DER KLEINSTE WAR DER GRÖSSTE !!!

The Day after,

 …. nach der offiziellen Eröffnung der Dienstagsrunde war für 3 der fünfköpfigen Gruppe diese Tour  eine wahre Herausforderung. Aber nicht diese drei, sondern ein neuer Stern am Montenbikehimmel erleuchtete die Tour zum Schimmelkopf.

Mit nur 11 Erdenjahren ging der mutige, wie es die Gene halt mitgaben, Biker die Tour samt  ¾  der Familie Backes + „noch einem Backes im petto“ an.  Namentlich war ich definitiv der Außenseiter.

Los ging’s bei schönstem Bikewetter  gegen 11:15 Uhr in der Seiters.  Nach der Eroberung des Bitschberges ging es rasant die Wiesbach hinab und entlang der Bahntrasse in Richtung Dagstuhl und weiter nach Wadern. Ab diesem Moment begann der Leidensweg der „Vortagsbiker“, die Dank Gerda Pudding in den Beinen hatten. Gleichmäßig in lockerem Tritt schraubte sich der 11jährige Maurice Backes in Richtung Schimmelkopf, wobei er den anderen Mitfahrern lediglich die Gesichtsröte bei den Steigungen in`s Gesicht trieb und darüber lachen konnte. Der Lohn dieser Quälerei konnte der junge dynamische Biker dann selbst handschriftlich auf der Tafel in 695 m ü. NN verfassen.

Eine kurze Rast mit Stärkung und hui begann die rasante Abfahrt nach Weiskirchen. Über einen schönen Single-Trail erreichten wir schließlich den Kurort. Zur Enttäuschung unseres Jungbikers war dies allerdings der letzte Trail. Ab diesem Zeitpunkt wurde, entsprechend der anderen 3 älteren männlichen Mitbikern die Strecke etwas einfacher und flacher fortgesetzt.

Über Morschholz, Wadern, die Bahnstecke nach Primstal bis zum letzten Wiesbachanstieg  wurde der Taumtag und die neu blühende Natur genossen. Nach einem „Hauruck“ waren auch die letzten 146 Hm geschafft, und die entspannende Abfahrt nach Hause konnte gemütlich in Angriff genommen werden.

Das + der Familie Backes (Herr A. B. aus H. bei T.) und Ich verweigerten natürlich auch nicht die Einladung der ¾ Fam. Backes zu Apres-Bike. Doch es kam alles anders. Vor verschlossener Tür machten sich die beiden Familienoberhäupter der Fam. Backes spaßeshalber darüber lustig  beim Verlassen des Hauses abgeschlossen zu haben, ohne den dazugehörigen Schlüssel  in der Tasche mitzuführen …… aber man hat ja eine Oma/Mutter/Schwiegermutter.

Prompt reagierten die beiden Mitbiker und die Einladung wurde halt an einen anderen Ort verschoben. „Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurde der nächstgelegene Ort angesteuert, da das + am Ende seiner Kräfte war“.

Auch auf die Gefahr hin, dass meine Infos nicht hundert % korrekt sind, möchte ich an dieser Stelle nochmals Maurice Backes ein ganz herzliches „Daumen hoch“ für die gebrachte Leistung geben. Ich glaube er ist das erste Mitglied vom „TUS Peterberg“ der mit nur 11 Jahren den Schimmelkopf von Hasborn hat angefahren. Das bedeutet:

55,58 Km    960 Hm   11 WZ   2 SP

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P.S.: Ich wollte die einzige Frau der Truppe hier nicht unterschlagen, aber was soll ich sagen, Sie fuhr in alter Manier und ohne Murren ohne Knurren in alt bekannter Art und Weise , mit noch viel besserm Vortrieb „Dank Koblenz“ dem Berg und der Heimat entgegen. Ich sagte es ja bereits: DIE GENE

4 Gedanken zu „DER KLEINSTE WAR DER GRÖSSTE !!!

  1. Eine tolle Tour mit 2 unermüdlichen Bikekollegen und besten Dank zur rücksichtsvollen Tourführung sowie zur gastfreundschaftlichen Ersatzherberge im Bahntecker Neubaugebiet.

  2. Keine Ursache Hermann, jederzeit wieder!!
    Dir und deiner Familie stehen in der „Bandheck“ jederzeit Tür und Tor offen!!

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