Tour de Schnur mit Hindernissen

Dass die Urlaubszeit nicht spurlos an den Peterberg – Bikern vorüber geht zeigte der letzte Donnerstag, denn nur 24 Biker(innen) trafen sich am Tennisheim. Bei der Gruppenaufteilung tat man sich schwer, denn jeder wollte die Tour de Schnur mitfahren. Trotz einiger Abschiebeversuche zu Roland blieb die Gruppe zahlenmäßig (16) und leistungsmäßig sehr stark. Auf eine Bikerin musste noch gewartet werden, da ihr Mann verspätet von der Arbeit nach Hause kam. Die Gruppe wälze sich über Ritzelberg, Dörsdorf, Truppenübungsplatz Richtung Schmelz. Dann das erste Highlight, der Single-Trial nach Limbach, über die Wiese hoch auf den Rundweg zum Steinbruch, 200 Meter gefahren und der erste Plattfuß war da. Eine größere Gruppe hilfsbereiter Helfer kümmerte sich um die Reparatur, während der Rest die vorbeikommenden Läufer betrachtete und sie anfeuerte. Unverständlich, dass ein einfacher Schlauchwechsel so lange dauern kann? Endlich ging es weiter! Abfahrt zum alten Limbacher Bahnhof, auf der uns Roland mit seiner Gruppe entgegen kam, erneuter Check der Bereifung, bzw. Radbefestigung und Toni fuhr allein nach Hause. Größte Sorge der beteiligten Mechaniker war, dass Schnelli etwas erfährt. Weiter ging es den Weg des Wassers hoch nach Vogelsbüsch, den steilen Weg nach Buttnich runter. Der nächste Nothalt kam von Reiner, denn bei der Abfahrt war er zu flott und der nächste Plattfuß war da. Unten angekommen wurde das Werkzeug ausgepackt, die weißen Arbeitshandschuhe angezogen und ruck – zuck war das Bike wieder fahrbereit. Über Bardenbach, an der Prims entlang Richtung Noswendel, nach Dagstuhl und zuletzt über die Bahntrasse nach Primstal. Dort meldeten sich zwei Biker ordnungsgemäß ab, hetzten die Wiesbach hoch und trafen zufrieden im Tennisheim ein. Der Rest nahm die Teerstrasse zum Peterberg, gab den Rest der Strecke richtig Gas, um bei einbrechender Dunkelheit ins Tennisheim zu kommen. Dabei ging bei Einigen der Gaul durch und die Gruppe traf unkontrolliert bei Gerda an.

Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tour, trotz des unrühmlichen Endes. Nach dem zweiten Weizen herrschte bei allen wieder eine ausgelassene und zufriedene Stimmung, wobei niemand  nachtragend war.

Ganz nebenbei die Tourdaten:  55 km;             927 Hm

 

Sprüche zur Tour im Tennisheim:

Guide (nach dem Eintreffen und nochmals nach dem Duschen):            Nur Idioten, nur Idioten!!!!

MB:     Wir haben unseren Guide verloren!

VS:      Wo ist der Schnur?

Chr.:    So eine zottelige Aktion, ich fahre nur noch mit Spon

Chr.:    Der Guide hatte recht

 

 

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