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INFO „Zummethoftour“

Hallo,

Wegen der für Morgen gemeldeten Wetterlage (unbeständig mit Schauern) werden wir kurzfristig das geplante Ausflugsziel auf unbestimmte Zeit verschieben!
Stattdessen werden wir uns heimatnahe Routen unter die Räder nehmen!
Dies hat den Vorteil die Abfahrtzeit bei Regen variabel zu gestalten  und schnell wieder trocken am heimischen Ofen zu sitzen.
Vorerst bleibt es allerdings bei 10:00 Uhr ab Tennisheim!
😉

Gruß
C.H.

Hart, härter- Ultra Bike Marathon 2011

Ausgerechnet die 14. Rekordauflage des Black Forest Ultra Bike-Marathon in Kirchzarten erwies sich am heutigen Sonntag als die extremste aller Zeiten: Denn die 4.779 Starter – 5.174 waren gemeldet – erwartete die wohl fiesesten Umstände: Hagelschauer sorgten in Bärental/Altglashütten für teilweise schneebedeckte Abschnitte. Dazu Temperaturen von gerade mal vier Grad Celsius. Obendrein noch ein heftiger, böiger Wind. Der Schwarzwald zeigte den Teilnehmern des größten Mountainbike-Marathons in Mitteleuropa zum allerersten Mal seine ganz brutalen Seite…So beschreibt der bestens organiserte Veranstalter das diesjährige Bike-Event 2011 von Kirchzarten. Berichte wie auch Bildmaterial und Kommentare folgen in Kürze !!!   

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Ja das war er, der Ultra Bike-Marathon von Kirchzarten. Ein Langstreckenmarathon mit angemeldeten 865 Männern und 46 Frauen am vergangenen Wochenende in vorausgesagter „Autobahnkategorie.“ Alles kam jedoch anders als erwartet. Die am Morgen herrschenden Temperaturen im zweistelligen Bereich ließen trotz vorausgesagter feuchter Witterung den letzten Funken Hoffnung nicht schwinden. So machten sich acht Teilnehmer des TuS- Peterberg (ein Biker aus der Abteilung Sonnenschein mußte an den Start geschleppt werden) auf die Ultra-Marathon Strecke von 116 km und 3150 hm und ein Marathon-Biker auf  die 78 km und 2050 hm Strecke auf den Weg nach Kirchzarten. Pünktlich erfolgte der Start und aussichtsreich fuhren die motivierten und bestens vorbereiteten Biker zielorientiert. Wegen der miesen Wettervorhersage waren 395 Biker aller Distanzen trotz Anmeldung zu Hause geblieben. Diese waren wohl vom lieben Gott gewarnt.  Schon nach 800 hm kam die Überraschung. Hagelschauer, Schneetreiben und Böen sorgten  für einen Temperatursturz auf 4 Grad. Das Equipment vieler rennorientierten Biker ließ bei diesen äußerst widrigen und unerwarteten Bedingungen zu wünschen übrig. So musste auch unser erprobter Hamburg-Marathon-Läufer aus Bliesen leider wegen extremer Auskühlung nach 68 km mit der auf Platz eins liegenden weiblichen Ultra-Marathon-Teilnehmerin Vorlieb mit den Wolldecken und der hilfsbereiten DRK-Crew sowie einem organisierten Rücktransport mit weiteren 180 Langstreckenbiker  Vorlieb nehmen.  Die anderen Teilnehmer motivierten sich gegenseitig, schalteten mit den Handballen und kämpften gegen die widrigsten Wetterverhältnisse, die der Schwarzwald überhaupt zu bieten hat und die vielfach aufgeweichten, schlammigen Bodenverhältnisse sowie eisigen Temperaturen Kilometer für Kilometer , dem unscheinbar zu erreichenden Ziel entgegen. Die Stimme eines Zuschauers am Wegesrand: „Ihr könnt ruhig lächeln; schließlich macht ihr das freiwillig!; ich habe noch nie so viel Idioten zeitgleich gesehen“, wirkte nicht sonderlich motivierend. Aber dennoch konnte man anschließend bei den angesprochenen Bikern  ein  Lächeln an der unter einer dicken  Dreckschicht schmerzverzerrten Gesichtsbacke feststellen. Sehr angenehm und außergewöhnlich waren die Brillenputzhelfer und die kurzfristig eingerichteten Bike-Waschmöglichkeiten an den Verpflegungsstationen. Sie verhinderten zumindest für die nächsten 3 – 5 km die Fahrt im Blindflug und auch an steileren Steigungen extrem nervende Kettenklemmer und dadurch unvorhergesehene längere Schiebepassagen.  Endlich nach längerem Ausschalten von Gehirn und Verstand erreichte man unter vielfachem Beifall, zahlreichen Glückwünschen  und einem bescheidenen Glücksgefühl völlig verdreckt das lang ersehnte Ziel in Kirchzarten.  Gewinner ist hier jeder, der bei diesen extrem widrigen Wetter- und Bodenverhältnissen wohlbehalten den Zielbogen durchfahren konnte. Nachfolgend die beachtenswerten Zeiten unserer TuS-Biker:

