TRAUM – TOUR

Bei leicht schleierwolkenbehangenem Himmel und 28°C machten sich 8 Biker zu einer gemütlichen Tour auf. Bereits 40 Minuten später saßen wir alle im dicht gedrängten Biergarten am Bostalsee. Zisch … Zisch … und schon waren zwei alkoholfrei Weizenbiere in unseren Kehlen verdunstet ………… bis der Wecker seinen Dienst aufnahm!

Beim Zurückblicken auf die gestrige Tour stellt sich die Realität allerdings etwas anders dar. 8 Biker, das stimmte übrigens  3 davon jüngeren Alters darunter ein Friemer und der Rest „Mittelalter“, machten sich über „geteerte Feldwege“ auf, den Winterspeck ein wenig zu reduzieren. Über den „neu geteerten“ Huhnerberg und schwarzen Stock ging es Richtung Imsbach und gleich weiter nach Selbach. Hier verabschiedetete sich bereits einer der 3 jüngeren und fuhr seiner eigenen Wege und Trainingspläne entgegen.

Der Rest fuhr, was sage ich da, schob in Richtung Wochenendhäuser. Erlauben Sie mir kurz den Vergleich: Das Fahren mit „Kojakbereifung“ im Schnee könnte man meines Erachtens mit dem Verspeisen eines guten Rumpsteaks vergleichen, allerdings ohne Zähne. Das Stück Fleisch wandert von einer Wangentasche zur Anderen, von einem Zahnfleischstummel zum nächsten ohne große Resultate des Fortschritts. Ähnlich verhielt sich mein vorderes Laufrad im Schnee  …..

Nun denn, unbeirrt davon folgte der Guide seiner im Kopf schon festgelegten Streckenführung, und es ging weiter über die Elzenberger Mühle nach Wallhausen. Heisterberg, Namborn, Eisweiler waren die Durchfahrtsstationen nach Hofeld-Mauschbach. Rechts ab über den Bornerhof weiter über Roschberg, Baltersweiler, Urweiler führte die Strecke geradewegs in unsere Kreisstadt St. Wendel.

Hier noch ein guter Schluck aus der Energieflasche und nach allmählichem Einrollen konnte der Express mittels belgischen Kreisels gut Fahrt aufnehmen. Dass wir erst am Beginn der Saison stehen musste schließlich jeder, nach gefühlten „98km“, feststellen. Schwuppdiwupp waren wir nach einem kurzen Sprint auch schon wieder am Waruswald vorbei und kurz vor Theley.

Hier entschieden sich noch einige Biker einen „Schlenker“ einzulegen, der über die Johann Adams Mühle, wo wir die Familie Spohn verabschiedeten, Selbach, den Sängert  nach Hasborn die 67km komplettierte.

Beim anschließenden Einkehrschwung der nun noch verbliebenen 3 Biker wurde allerdings an alle  Mitbiker der Tour gedacht, so dass wenn wir alle mitgekommen wären, jeder zumindest ein Weizen abbekommen hätte …….

;o)

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MIXED – TOUR

Eine bunt gemischte Truppe traf sich bereits 4 Wochen vor dem offiziellen Saisonbeginn,  am ersten, einigermaßen bikefreundlichen Tag des Jahres 2010 am Tennisheim zu einer gemeinsamen Tour.

Mit Rennrädern, Crossrad, Speedbike und Mountenbike s ging es gemeinsam über bekannte und noch nicht so häufig gefahrene Seiten- und Hauptstraßen des Saarlandes und Rheinland-Pfalz.

Hasborn – Imsbach – Selbach – Neunkirchen-Nahe – Gonnesweiler – Türkismühle – Ellweiler – Brücken – Abentheuer – Muhl – Zinsershütten – Neuhütten – Otzenhausen –  Nonnweiler – Kastel – Primstal – Eiweiler – Neunkirchen-Nahe – Selbach – Imsbach – Hasborn waren die Stationen dieser Tour.

Die von unserem Fahrradflüsterer geführte Tour tat wieder jedem gut und hat auch allen sehr gut gefallen. Es hat in diesem Winter etwas länger gedauert, aber nun ist die Outdoor-Zeit wieder gekommen.

