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CC Rennen Bundenthal – Eine echte Herausforderung

Unsere Jugend durfte sich am Wochenende in Bundenthal, in der Nähe von Dahn mit der Konkurrenz messen. Die CC Stecke hat es in sich.  Schwierige Wurzelpassagen, steile Abfahrten über Felskanten, Down Hill Passagen mit Anliegern, Sprünge in eine ca. 3 m hohe Böschung, Kurven mit dickem Sandbett, …. und das quasi am Stück über ca. 3 km  und  bei Renntempo.  Wer unsere beliebte Strecke in Rodalben kennt, dem sei gesagt, der CC Parcours Bundental ist noch mal deutlich anspruchsvoller.  Neben Kondition ist hier vor allen Fahrtechnik mit einer hohen Dynamik gefragt.  Die Ideallinie finden, Schwung aus den Bodenwellen mitnehmen und auf dem sandigen Boden den Grip nicht verlieren sind die Erfolgsfaktoren. 

Unser TUS Jungs Lukas Kaufmann, Maurice Backes und Joel Backes haben natürlich nichts dem Zufall überlassen und sind die Strecke mehrmals abgefahren, um sich die schwierigen Stellen einzuprägen und die schnellste Bahn zu finden.  Hilfreich war auch die Trainingseinheit, die der RV Tempo Hirzweiler auf der Strecke bereits im letzen Jahr auch für unsere Nachwuchsbiker angeboten hat, um die Fahrtechnik zu verbessern und die mit Abstand schwierigste CC Strecke im Saar Pfalz Cup zu üben.     

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Bei idealen Bedingungen gingen Maurice und Joel in der Klasse U15 an den Start. Wegen technischer Probleme an Joels Bike bereits beim Einfahren (Kette zog sich beim runter schalten ins kleine Blatt hoch) kamen die beiden erst spät zum Start und mussten quasi aus der letzten Reihe starten. Mit einem eingeschränkt funktionsfähigen Bike und dem Wissen, dass auf den Trails das Überholen schwierig ist, war die Ausgangslage besch…. eiden. 

So richtig konnte wir es nicht glauben, als nach der ersten von 3 Runden Joel bereits das Feld anführte. Maurice, der zu den jüngsten in der U15 Klasse zählt und die Strecke zum ersten mal fuhr, kämpfte wie ein Hermann. Mit sehr sauberer Fahrtechnik konnte er sich so den 9. und damit einen guten Mittelfeldplatz herausfahren.  

Nach dem souveränen Vorsprung in der 2. Runde, hieß für Joel die Strategie, jetzt bloß nicht stürzen und das Bike schonen. Dies gelang auch bestens, so dass er am Ende eine Goldmedaille und eine kleine Siegprämie als Sonntagsgeld mit nach Hause nehmen durfte.  

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Kurz vor dem U19 Rennen, in dem Lukas an den Start ging, fing es dann an zu regnen. Glücklicherweise nicht so stark, dass die Strecke, die komplett unter dem Dach des dichten Pfälzer Waldes liegt richtig nass wurde. Das wäre noch mal eine extreme On Top Schwierigkeit geworden, zumal die U19 Strecke noch um 2 schwierige Streckenabschnitte ggü. der U15 erweitert wurde.  Lukas musste sich in einem sehr starken Fahrerfeld behaupten. Wegen längerer Erkältungssphasen in der Saisonvorbereitung sicher noch nicht in seiner konditionellen Top-Form, kam ihm seine tadellose Fahrtechnik in Bundental zu gute, so dass er am Ende einen guten 8. Platz belegen konnte. 

Ein besonderes Erlebnis für die Racer war sicher auch das Stelldichein des Lokalhelden Udo Bölts, der bei den Siegerehrungen professionell kommentierte und sich nach Aussage des Veranstalters RSC Felsenland vorbildlich für die Erweiterung des Radparks Pfälzer Land einsetzt.    