-Andreas Gross, 6:48  Std.,

-Christian Thome, 6:50 Std.,                     

-Hermann Backes und Arno Maldener zeitgleich 7:32 Std.;

-Michael Jungmann, 7:36 Std,

-Lothar Frank, 8:01 Std

-Marion Backes und Birgit Kaufmann zeitgleich 9:20 Std.

-Rudi Niehren, Marathondistanz 5:26 Std.

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Überaus toll ist vor allem die Leistung von unserer weiblichen Crew Birgit und Marion hervorzuheben, die mit Platz 29 das größte Ultra-Rennsportereignis Mitteleuropas beendet und durchgestanden haben. Da geht selbst nach dieser großen Distanz noch ein echtes Lächeln über die Lippen.  Ein Riesenerfolg und großes Kompliment!!  

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Tagesausflug zum ZUMMETHOF !!!

Um den Geheimtipp der Gebrüder Frank zu testen wollen wir am kommenden Donnerstag (Fronleichnam, 23.06.2011) eine Tagestour zum Zummethof machen.
Das Treffen hierfür findet um 10:00 Uhr am Tennisheim statt.
Der Zummeterhof liegt inmitten von Weinbergen der Mosel mit Blick auf Leiwen und Trittenheim!

Bei hoffentlich schönem Wetter lade ich hiermit alle Interessierten zu dieser außergewöhnlichen Fahrt ganz herzlich ein!

Genaue Tourdaten folgen!  (ca. 110 Km)

P.S.: An dieser Stelle wünsche ich allen Teilnehmern in Kirchzarten viel Erfolg und eine unfallfreie Heimkehr!

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Quelle: http://www.qype.com/place/826739-Hotel-Zummethof-Leiwen/photos/996699?page=1

Wir sind Saarlandmeister !!!

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Am Wochenende fanden in Betzdorf, am nördlichsten Zipfel von Rheinland-Pfalz im Westerwald, die Südwestwestdeutschen und Saarland MTB Meisterschaften statt. Der TuS Peterberg war mit der Besetzung Maurice Backes, Lukas Kaufmann und Joel Backes vertreten. 

Maurice, der noch keine Lizenz hat, war leider nur für das Hobbyrennen berechtigt. Auch die Wertung U15 Fun war mit starken Bikern aus Saar-Pfalz Cup und Rheinland MTB Cup besetzt. Die anspruchsvolle Strecke kam Maurice entgegen. Sicher hat sich da so mancher erfahrene Pilot gewundert, dass er von einem in der Szene noch Unbekanntem überholt wurde. Mit einem 1.Platz in einem 16-köpfigen Starterfeld beendete er das Rennen. Ein toller Erfolg für Maurice in seiner noch jungen Rennfahrerkarriere. 

