Frauenpower startet ab dem 08.09.2009 bereits ab 17.30 h.
Die Alternativen auf Alpentour – Tag 1: Super-Schinken-Speck
Nach 8 Stunden Fahrzeit hatten wir mit 6 Bikern der war das Ziel erreicht: Wengen in Südtirol.
Aufgrund eines aktuten Hungerastes mussten sich 2 Biker erst einmal mit einer Ladung Spaghetti stärken, bevor die „halbe“ Etappe in Angriff genommen werden konnte. Tagesziel war die Kirche Heiligkreuz. Die ersten 5 km hatten es gleich in sich, denn einige Rampen mit bis zu 27% Steigung waren zu bewältigen…. nach knapp 1,5 Stunden Fahrzeit war das Etappenziel erreicht und es wurde erst einmal auf das sch… Wetter und die Rampen angestoßen….
Um 16 Uhr war es schon wieder höchste Eisenbahn sich auf den Rückweg zu machen, denn die beiden Biker mit Spaghetti zum Mittagessen meldeten schon wieder Kohldampf an! Namen wollen wir mit Rücksicht auf den Autor nicht nennen 🙂
Der Rückweg führte über einen schönen Singletrail mit ein paar anspruchsvollen Schiebepassagen bergab, den ein Biker mit dem Kommentar „bergab ist der Puls höher als bergauf“ abrang. Nach 1 Stunde Fahr- und 30 Minuten Tragezeit war unser Hotel schon in Reichweite und jeder freute sich schon auf die Sauna. Als wir am „Mayrhof“ vorbeikamen hatte ein Biker die Frage ob die wohl auch flüssige Kohlenhydrate zum Verkauf anbieten würden…. kaum ausgesprochen saßen 6 Biker am Tisch und hatten die lebenswichtigen Kohlenhydrate schon geordert. Überrrascht waren wir, als der Besitzer des Hofes plötzlich mit einer großen Schinkenspeck-Platte vor uns stand – bis zu dem Zeitpunkt waren wir der Meinung, dass er einen großen grauen Stein vor sich liegen hatte, an dem er ein Messer wetzte. Wie sich herausstellte handelete es sich keinesfalls um einen Stein, sondern um einen original Tiroler Schinkenspeck, der mit Edelschimmel überzogen war … was sollen wir sagen… einfach genial … kurzerhand versprachen wir dem guten Mann, dass wir die Woche noch einmal bei ihm absacken werden und machten uns auf den Heimweg. Ein Bier wurde noch verwettet als ein Biker nicht glauben wollte, dass für 19Uhr eine außergewöhnliche Power-Masseuse engagiert war.
Tourdaten: 26km, 1100hm, 30 Minuten Schieben, traumhaftes Panarama und viel Spaß gehabt!!!
CTF – Tour in Theley
CTF des RV Schaumberg Theley
Hasborner Kirmes, wie gewohnt Traumwetter. Ideale Bedingungen für Biker, die sich an der Mehrzweckhalle in Theley zu den CTF- und RTF- Fahrten des RV Schaumberg trafen. Trotz Hasborner Kirmes waren 28 männliche und 5 weibliche Biker der Einladung gefolgt. Selbst aus Saarhölzbach war ein Clubmitglied angereist. Die 37 km Strecke wurde nicht verändert und führte über Peterberg, Eckelhausen, Gonnesweiler nach Gronig, bevor der letzte Anstieg die Teilnehmer über das Zollhaus ans Ziel brachte. Die 67 km Schleife folgte anfangs der 37 km Route, bevor bei Gonnesweiler der erste Ausritt ins Gelände erfolgte. Ab jetzt war Höhenmeter fressen angesagt. Zuerst galt es, als ersten Höhepunkt, die Teufelskanzel zu bezwingen. Die anschließende Bergetappe führte uns bis aufs Schaumberg Plateau. Von hier aus stürzte man sich über schöne Singeltrails Richtung Blasiusberg, um anschließend wieder durch die Theeler Hölle zum Fuße des Schaumbergs zu gelangen. Spätestens an diesem Anstieg platzte einigen Teilnehmern dann doch die Kopfdichtung. Es ging nun durch die Lachmühle an der Ertzquelle steil bergauf und schließlich am Schwarzen Stock vorbei über den Johannes Kühn Wanderweg auf den Bitschberg zurück zum Startpunkt. An dieser Stelle ein Lob an die Organisatoren die durch die tolle Streckenführung über viele schöne Singeltrails die 67 km Strecke noch einmal aufgewertet haben. Zum Abschluss wurden in gemütlicher Runde noch einige Bierchen gezischt und die Kohlenhydratspeicher mit Grillgut aufgefüllt.
Sagenhaft: Eulenkreuz und Hügelgräber
Die seit Wochen führungslose Tour de Matz (Matz, wo bist du???) machte sich vergangenen Donnerstag mit 4 Bikerinnen und 2 Bikern auf, den Weg zum Eulenkreuz zu suchen. Über Primstal, Nuhweiler und Mewes-Kreuz standen wir schneller und problemloser als erwartet plötzlich vor dem mächtigen Holzkreuz. Nach der Sage war dort ein armer Primstaler Bauer, der im Winter Schafwolle nach Wadern zum Spinnen bringen wollte, aus Erschöpfung im Schnee gestorben. Erst als im Frühjahr die Eulen über seinem Leichnam flogen, wurde er gefunden Gut, dass wir genügend Müsli-Riegel im Gepäck hatten!
Nach einer kurzen Gedenkpause gings steil nach Rathen hinab, ab dort übernahm einer unserer Biker die Führung, der sich als Oberlösterner Bub outete. Oberhalb der monumentalen Hügelgräber bogen wir auf den Höhenweg ein, eine alte Römerstraße, die bei dem genialen Wetter die schönsten Ausblicke bot. Schade, dass wir keine Kamera dabei hatten. Hinter dem Modell-Segelflugplatz wurde es dann doch noch ein bisschen abenteuerlich, im Unterholz war der Weg Richtung Wadern nicht auszumachen und so querten wir eine Wiese und leider auch ein Stück Straße, wo die ersten Autos schon mit Licht fuhren. In Rekordzeit passierten wir dann die Trasse, jagten die Wiesbach bei fortgeschritter Dämmerung mit nur 1 Lampe hoch und kamen pannen- und unfallfrei als letzte Truppe bei Gerda an.
46 km, 797 Hm