Spruch des Tages von Joel: „Ich konnte das kleine Blatt nicht mehr nutzen, da musste ich halt mit Kraft fahren“ 

Tipp: Wer Fahrtechnik und Geschwindigkeit auf anspruchsvollen Trails trainieren möchte ist in Bundenthal am richtigen Platz. Die Strecke ist ganzjährig für Biker geöffnet und Gastfahrer nach Ansage des RSC Felsenland ausdrücklich gewünscht. Der Einstieg in die Trails ist am Fußballplatz (Sportlerheim).

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FAHRRADANSICHTEN

Hallo zusammen, ich möchte mich zunächst einmal kurz vorstellen! Mein Name ist CUBE AMS CC Schwarz/Grau und mein Besitzer ist der Fahrer mit dem Wahlspruch „Wenn de schon schei..e färschd, dann muschde wenigschdens gudd aussiehn“! So zwang er mich am Samstag erneut zu einer Tour. Zum obligatorischen Treffen am Tennisheim gesellte sich erneut die Canyonfraktion, im Einzelnen mein Freund XC 8.0 aus der Donnerstagsrunde, sowie die Gebrüder LUX in L und M. Bis dahin war alles o.k.! Doch dann, „was ist das denn für ein Prolo?“ Ein 29“ (inkl. Gummi) bereifter Spezialist kam an und machte schon gleich auf Angeber. Sein Name „Stumpjumper“ sagte schon alles. Nur weil des Fahrers Lieblings Bike-House meinen Namenskollegen nicht rechtzeitig wieder herstellen konnte, musste nun der Prolo hier antanzen. Unter uns, der war mir schon jetzt ein Dorn im Auge.

Hier ein kleines Gruppenfoto von uns: p1020332.JPG

Die obligatorische Wartezeit und schon wurde auf mir rumgetreten. Zunächst über schon unzählig male gefahrene Wege Richtung „Schwarzer Stock“, den „Lange Wääsch“ überquerend, den Holzweg und die Sombach in Richtung Primstal. Ebenfalls mir bekannte Wege über Kastel nach Nonnweiler/Bierfeld. Hier wie üblich entlang der gut ausgebauten Bahntrasse nach Hermeskeil. Ohne mein Nachbar-Cube ging es gemächlich und in „Belgischer Kreisel Formation“ entlang der geteerten Bahntrasse in Richtung Reinsfeld. p1020325.JPG

Irgendwann auf diesem Teilabschnitt ging es rechts ab, da als Ziel die „Bescheider-Mühle“ ausgeschrieben wurde. „Zielsicher“ führte LUX M die Truppe an. Jegliche Sehenswürdigkeiten wie z. Bsp. der Ehrenfriedhof Hinzert, eine kleine Mariengrotte mit Teichanlage, ja sogar den Sportplatz vom SC Beuren wurden uns vorgestellt. Ich habe jetzt noch die ständigen Worte des Guides „hei sinn mer rischdisch“ im Ober(r)ohr! Über Singletrials des Saar-Hunsück-Steigs ging es weiter in Richtung Etappenziel. An einer Fischerhütte meinte mein Reiter ich hätte einen Plattfuß! Wie kommt er auf diesen schmalen Gedanken. Ich war doch noch am Morgen durch den Doktor top gewartet worden. Naja, vielleicht wollte er einfach nur die Aussicht genießen und mit angeln?

Weitere „fast“ fahrbare Saar-Hunsück-Trials führten uns zur Bescheider-Mühle. Auch die Bremsversuche des XC 8.0-Fahrers auf dem Schaltwerk einen Abhang hinunter blieben Gott sei Dank ohne Folgen für meinen Freund. Schwein gehabt: p1020330.JPG

Etwas enttäuschend fand ich die Tatsache, dass wir alle am Zielpunkt einfach in die Sonne gestellt wurden und die Herren sich im Schatten mit einem Weizenbier vergnügten. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor in der sekündlich der Druck in meinen Reifen anstieg, bis mein Herrchen sich endlich wieder zu mir hin bewegte. Auf dem direkten Wege nach Reinsfeld hättet Ihr die Driver mal hören sollen, „330 Hm an einem, das hatte es schon in sich“! Wer hat den hier die Arbeit gemacht? Wer hat die stolprigen Steinpassagen ohne UTSCH und AU überwunden? Wer hatte ständig mit der Gefahr leben müssen einen Stock in`s Ar… (Schaltwerk) zu bekommen?