Die CC-Rennstrecke war technisch sehr anspruchsvoll, viele enge Singletrails mit wenig Möglichkeiten zum Überholen. Highlight für die rennsportbegeisterten Zuschauer aus dem Westerwald und auch für die Fahrer war eine angelegte Schanze, die 3-4 Meter weite Sprünge in den folgenden steilen Hang provozierte. 

Das U19 Fahrerfeld, in dem Lukas startete, hatte eine sehr hohe Leistungsdichte mit Fahrern die deutschlandweit unter den Top 30 mitfahren. Mit einem starken 12. Platz hat er den TuS gut vertreten. 

Joel musste sich am Morgen zunächst in der U15 Qualifikation auf dem Slalom-Trail-Parcours die Startplatzierung erkämpfen. Diese Slalom Wertung war ein Novum für ihn. Wenn auch die Fahrtechnik ansehnlich war, musste er sich doch eingestehen, dass hier noch die richtig aggressive Renntechnik ausgefeilt werden muss, um die fehlenden 4-5 Sekunden für die Top Platzierung einzufahren. So durfte er das Rennen erst im zweiten Startblock, sprich mit 8 sec. Rückstand antreten. Diesen Nachteil konnte er direkt beim Antrittssprint wettmachen und setzte sich gleich an den zweiten Platz. Fortan lieferte er sich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Erstplatzierten, einem Fahrer der bei Bundesliga Rennen mit Vorne dabei ist. Nach einer fehlerfreien Fahrt der Kontrahenten kam Joel knapp hinter dem Sieger ins Ziel. Mit dieser tollen Leistung wurde Joel Saarlandmeister und Süd-West-Deutscher Vizemeister. 

Ein Rennwochenende mit Spitzenergebnissen, die ihresgleichen in der TuS Vereinsgeschichte suchen, geht zu Ende. 

Die Leistungen sind auch ein großer Verdienst unseres Partner Clubs „RV Tempo Hirzweiler“, der die Fahrt nach Betzdorf organisiert und finanziert hat und ein Top Training und Coaching mit Franz-Peter Mailänder für die Fahrer bereit stellt.   

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PROSECCO auf dem Teufelskopf

Vergangenen Samstag überließen 6 Hausfrauen und 4 mehr oder weniger Hausmänner, schweren Herzens ihre Familien einem ungewissen Schicksal und begaben sich auf den mühevollen Weg zum Teufels- und Schimmelkopf. Manches Hausmütterchen, konnte sich so gar nicht von Spülmaschine und Küche trennen und mußte zu Hause in der Seitersch abgeholt werden. Eine andere nutzten die Gelegenheit noch die Kohlenhydratespeicher zu füllen, bevor wir schweren Herzens über die Langheck unsere Heimat verließen. Unser Guide und Ehrenmitglied des Hausfrauenvereins führte uns sicher an der Prims entlang, durch Lockweiler, Wadern nach Wadrill. Über den wunderschönen Trail am „Weinfässchen“ hoch gings in die wegweiserlosen Wälder rund um den Teufelskopf. Auf 695 m Höhe angekommen wurde eine kleine Rast im Sonnenschein eingelegt. Dabei überraschte uns eine Mitbikerin mit einigen Gläschen Prosecco aus ihrem Rucksack.

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Gestärkt gings zum zweiten Etappenziel dem Schimmelkopf. Schnell gab’s ein Gruppenfoto und den Eintrag auf der berühmten Tafel.

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Bei der Abfahrt nach Weiskirchen schlug dann der Pannenteufel zu und es mußte ein Plattfuß repariert werden. Ruckzuck wurde der Reifen von zwei technischbegabten Mitfahrern gewechselt. In dieser Zeit fand man auch den abgesprungenen Garmin wieder.

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Da sich einige, dunkle Regenwolken am Horizont versammelten trat man auf dem Heimweg über Weiskirchen, Morscholz und Wadern etwas kräftiger in die Pedalen und landete den „Peterbergerkreisel“ praktizierend, fast trocken wieder zu Hause.

Tourdaten: 59 Km 1035 Hm