. Regenbogenlichtspielen war mal wieder voll aufgegangen und wir konnten es nicht glauben, dass unsere beiden Schmalspurathleten in häuslicher Umgebung himmelwärts schauend, den Regen beobachtend, auf besseres Wetter wartend, mit enttäuschter Miene den Start verschoben haben.        

Fahrradwaschstation eingewiehen!

Keine Angst vor erneutem Regen hatten am gestrigen Abend 2 weibliche und 5 männliche Biker. Trotz zuvor herniedergehendem Platzregen und aufgeweichten Wegen trafen Besagte sich am Tennisheim zu einer Tour. Nachdem wir Bruno auch versprachen zum Apres in dieser Anzahl zu erscheinen wurden wir pünktlich ( + 3 Min) losgelassen.
Über den Schwarzen Stock, den Höhenweg, die Nahequelle ging es Richtung Bostalsee. Dort nie ankommend bogen wir in Bosen wieder links zum „halben Peterberg“ ab. Auch kleinere technische Defekte (lose Schutzbleche und eingeklemmte Ketten) konnten unseren Vortrieb nicht aufhalten. Je länger man unterwegs war umso mehr machte es FUN sich (oder den Anderen) in den zahlreichen Pfützen zu erfrischen. Über bekannte Wege ging es dann zur inneren Dusche und Erfrischung ins Tennisheim zurück.

Hier wurde dann, der von unserem Bikerkollegen K-H. B. aus H. bei T. eigens eingerichtete Fahrradwaschplatz eingewiehen. Hierfür ganz herzlichen Dank K.-H. von uns allen!  😉

Auch ein Neueinsteiger aus Scheuern war hellauf begeistert kein „versifftes“ Fahrrad in sein Auto einladen zu müssen!

So lies man glückseelig den Abend mit Weizenbier, lustigem Gespräch in lockerer Runde ausklingen.

P.S.: Nochmals Dank an meinen Mitbiker, der in meiner Abwesenheit zwecks Dusche, mein Fahrrad mitgeduscht hat!

Sonnagstour mal anders – Technikparcour im Pfälzer Wald

Meist müssen wir  mächtig Kilometer schruppen, um in den Genuss von flowigen Singltrails oder technisch anspruchsvollen Strecken zu kommen. Warum dann nicht gleich in einen Technikparcour fahren.

Nicht allzu weit, in Hochspeyer Nähe Kaiserslautern gibt es einen MTB Park mit über drei Kilometer gestalteten Singletrails mit Kehren, Stufen und Steilabfahrten sowie einen anspruchsvollen Slalomtrail. Die Strecken sind ähnlich wie Skipisten mit Farben blau, rot und schwarz in Schwierigkeitsgrade unterteilt.

http://www.mountainbikepark-pfaelzerwald.de/index.php?id=110

Eine ideale Spielwiese, um sich ein Lehrstunde vom TUS Jungbiker und einen Pälzer Gastfahrer alias Stefan in Sachen Fahrtechnik zu holen.

p1030739.JPGEine schwierige Passage anpeilen… die fahre ich doch lieber nicht, oder?  … noch mal Beratung, eine gangbare Spur absprechen.  Mut fassen und durchfahren … und weil es geklappt hat noch mal die gleiche Passage und noch mal und noch mal.

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Ganze 16 km haben wir so in 4 Stunden Fahrzeit geschafft, hat aber tierisch Spaß gemacht.

Für alle Singletrail Freaks, Nachahmen empfohlen.

Abendrunde

Nach kurztfristiger telefonischer Verpflichtung als Guide bin ich zur Berichterstattung auch verpflichtet.

Die Tour führte über die Ostersonntagsstrecke direkt zum Vereinsheim. (Punkt)
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OK, für die die an Ostern Ihre Eier gesucht haben: Langheck, Limbach, Überlosheim, Nunkirchen, links am Lückner vorbei (H.B. aus H. hatte hier am Sonntag am meisten gelitten), Michelbach, Schmelz, Höchsten, „krummer Stein“, Weizenbier und Dusche!

Fazit: super Mitfahrer, kein Murren und kein Knurren! Ok, für den Ein oder Anderen war es etwas kalt geworden; Einer meinte sogar die entspannenste Donnerstagstour seit der Gründung der Bikergruppe des TUS Peterberg gemacht zu haben!

Was soll ich sagen: „Zitat: Dä xxxx und der Holzer, datt senn die Tempobolzer“  😉

Jetzt gehts los!!

Hallo liebe Frauen unserer “ Just for fun“  Gruppe!

Nach den Osterschlemmertagen wird es jetzt endlich mal Zeit, den Winterspeck abzutrainieren! Wenn es das Wetter erlaubt, treffen wir uns am Mittwoch, den 18.04.12 um 18h am Tennisheim! Ich freu mich auf euch!!

Lg Anja 🙂