Wanderung am Keltenring Samstag 10.11.2012

hr0904_03_hunnenring1.jpg

Damit bei den Tus-Bikern der Heimatkundeunterricht nicht zu kurz kommt und um weiteren Gerüchten, dass Pfälzer in Otzenhausen eine Pyramide bauen wollten, vorzubeugen, haben wir eine geführte Wanderung am Keltenring organisiert.

Geplant ist eine 2,5 Std dauernde Wanderung, bei der uns alles Interessante über das keltische Bauwerk erzählt wird. Anschließend wandern wir noch in eigener Regie zu einem Einkehrschwung in die Köhlerhütte.  Damit niemand nach dem gemütlichen Teil der Veranstaltung noch weit fahren muss haben wir das Abendessen in Hasborn im Tennisheim (philippinisches Buffet) bestellt.

Start ist Samstag um 13:00 am Parkplatz Keltenring

Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 30.10.2012 bei:     kaufmannbirgit@web.de oder unter 06853/89988

„PIEMONTE dolce e ruvida“ (TransPiemont 09.09.12 – 17.09.12, 395km und 10225hm)

Dieses Jahr führte unsere Alpentour mit Bikealpin nach Italien ins schöne Piemont.

Start war in Paesana an der sprudelnden PORITZE, unser Ziel war Ventimiglia und IMPOSAND an der Riviera.

p1140589.JPGp1030297.JPGp1030298.JPG

Begleitet wurden wir von einem etwas verschwiegenen Guide aus dem Schwabenland, 11 netten Mitradlern aus Köln, Karlsruhe, Marktoberdorf, Rothenburg in der Schweiz, Wien und einem Blick auf den markanten Monviso (3841m hoch) den höchsten Berg der Cottischen Alpen.

Auf unserer ersten Etappe nach Sampeyre hatten wir gleich mit Schiebe- und Tragepassagen z.T. über wilde Gebirgsbäche und in steilem Gelände zu kämpfen. Die gesammelten Eindrücke konnten wir bei einem Bierchen abends gleich für den SWR dokumentieren.

p1140605.JPGp1140642.JPGp1140627.JPGp1030141.JPG

Am nächsten Tag mussten wir nach dem Start 1350hm bewältigen, dafür wurden wir im Örtchen Elva mit Blaubeer-Ravioli verwöhnt und durften durch die Elvaschlucht ins schöne Valle Maira surfen.

p1030169.JPGp1140802.JPGp1140840.JPGp1140911.JPG

Vom Barbera (Rotwein aus dem Piemont) beflügelt stiegen wir durchs wunderschöne Valle Maira zur Gardetta-Hochebene (2451m) auf. Von etwas Regen und einem eisigen Wind überrascht suchten wir Schutz hinterm Ofen in einem urigen Rifugio. Über grobe Schotterpisten hoppelten wir dann ins idyllische Sambuco, wo wir in einer Kachelofen beheizten Osteria mit einem 6-Gänge Menü verwöhnt wurden.

p1030191.JPGp1150189.JPGp1150145.JPGp1150271.JPGp1150269.JPGp1150322.JPG

Bei unserer 4. Etappe nahmen wir den Weg durchs Valle Stura an der Festungsanlage Viandio in Angriff. Wieder wehte uns ein starker Wind fast vom steinigenTrail. Diese Etappe beinhaltete einen kraftzehrenden Anstieg und wir bewegten uns auf 2300m üNN immer wieder auf und ab bis wir nach 70km und 1980hm unsere Unterkunft im Skiort Limone erreichten.

 p1150399.JPGp1150492.JPGp1150501.JPGp1150577.JPG

Über den Tendapass, die Ligurische Grenzkammstraße und der „Via del Sale“ bewegten wir uns Richtung Süden. Ein letztes Mal können wir einen Blick auf den schneebedeckten Monviso und das Matterhorn werfen. Über eine nicht enden wollende Schotterpiste arbeiteten wir uns nach Monesi in unser letztes Bergquatier vor.

p1030258.JPGp1030261.JPGp1030265.JPGp1030266.JPG

Wie jeden Morgen in der Früh so ging es auch auf unserer letzten Tour zuerst bergauf, schweigend wurde Meter für Meter abgespult und ein etwas mulmiges Gefühl machte sich breit: Sollte man doch auf der letzten Etappe höhenangstfrei sein. Die Vegetation wurde mediterraner, die Temperaturen milder und in der Ferne sah man Schiffe an Horizont. Nach einer langen, sehr schmalen, kniffligen Abfahrt in beeindruckender Landschaft rollten wir unserem Ziel entgegen. Beim bewegenden Augenblick unserer Anfunft zeigte sich das Mittelmeer molto molto azzuro, wir stürzten uns in die Wellen und waren froh die Strecke durchs Piemont geschafft zu haben. Denn dieser Weg war unser Ziel.

p1030279.JPGp1030280.JPGp1030282.JPGp1030283.JPGp1030285.JPGp1030289.JPG

Auf unserer Reise durch die Berge bekamen wir viele Ideen und Anregungen für weitere Alpentouren, aber mit der Planung und dem Training beginnen wir erst Dopo Dopo Domani!!!

Kinderbiken am 17.09.2012

Sehr viele Höhenmeter standen dieses mal auf dem Programm. Ritzelberg, Dautweiler Wald, Seiters, Dautweiler Wald, Wiesbach, Dautweiler Wald, … die Liste könnte unendlich weitergeführt werden.

Nele    Jannis    Noah

Belohnt wurden wir mit einem Lied der Alphornbläser, die sich auf der Brachmann-Wies eingefunden hatten. Selbst das Auto hatte man den lokalen Gegebenheiten und Lichtverhältnissen angepasst ausgewählt. Ein sehr stimmiges und stimmungsvolles Erlebnis.

Alphorn

Und am Ende der Tour gab es noch Grillgut und kalte Getränke am Tennisheim. Gelungen.

Die nächste Tour wird in Abhängigkeit der Wetterlage kurzfristig vorher bekanntgegeben.