Ich persönlich freue mich wieder auf eine schöne, hoffentlich unfallfreie Bikesaison 2010 mit sympathischen Mitbikern die auch das ein oder andere Glas Weizenbier beim Apres-Bike nicht verschmähen.

:o)

Bis bald …….

Schnelli-Sonntags-Tiefschnee-Tour

Fast zur gewohnten Zeit (kurz nach 10) und fast am gewohnten Ort (nur eine Straßenecke weiter) trafen sich am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein 10 BikerInnen zur Schnell(i)-Tour auf Langlaufskiern.

Eine echte ALTERnative bei diesen Bedingungen, fand auch Sponellis Roland und pflügte uns auf den ersten Kilometern über den Holzweg Richtung Theley eine passable Loipe. Dort wo die Steigung zum Beilstein hoch richtig Kräfte kostet, übernahm Guide Schnelli die Führungsarbeit und gab sie bis zum bitteren Ende zwei Stunden später nicht mehr ab. (Einen Mann, der so gut spurt, möchten wir auch mal haben, Dorothee!)

Zur Landschaft: Die Loipenspur schmiegte sich sanft an die sonnenbeschienenen Pulverschnee-Kuppen des Bitschberg-Rückens, bis hin zu den majestätischen Windrädern, mystisch verhüllt in sanftem Wolkendunst. Stille umfing die 10 Skiwanderer in den Weiten des Hasborner Hochplateaus , lediglich der Anblick der Spuren heimischer Winterwaldbewohner gab Zeugnis von Leben in dieser Einsamkeit. (Dies dichtete mein Göttergatte nach dem zweiten Geburtstagsweizen…)

Vom Bitschberg hinunter zur Seitersch gab es noch einige rasante Abfahrten, teilweise auf bekannten Single-Trails – trotzdem waren keine größeren Aus- und Unfälle zu beklagen. Nur der für Materialprobleme zuständige Biker aus der Lerchesflur wurde Opfer seiner überalterten Ausrüstung und musste mit seinen No-Wax-No-Rutsch-Skiern vorzeitig aufgeben.

Zum krönenden Abschluss gab‘s bei Hansi auf Alland noch einen zünftigen Geburtstagsumtrunk im Schnee, der stimmungsmäßig in keiner Weise dem Après-Bike im Tennisheim nachstand.

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NEUJAHRSEMPFANG 2010 auf dem Schimmelkopf

Traditionell fand auch dieses Jahr bei frostigen Temperaturen ein Bikertreffen auf dem Schimmelkopf an der frisch gestrichenen Tafel statt.

Die 2010 Schimmelkopf-Erstbezwinger RESI und STEFAN wählten den Südaufstieg von Weiskirchen aus und erreichten über eine Schiebepassage den Gipfel. Dort konnten sie sich als erste auf der noch ganz und gar weissen Tafel verewigen. Aus Osten über den Teufelskopf kommend erreichten mein Mann und ich den mittlerweile in rauchgehüllten Gipfel. (Man versuchte ein Feuer zu machen, da Frau so schlimm fror.) Nach Austausch von Neujahrswünschen und Bussis warteten wir gespannt, wer wohl als nächstes eintreffen würde und freuten uns als wir endlich die Schnelli-Truppe begrüssen durften. Nur über Singleteer schafften sich die 5 Biker (Andreas, Lothar, Sascha, Michael, Jörg) in Rekordzeit zur ersehnten Tafel, wo sie auch gleich eine Runde Sekt spendierten. (Sascha sei Dank) Da wir es alle an diesem heimeligen Ort nicht lange aushielten, sausten wir über teils vereiste Wege zitternd nach Wadrill runter ins Tal. Leider fanden wir keine offene Kneipe, in der wir uns aufwärmen und eventuell einen trinken konnten und so fuhren wir über allgemein bekannte Wege (Wadrill, Gehweiler, Wadern, Buttnich, Altland, Langheck) nach Hasborn.

Tourdaten: 61 km, 1045 hm

Wir wünschen allen TUS Peterberg-Bikern ein stressarmes und trainingsreiches Jahr 2010

Ein besonderes Dankeschön an Lothar und Andreas, für das Renovieren der Schimmelkopftafel.

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