Grand Canyon, die Zweite

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah?.., dachten sich am Samstag 8 Biker und machten sich auf einige Sehenswürdigkeiten im Nordsaarland zu suchen. Zunächst ging es vorbei am Bostalsee, Gonnesweiler, Türkismühle bis zum Höhepunkt „Grand Canyon“. Auf dem Rückweg legten wir noch eine kleine Rast am Momberg ein und konnten die Aussicht über das St. Wendeler Land genießen. Auf der Abfahrt zum Orletal wurde dann noch einmal richtig Gas gegeben, so dass wir uns das „Après-Weizen“ redlich verdient hatten. Als Dank bekam einer der Guides noch zum Abschluss den Kopf so richtig gewaschen.

 

57 km 950 Hm

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Info!!!

(eingestellt von Ute im Auftrag von Markus)

Liebe Bikerinnen und Biker,

ich möchte mich hiermit nochmals recht herzlich bei allen bedanken, die bei der letzten Donnerstagstour am 30.7. dabei waren.

P.S.: Teamgeist…, wir in der Gruppe… gemeinsam…, Disziplin… – lasst euch alle diese Worte einmal durch den Kopf gehen. Wo liegt überhaupt der Sinn eines Glücks bei solch schönen geführten und geplanten Touren?

Ich werde in Zukunft keine geführten Touren mehr über 10 Personen akzeptieren.

Es grüßt euch Markus Schnur

Doppelschlag

Im Warmfahrtempo ging es hinauf zum Langhecktrail, den wir anschließend rasant durchflogen bis wir kurz vor Schluss durch eine künstliche Barriere gebremst wurden. Über anspruchsvolle Passagen folgten wir dem Weg des Wassers, Geologenweg bis nach Limbach. Nun begann der Aufstieg zum Aussichtspunkt „Steinbruch Schattertriech“, wo es nicht nur die wundervolle Landschaft zu beobachten gab. An der Schmelzer Kapelle war das Gebet für eine pannnenlose Tour wohl zu kurz, da uns bei der Abfahrt gleich ein Doppelschlag erwischte. Zum schönen Abschluss meisterten wir noch den H.-B.-Gedenktrail bevor wir zum Grillabend am Tennisheim einliefen.

 

 

48 km 950 Hm

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Tour de Schnur mit Hindernissen

Dass die Urlaubszeit nicht spurlos an den Peterberg – Bikern vorüber geht zeigte der letzte Donnerstag, denn nur 24 Biker(innen) trafen sich am Tennisheim. Bei der Gruppenaufteilung tat man sich schwer, denn jeder wollte die Tour de Schnur mitfahren. Trotz einiger Abschiebeversuche zu Roland blieb die Gruppe zahlenmäßig (16) und leistungsmäßig sehr stark. Auf eine Bikerin musste noch gewartet werden, da ihr Mann verspätet von der Arbeit nach Hause kam. Die Gruppe wälze sich über Ritzelberg, Dörsdorf, Truppenübungsplatz Richtung Schmelz. Dann das erste Highlight, der Single-Trial nach Limbach, über die Wiese hoch auf den Rundweg zum Steinbruch, 200 Meter gefahren und der erste Plattfuß war da. Eine größere Gruppe hilfsbereiter Helfer kümmerte sich um die Reparatur, während der Rest die vorbeikommenden Läufer betrachtete und sie anfeuerte. Unverständlich, dass ein einfacher Schlauchwechsel so lange dauern kann? Endlich ging es weiter! Abfahrt zum alten Limbacher Bahnhof, auf der uns Roland mit seiner Gruppe entgegen kam, erneuter Check der Bereifung, bzw. Radbefestigung und Toni fuhr allein nach Hause. Größte Sorge der beteiligten Mechaniker war, dass Schnelli etwas erfährt. Weiter ging es den Weg des Wassers hoch nach Vogelsbüsch, den steilen Weg nach Buttnich runter. Der nächste Nothalt kam von Reiner, denn bei der Abfahrt war er zu flott und der nächste Plattfuß war da. Unten angekommen wurde das Werkzeug ausgepackt, die weißen Arbeitshandschuhe angezogen und ruck – zuck war das Bike wieder fahrbereit. Über Bardenbach, an der Prims entlang Richtung Noswendel, nach Dagstuhl und zuletzt über die Bahntrasse nach Primstal. Dort meldeten sich zwei Biker ordnungsgemäß ab, hetzten die Wiesbach hoch und trafen zufrieden im Tennisheim ein. Der Rest nahm die Teerstrasse zum Peterberg, gab den Rest der Strecke richtig Gas, um bei einbrechender Dunkelheit ins Tennisheim zu kommen. Dabei ging bei Einigen der Gaul durch und die Gruppe traf unkontrolliert bei Gerda an.

Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tour, trotz des unrühmlichen Endes. Nach dem zweiten Weizen herrschte bei allen wieder eine ausgelassene und zufriedene Stimmung, wobei niemand  nachtragend war.

Ganz nebenbei die Tourdaten:  55 km;             927 Hm

 

Sprüche zur Tour im Tennisheim:

Guide (nach dem Eintreffen und nochmals nach dem Duschen):            Nur Idioten, nur Idioten!!!!

MB:     Wir haben unseren Guide verloren!

VS:      Wo ist der Schnur?

Chr.:    So eine zottelige Aktion, ich fahre nur noch mit Spon

Chr.:    Der Guide hatte recht

 

 

„Aller guten Dinge sind Drei“

…. wer diesen Spruch erfand, hatte wohl noch nie 3 Plattfüße innerhalb 2 Stunden reparieren müssen. Wir schon! Genau das sind die Dinge die eine schöne Radtour stören und den gemachten Zeitplan über den Haufen schmeißen.

Also, das Ziel hoch gesteckt machten wir uns schon mit etwas Verspätung (sag nicht warum) über das ehemalige Dowidatgelände, Diefenthal, Tennisplätze Bergweiler/Sotzweiler, ehemaliger Trimm-Dich-Pfad, Wortsegel, Treppen zum ersten Treffpunkt an der Autobahnmeisterei auf den Weg. Hier sammelten wir einen gut gelaunten, motivierten, fitten, fast echten Bajuwaren auf, und gingen direkt die Steigung parallel zur Autobahn und weiter in Richtung Macherbach an. Auf diesem Streckenabschnitt kam es zum ersten Zwischenfall. Laut schreiend „S…. platt“ machte der unpünktliche Biker die Gruppe auf sich aufmerksam. OK, dachte im ersten Augenblick jeder; Routine, doch nachdem man 2-mal mit „Ware aus Rudis Resterampe“ versucht hat einen Schlauch aufzupumpen musste auf Markenwerkzeug zurückgegriffen werden. (Kommentar: Markenfahrräder fahren und den „Dicken“ raushängen lassen und dann kein Geld für ordentliches Werkzeug, das hat man gern) Nun weiter im Text, ein paar Singles und andere Wege und schon waren die Zwischenstationen Macherbach, Bubach-Calmesweiler, Landsweiler, Falscheid hinter sich gelassen. Noch ein paar Hundert Meter und die Gruppe hatte ihr Ziel, den geographischen Mittelpunkt der „Erde“ erreicht. Kurze Pause zum Gruppenfoto, eine Banane, ein Müsli und die Fahrt sollte weitergehen. Der zweite Schrei folgte zugleich. Unser Jugendbiker, der normaler Weise für einen Komplettausfall bekannt ist, hatte den zweiten Plattfuß. Ein neuer Schlauch vom Vater (mind. schon 3 Flickstücke) sollte den Schaden schnell beheben. Und wieder musste das gute Werkzeug des Guides herhalten. Das dieser seine Pumpe auch für sein Fahrrad noch nutzen musste war ebenfalls nicht eingeplant. Bike zwei repariert, Bike drei platt. Das kann doch fast nicht wahr sein, dachte in diesem Moment glaube ich jeder. Es half alles „Jammern“ nicht. Ratz fatz hatte der routinierte Fahrradreinigungsfachmann seinen neuen Schlauch eingezogen und aufgepumpt. Noch auf der geplanten Route ging es über Singles und geile Waldwege nach Lebach. Hier änderten wir unsere Strecke aus Zeitgründen und fuhren über Niedersaubach in Richtung Höchsten. Auf dem Straßenstück Richtung Steinbruch überholten wir auch unsere Dienstagspowergruppe, die sich wie nicht anders zu erwarten von ihrem Guide parallel zur Straße auf bekanntem Wege im Gehäcks bewegte. Gemeinsam gingen wir dann den Nachhauseweg in Richtung „großes Weizen“ an. Was dann im Vereinsheim geschah, darf ich nicht sagen!

Fazit:

          Manch Jugendbiker musste feststellen, dass zwei getrennte Touren an einem Tag nicht unbedingt das gelbe vom Ei sind!

          Die Luftpumpe vom Guide hatte die meiste Puste!

          Auch 3 Plattfüße können keine schöne Fahrradfahrerradfahrtour versauen!

Km 45    Hm 860

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