„Aller guten Dinge sind Drei“

…. wer diesen Spruch erfand, hatte wohl noch nie 3 Plattfüße innerhalb 2 Stunden reparieren müssen. Wir schon! Genau das sind die Dinge die eine schöne Radtour stören und den gemachten Zeitplan über den Haufen schmeißen.

Also, das Ziel hoch gesteckt machten wir uns schon mit etwas Verspätung (sag nicht warum) über das ehemalige Dowidatgelände, Diefenthal, Tennisplätze Bergweiler/Sotzweiler, ehemaliger Trimm-Dich-Pfad, Wortsegel, Treppen zum ersten Treffpunkt an der Autobahnmeisterei auf den Weg. Hier sammelten wir einen gut gelaunten, motivierten, fitten, fast echten Bajuwaren auf, und gingen direkt die Steigung parallel zur Autobahn und weiter in Richtung Macherbach an. Auf diesem Streckenabschnitt kam es zum ersten Zwischenfall. Laut schreiend „S…. platt“ machte der unpünktliche Biker die Gruppe auf sich aufmerksam. OK, dachte im ersten Augenblick jeder; Routine, doch nachdem man 2-mal mit „Ware aus Rudis Resterampe“ versucht hat einen Schlauch aufzupumpen musste auf Markenwerkzeug zurückgegriffen werden. (Kommentar: Markenfahrräder fahren und den „Dicken“ raushängen lassen und dann kein Geld für ordentliches Werkzeug, das hat man gern) Nun weiter im Text, ein paar Singles und andere Wege und schon waren die Zwischenstationen Macherbach, Bubach-Calmesweiler, Landsweiler, Falscheid hinter sich gelassen. Noch ein paar Hundert Meter und die Gruppe hatte ihr Ziel, den geographischen Mittelpunkt der „Erde“ erreicht. Kurze Pause zum Gruppenfoto, eine Banane, ein Müsli und die Fahrt sollte weitergehen. Der zweite Schrei folgte zugleich. Unser Jugendbiker, der normaler Weise für einen Komplettausfall bekannt ist, hatte den zweiten Plattfuß. Ein neuer Schlauch vom Vater (mind. schon 3 Flickstücke) sollte den Schaden schnell beheben. Und wieder musste das gute Werkzeug des Guides herhalten. Das dieser seine Pumpe auch für sein Fahrrad noch nutzen musste war ebenfalls nicht eingeplant. Bike zwei repariert, Bike drei platt. Das kann doch fast nicht wahr sein, dachte in diesem Moment glaube ich jeder. Es half alles „Jammern“ nicht. Ratz fatz hatte der routinierte Fahrradreinigungsfachmann seinen neuen Schlauch eingezogen und aufgepumpt. Noch auf der geplanten Route ging es über Singles und geile Waldwege nach Lebach. Hier änderten wir unsere Strecke aus Zeitgründen und fuhren über Niedersaubach in Richtung Höchsten. Auf dem Straßenstück Richtung Steinbruch überholten wir auch unsere Dienstagspowergruppe, die sich wie nicht anders zu erwarten von ihrem Guide parallel zur Straße auf bekanntem Wege im Gehäcks bewegte. Gemeinsam gingen wir dann den Nachhauseweg in Richtung „großes Weizen“ an. Was dann im Vereinsheim geschah, darf ich nicht sagen!

Fazit:

          Manch Jugendbiker musste feststellen, dass zwei getrennte Touren an einem Tag nicht unbedingt das gelbe vom Ei sind!

          Die Luftpumpe vom Guide hatte die meiste Puste!

          Auch 3 Plattfüße können keine schöne Fahrradfahrerradfahrtour versauen!

Km 45    Hm 860

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