Im Wadrilltal ließen es die Fahrer dann mal wieder so richtig krachen (meinten Sie zumindest). Für mich war das die entspannenste Phase der Strecke. Ich muss gestehen, bin auch zwischendrin mal eingenickt. Eine kleine Erschütterung weckte mich wieder, ich schaute, ach ja die Wederner Holzbrücke. Weiter über Wadern, Lockweiler nach Primstal ging die Route. Auf diesem Teilabschnitt hatte nun mein „Spezial Freund“ das 29er vollends verschissen. Nur weil bei seinem Besitzer in Thalexweiler wohl das Öl ausgegangen war, mussten wir uns auf dem ganzen Weg das Gejammer, und Gequietsche anhören. Dies hatte ich zuletzt bei meinem Cubefreund dem LTD aus dem Wällerchen gehört, dessen Besitzer es wohlwollend mit Fettentferner statt mit Öl behandelt hatte. Nun zum wiederholsten Male die Wiesbach und schon merkte ich in meinem Tretlager wie mein Fahrer wohl wieder das Weizenbier in den Riechkolben bekam. Kurz mal 2 Stunden an den Zaun gestellt, dann noch 200 Meter und ich war zu Hause. Dreckig wie immer wurde ich an den Wandhalter gehangen und alleine im Dunkel der Garage zurückgelassen. Etwas mehr hätte ich doch wohl verdient? Oder meint Ihr nicht?

93 Km     1295 Hm     18,9 Schnitt

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Zweiter Anlauf geglückt; Halbmarathon in Marathonzeit !!!

Auf die Einladung im Bikers–Point folgten am vergangenen Samstag 9 mal  Mann/Frau im Verhältnis 7/2 und kamen pünktlich zur Tennisanlage. Fahrräder auf den Heckträger und los ging`s zum zweiten Anlauf an die Saarschleife.

Das Wetter leicht abgekühlt und Wolkenbehangen hielt uns allerdings nicht von unserem Vorhaben ab. Ausgestattet mit zwei Navigationsgeräten auf denen die richtig konvertierte Route/Track aufgespielt war fuhr ich zielsicher am Startpunkt auf die aufgezeichnete Strecke auf!

Anfängliche Streckenabschnitte die mir noch in Erinnerung lagen, wurden genaustes durch das Gerät angezeigt und präzise navigiert. Mit dem sicheren Gefühl „jetzt kann nix mehr schief gehen“ kamen wir zur ersten Waldpassage. Den ersten Einstieg in eine Trialpassage wurde gefunden und es lief gut, bis das Navi mit meiner Streckenführung nicht mehr einverstanden war. Schnell musste ich an diesem Tag am eigenen Leib erfahren, dass Wald nicht gleich Wald war, obwohl er so aussieht. Bei diesem Streckenabschnitt konnte mein Langzeitgedächtnis mir auch nicht mehr helfen. Die weiteren Versuche dem Gerät zu folgen lies uns immer weiter von der offiziellen Strecke entfernen.

Nachdem wir zeitlich ins Hintertreffen geraten waren, schlossen wir die Suche nach dem Trial ab und schlugen einen Weg ein der uns geradewegs wieder auf einen breiten Waldweg der Hauptstrecke führte. Hier setzte auch plötzlich mein Langzeitgedächtnis wieder ein! Da ich mir auf diesem Streckenabschnitt zu 100% sicher war, ignorierte ich auch die Kommentare des Mitbikers der weiterhin behauptete wir wären falsch. Mein Orientierungssinn verließ mich beim Einstieg in den Teufelschornstein, da ich an dieser Stelle letzte Woche den technischen Defekt erlitt. Da während des Anstieges die Rufe meines Mitbikers immer noch erhallten nahm ich mir dessen Navigationsgerät und schaute mal nach. Da dieses Gerät ebenfalls schon mit TOPO v 4 ausgestattet war und auf dieser schon vorgezeichnete Premium Wanderstrecken enthalten sind, konnte ich auch gleich erkennen, dass der Saar-Hunsrück-Steig mit der Marathonstrecke verwechselte wurde. Ein kurzer Neustart und die richtige Einstellung und wir waren wieder der selber Meinung! Weiter führte die Strecke nach dem Aufstieg wieder hinab mit Überquerung der schönen Holzbrücke direkt nach Saarhölzbach. Ein leichter Regenschauer, der uns kurz zum Unterstellen zwang begleitete uns beim Anstieg zum Vogelfels.

Eine weitere Ungereimtheit war ein sehr ungewöhnlicher Streckenverlauf in einer Bergaufpassage. Von einem breiten Forstweg aus führte die Strecke einfach rechts ab geradewegs 200 Meter ins „Gehäägs“! Kein Weg, kein Trial, nix war zu erkennen. Nach erneut längerem Suchen und dem Wiedereinfinden auf dem rechten Weg wurde diesbezüglich noch lange weiterspekuliert. “War der Treckspender womöglich austreten; nee kann nicht sein; hoffentlich sind wir nicht rein getreten“!  😉

Weitere Trialhighlights begleiteten uns auf dem Weg nach Mettlach. Schräge Wurzeln, steile Kurzpassagen, Treppen, geschwungene Wege durch dichten Nadelwald und immer wiederkehrende Senken machten die Technikpassagen zu einem Mountainbike-Erlebnis. Den härtesten Test mussten wir allerdings an der Treppenabfahrt in Mettlach bestehen. Hier wurde am Fuße der besagten Stelle einfach ein Rostwurststand mit Inhalt hingestellt. Der Geruch war verführerisch und die ersten Rufe wurde laut. Doch hart wie wir waren, fuhren wir nach kurzem Zögern weiter.

Bei schon weit fortgeschrittener Uhrzeit begannen wir nun den letzten Anstieg der letztendlich auch noch bewältigt wurde. Nach über 5 Stunden (nicht reine Fahrzeit) fanden wir uns am Parkplatz Cloef-Atrium wieder ein.

Den Abschluss mit einem Weizenbier konnte nunmehr keiner ablehnen! Nach letztendlich 56 Km und 1360 Hm machten wir uns um 20:00 Uhr wieder auf den Heimweg.

Fazit:

       Wald ist nicht gleich Wald

       je dichter der Wald desto schlechter fürs Navi (funzt nicht, zeichnet nicht korrekt auf

        –       folge nicht jedem Weg der dir angezeigt wird

Trotz aller Hindernisse eine sehr schöne Fahrt mit tollen Bikerkollegen/innen!

Danke für`s mitfahren!

Tschüß, bis zum nächsten mal!

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7. Tholeyer Sportmeile am 05.06.2011

Zur 7. Tholeyer Sportmeile laden wir bereits jetzt schon alle Sportsfreunde der umliegenden Vereine sowie unsere Mitglieder ganz herzlich ein. Haltet euch den Termin frei. Viele Highlights sind auch dieses Jahr im Angebot. Alle Einzelheiten findet ihr ausführlich mit dem entsprechenden Zeitplan auf unserer Internetseite! Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen sportlichen und kommunikativen Tag.

Rund ums Fahrrad

Unter diesem Motto laden die Radfreunde Selbach alle Radbegeisterte am 21.05.11 ab 14.00 Uhr zu einer Familien und – Fitnesstour ein. Zusätzlich bieten sie einen ADAC-Fahrrad-Parcour für Kinder an. Interessierte aus unserem Verein können gerne kostenlos am Event teilnehmen.